SPRUCHREIF- ost

" PHASEN "

Was fehlt...

 

Titel 51

                                                                                   

22.05.2010

 

Weis du wo du hin willst,

weis du was dir fehlt?

Weist du was am Morgen is und weist du –

Was dich quält?

 

Einfach ohne Grenzen sein,

völlig wild und frei.

Leben in den Tag hinein,

keiner redet rein.

Nackter Leib –

Haut an Haut,

aufstehen is Tabu –

wenn man dann mal einsam is,

merkt man schnell erst recht!

Was fehlt…

 

Weis du wo du hin willst,

weis du was dir fehlt?

Weist du was am Morgen is und weist du –

Was dich quält?

 

Morgendlicher Tobsuchtswahn,

hupen an der Ampel –

kaum schon das man losgefahren,

steht man an der Schranke.

Am Schlagbaum des Bequemen,

am Drahtzaun der Probleme –

im Spiegel bohrt sich in der Nase,

moderne Chicextreme.

Schüttelfrost und Gallespucken,

da wird’s einem wirklich schlecht –

wenn man dann mal einsam is,

merkt man schnell erst recht!

Was fehlt…

 

Weis du wo du hin willst,

weis du was dir fehlt?

Weist du was am Morgen is und weist du –

Was dich quält?

 

Ruhe sanftes Plätschern,

ein Bach im Tal mit Weiden.

Kuhfladen ziehen Fliegen an,

im Wald da kann man reiten.

Hähne krähen und süßer Wein,

Kartoffel Schnitzel Erbsen –

selten hört man hier Sirenen,

Milane Störche Lerchen…

Wenn man dann mal einsam is,

merkt man schnell erst recht!

Was fehlt…

 

Weis du wo du hin willst,

weis du was dir fehlt?

Weist du was am Morgen is und weist du –

Was dich quält?

Wir können!

 

Titel 52

 

 

 

 

Was kannst du sehen,

was kannst du fühlen?

Was kannst du tun,

was kannst du erreichen?

 

Schließ deine Augen,

breite deine Arme aus -

als wären es Flügel,

als könntest du ein Vogel sein.

 

Nur ein Moment,

nur einmal mutig sein -

du kannst fliegen,

wenn du willst.

Wenn du willst,

du kannst fliegen!

Du kannst fliegen,

du kannst fliegen!

 

 

Was kannst du sehen,

was kannst du fühlen?

Was kannst du tun,

was kannst du erreichen?

 

Mit all den Andren frei zu sein,

mit all den Andren -

stark zu sein.

Gemeinsam schafft man das,

das Unmögliche...

Gemeinsam sind wir stärker,

und schaffen das Unmögliche!

 

Wir können fliegen,

wir können fliegen...

Wir können verändern,

wir könnten glücklich sein!

 

Schau nicht nur zu steh endlich auf,

rette was dein Ursprung ist gib deine -

Lügen auf!

Steh endlich auf,

kämpfe für dein Leben -

kämpf für dich,

kämpf für dich und mich...

Und all die Andern!

 

Kämpf für diese Welt,

kämpf für unser Leben -

kämpf für den Moment,

für das Geschenk...

Miteinander am Leben zu sein...

Miteinander am Leben zu sein!

 

 Was kannst du sehen,

was kannst du fühlen?

Was kannst du tun,

was kannst du erreichen?

 

 

Es trug sich zu das ein Pilot sein Propellerflugzeug in der Wüste, unweit einer rastenden Karawane notlanden musste. Von den Wüstennomaden bemerkt näherten sich Diese und standen nicht viel länger mit gehörigem Abstand vor dem komischen Vogel und dem Mann mit der Lederhaube und dem ölverschmierten Gesicht, in dem nur die Augen durch die Fliegerbrille weißrund hervorstachen. Mit Mühen verständigten sich die Nomaden mit dem Piloten, der Ihnen erklärte das dies ein Flugzeug sei - was sie bis dahin noch nie zu Gesichte bekamen. Auf die Frage was das Zeug kann antwortete der Pilot stolz das er mit diesem Flugzeug die Strecke, für die sie mit ihren Kamelen 6 Wochen bräuchten in 6 Tagen absolviert und lächelte erhaben in die fragenden Gesichter. Aufgeregt diskutierten die Turbanträger und wandten sich wenig später erneut mit einer Frage an den Piloten.

 

Was mache er mit all der übrigen Zeit?

 

Diese Episode des Lebens brannte sich in meinen Kopf fest und das Lied "Zeit/Karawane" spiegelt diese Situation wieder ohne dabei auf diesen Moment beschränkt zu sein! Tatsächlich steht die Frage im Raum was wir in all  unserer Hatz gewinnen...

 

Demnächst auf MySpace in altgewohnter Weise, pur und ohne Schminke!

Zeit / Karawane

 

 

Titel 53

28.07.2010

 

 

Eine Karawane,

staubig heißer Wüstensand.

Eine Karawane,

findet selbst im Sturm den alten Weg.

Eine Karawane,

Zeit die nie vergeht...

 

Im Kreis zusammen ein Bündnis,

für die Ewigkeit -

heißer Tee und in den Augen,

findet sich Vergangenheit.

Auf der Routen der Urahnen,

das Ziel im Weg erreicht.

Unter sternenklaren Himmel,

eins mit der Unendlichkeit.

 

Eine Karawane,

staubig heißer Wüstensand.

Eine Karawane,

findet selbst im Sturm den alten Weg.

Eine Karawane,

Zeit die nie vergeht...

 

Ein Motorflieger landet,

Not ist sein Gepäck -

im Meer von Dünensande,

Angst hat ihn entdeckt.

Weit flimmern Silhouetten,

Höckerschatten sieht und Zelte wehen -

näher Turban Stoffumhänge,

Männer bleiben stehen.

 

Sein Glück erklärt des Wüstensöhnen,

Zeit ist ein Geschenk -

da Flieger schneller als Kamel,

am Ziel!

Drei Stunden statt 3 Wochen,

von El Bayadh nach Agadir -

ratlos die Gesichter,

eine Frage...

 

Was machst du mit der übrigen Zeit?

 

Eine Karawane,

staubig heißer Wüstensand.

Eine Karawane,

findet selbst im Sturm den alten Weg.

Eine Karawane,

Zeit die nie vergeht...

Ob´s wichtig is...

26.08.2010

 

Titel 54

 

 


In der Schule steht geschrieben,

weiß auf grünem Grund -

was du bald schon nicht mehr weist,

dumm wie n Straßenhund.

Alkanale Alkanüle,

Pythagoras und Kriege -

wann wo wie ein Komma stehen muß,

wieviel im Leben -

scheißt ne Fliege.

 

Wichtig is,

das der Eine macht -

was er dem Anderen sagt.

Wichtig is,

das er für sich entscheidet -

ob s dann wirklich,

für ihn wichtig ist.

 

Boris Becker bum bum Barde,

Bohlen und Karl im Lager...

Frau Schiffer is 40 und die Queen,

Madonna is ganz schön mager.

Überflutung Tod und Reis in Not,

Vulkane spucken Steine...

Harakan putzt die Alufelge,

der Deutsche sitzt in seiner Kneipe -

mit sich alleine.

Meist mit sich alleine...

Erderwärmung sauerer Regen,

Ölpest an den Stränden.

Hungersnot und Bombenwurf,

Hartz IV statt Arbeitswahn...

Viele können in ihrer Armut trotzdem weit,

in den Urlaub fahren.

 

Wichtig is,

das der Eine macht -

was er dem Anderen sagt.

Wichtig is,

das er für sich entscheidet -

ob s dann wirklich,

für ihn wichtig ist.

A new Day

24.08.2010

 

Titel 55

 

 

When the morning wakes,

the night is over -

the day is dawning,

and you did not want to.

 

You like,

make yourself ready -

open the door,

new hapiness.

 

The dream are with the night,

disappeared.

The hopes of deep,

in the past.

The wishes of a better life,

back in the dreams -

left behind.

 

I think of you,

look in your eyes -

im my mind,

I am speaking to you and say...

This is the life!

In my mind I`m talking to you and say...

Please let us live together.

 

The Time is ripe...

to run away...

The Time is ripe,

it is time!

Like birds we are today,

above the clouds -

to be happy!

Above the clouds to be happy,

the World is too small!

The world is too small!

 

In the Whirlpool of live,

we lost the fraternity.

In the bustle of law,

we hve become strangers.

 

When we give our hands,

together we are stronger -

are stronger together,

if we strive together,

if we are ready.

Vorbei

04.09.2010

 

Titel 56

 

 

Wieder mal is n Tag vorbei,

wieder mal is dir alles einerlei -

wieder mal,

is alles vorbei.

 

Ob die Sonne scheint,

ob Regen fällt -

dein Kopf dir sagt,

das dir alles so gefällt.

Wieder mal,

vorbei...

Ob die Freundin sagt,

ich liebe dich -

ob die Traurigkeit dir sagt,

ich krieg dich nicht.

Wieder mal,

is alles vorbei...

 

Wieder mal is n Tag vorbei,

wieder mal is dir alles einerlei -

wieder mal,

is alles vorbei.

Wieder mal is n Tag vorbei,

wieder mal is dir alles einerlei -

wieder mal,

is alles vorbei.

 

Die Leere am frühen Morgen,

die Zweifel und die Wut -

die Frage ob sich alles ändert,

die Fragen -

nach dem Feuer und der Glut.

Die Angst nicht zu bestehen,

alles zu verlieren -

die Angst unter all den Anderen,

einsam zu erfrieren.

Die Angst...

Einsam zu erfrieren.

 

 

Wieder mal is n Tag vorbei,

wieder mal is dir alles einerlei -

wieder mal,

is alles vorbei.

Wieder mal is n Tag vorbei,

wieder mal is dir alles einerlei -

wieder mal,

is alles vorbei.

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