IM WORT

Happy New Year

...im Wort demnächst

 

 

Vielleicht...

Zu Grunde liegt den Festlichkeiten die Geburt eines Menschen, so einer wie du und ich. Im geschichtlichen Raffer kann man wohl verstehen, das herangewachsen zum Revoluzzer dieser Jesus nun zur damaligen Zeit mehr mit Formeln der Menschlichkeit zu verursachen im Stande war, als das heutzutage überhaupt noch registriert würde. Deswegen folgte die Strafe seines Tuns auch auf dem Fuße und geschwind nagelte man ihn an ein Kreuz weit oben auf dem Berg. Zu diesem pilgern nun bis heute die „Gläubigen“, die nicht all zu selten am meisten Geschröpft wurden und dem Tempo des materiellen Wahnsinns unterlegen ihr letztes Hemd jenem Verein in die Stube schleppen, die daraus goldene Emporen zaubern und mit genügend Weihrauch und geschmacklosen Kekschen die letzten brauchbaren Eigensinne zu nehmen vermögen. Im Nachgang klar und weniger fraglich, wenn man mit den Blickwinkel eines raffsüchtigen Herrschers betrachtet. Ein langhaariger Emporkömmling, sicher damals keine Seltenheit - versuchte nun mit seiner These dass alles Schön sei wenn man sich nur lieben würde, der Herrschaft ihre Fundamente zu rauben. Die Zelebrierung „Mittellos zur Zufriedenheit aller“ stand dem „Uns alles und dem Mob nichts“ der Herrscherkaste gegenüber und dem der sich eins und eins problemlos addieren konnte war klar das dies mächtig in die Hose gehen musste. Tatsächlich kam dieser Typ wie gerufen und zeugte mit seiner Akribie eine ganz neue Form der humanen Ausbeuterei. Was vorher lediglich den Herrschern der Länder unterstellt werden konnte, maßlos zu sein und dem Volk alles zu nehmen, übernahm jetzt in völliger Selbstlosigkeit das Christentum mit seiner allumfassenden Barmherzigkeit. Anfangs lief alles recht langsam an und manch König meinte sich noch wehren zu können, doch wie der Mensch als Virus in einem gut funktionierenden Organismus, baute sich die Christliche Geschichte zur vereinnahmenden Seuche die wie eine Walze rund um den Erdball alles platt machte um hernach darauf im Glanze der Wiedererschaffung neues bauen zu können. Nach diesem Jesus schaffte es kaum noch jemand namentlich so lange die Gemüter zu erhitzen. Böse Männer wie Hitler sollten es dennoch schaffen die Kugel ohne den Glauben an einen Gott noch einmal kräftig durchzuschütteln und die Zahlen seiner Toten, die das Regime auf ekelhafteste Art und Weise produzierte standen dem der für den christlichen Glauben geopferten Seelen in nichts nach! Dem Menschen heutiger Tage schenkte also ein Jesus Christus mit seinem durchaus imposanten Willen weit mehr als nur Feiertage die wiederum den Konsum mächtig ankurbeln. Er legte den Grundstein dafür, dass Menschen sich im unüberschaubaren Selbstbetrug im immer höheren Maße gegen sich selbst entscheiden und die Inhalte eines humanitären, toleranten Miteinanders lediglich zu deuten wissen. Im Rausch der Globalisierung und dem neuen Glauben das nur im Fortschritt und der Moderne das Positive unserer Menschheit liegt, ignorieren wir die Aktivitäten des Holz bearbeitenden Wirtschaftszweiges, die uns bereits nicht massenhaft Kreuze für Revoluzzer bauen sondern bereits einen großen Sarg, mit dem wir allesamt im „Gelobt sei Jesus Christus, - Amen“ verrotten werden. Wie im jeden Jahr sollte sich einmal mehr und intensiver denn je die Frage stellen, warum wir künstlich erschaffene Tage brauchen um uns gegenseitig Toleranz und Nächstenliebe zu bezeugen. Setzten wir dies mit einem viertel an Intensität tagtäglich um benötigten wir viele Ausflüchte nicht mehr und lebten auch ohne dem Drang nach Fortschritt und Moderne viel ruhiger ohne an Lebensqualität zu verlieren!

 

Ruhige Tage, Mut zum Gedankengang und einem Schritt zurück,- sowie einen guten Start ins Jahr 2012 wünscht SPRUCHREIF-ost

Seit Christi Geburt läuft der heilige Rattenschwanz im Mantel eines Toten durch die Zeiten, um als Glauben an das Gute getarnt dennoch nur die Kassen seiner Institution zu füllen. Gerade jetzt zu Weihnachtszeit sollte sich Mensch einmal mehr darauf besinnen, was sich hinter dem Glauben an einen Gott verbirgt und wieviel an Urtümlichkeit von dem übrig geblieben ist, was der Ursprung seiner Geburt war. Die Ernte wird immer so hoch ausfallen und sich danach ausrichten, wie und was man sähte, wie man sie pflegte. Der christliche Glaube ist weltweit das einzigste Phänomen, welches sich mit Blutherrschaft, Terror, Kriegen und dessen Resultaten mit Tausenden von unschuldigen Toten im Namen der Barmherzigkeit straflos bis in die heutige Zeit als menschlichste Gemeinschaft rühmt und unter den Augen der globalen Öffentlichkeit retten konnte. Abertausende, Millionen falten ihr Hände und vergiessen Tränen wenn sie an das Leid Christi denken. Wieviele Besucher der Weihnachtsmärkte denken während ihres egoistischen Schmauses von fetten Leckerein und alkoholischen Getränken an die Seelen die bis in die heutige Zeit in den Kerkern der heiligen Inquisition um Gnade betteln. Wieviele Menschen hören unter dem Tannenbaum die Metallzähne der Folterwerkzeuge auf die Haut schlagen, sich die tief in die Köerper graben und können sehen wie die Haut zerfetzt vom Körper vermeintlicher Ketzer hängt obwohl sie nur Seelen waren wie du und ich. Wer kann es riechen wenn auf Scheiterhaufen menschliche Körper lebendig verbrennen, weil sie anders waren und eine Gefahr für das frühkapitalistische System Kirche darstellten? Weihnachten empfand ein Kind unwissend der Hintergründe immer als etwas Besonderes, selbst dieses Geschenk an "Schönem" für unsere Kinder haben wir mit jedem Jahr mehr verbannt und liessen es verkommen zu einem Akt des Rausches der sich mit dem einer Kirche klar indentifizieren kann. Barmherzigkeit und Nächstenliebe...

Es ist so offensichtlich das Gegenteil das jedes Licht in diesen Tagen wie die Spitze eines Speeres ist, der glühend heiß in das Auge gerammt die Sicht vor der Wahrheit nehmen soll.

 

Ruhige Tage und vielleicht ein Gedanke mehr zu den Wahrheiten nur eines unserer Rituale die eindeutig auf gegenteilige Wurzeln zu unserem Glauben aufbauen!

Offene Gedankenschranken / ein Auszug

 

 

 

Als man sich vor geraumer Zeit provokativ die Schlinge selbst um den Hals legte, wusste man sehr wohl um die mögliche Konsequenz dieses äußerst riskanten Spieles. Nun wo Sie sich langsam immer mehr zu zieht, weil man mit dem Los am „normalen Leben“ vorbei zu existieren alltäglich immer neuen Herausforderungen gegenüber steht, an den Grenzen die sich der Mensch in seiner Zivilisation gebaut hat und eben an dieser Barriere steht in deren Inneren wir vor uns hin vegetieren...

Die in Jahrhunderten mühsam erdachten, erprobten Gesetze und Formen für ein kultiviertes Miteinander weichen immer offensichtlicher der Ohnmacht des Fiebers vom finanziellen Hipe der modernen Zeiten. Über Bord werden da die Thesen des langsam sinkenden Schiffes geworfen was längst nicht mehr dem Bild einer Arche Noah entspricht, wie Ballast. Der Selbstbetrug eines einzelnen Menschen lässt sich ohne große psychoanalytische Prozedere eins zu eins auf die Menschheit als ein Ganzes projizieren. Die Gerüste unserer Intelligenz überführen sich selbst im wackeligen Gesamtkonstrukt und erliegen schneller als der Mensch geglaubt den nur all zu banalen Grundlagen ihrer Herkunft. Die fundamentalen Basen überteert glaubten und glauben wir noch immer als „Herr“ über Natur und Tierreich den Gesetzmäßigkeiten der Evolution entgehen zu können, mit der Erbauung einer neuen Definition des Lebens an sich welches sich durch „Wissen“ potenziert glaubt sich permanent selbst zu inkarnieren. Die einfachen Strukturen des harmonischen Miteinanders, der naturellen Existenz sind im näheren Betrachten weitaus komplexer als die unsere Formel des positiven Gedeihens. Im ständigen Abhängigkeitskampf miteinander überlebt die kleinste Zelle aufgrund der unbedachten Unantastbarkeit von Realitäten des evolutionären Laufes durch die unaufhaltbaren biochemischen Prozesse der Metamorphose. In der Anreicherung von Wissen an Hintergründen leidet nun die Menschheit an der Unfähigkeit mit dem Wissen darum auch umgehen zu können. Die Grundstrukturen mit dem Hintergrundwissen über ihre existenziellen Bausteine weiter als Bestandteil des allumfassenden Miteinanders so zu nutzen wie man es vor dem geistigen Zuwachs tat, wäre eine Bereicherung auf Dauer gewesen und hätte den Homo Sapiens tatsächlich vom sonstigen Gedeih und Verderb abgehoben. In der Meinung mit seiner Fähigkeit über denen der anderen artspezifischen Lebensformen zu stehen, gesteht sich der Mensch jämmerlich die tatsächliche Platzierung im Gefüge dieses Lebens auf dieser Erde ein. Unter allen Kriterien betrachtet unterliegt der Mensch in seiner zivilisierten Enklave der alles überdauernden Zeit mit sämtlich ihr möglichen Fassetten des aus den bereits bestehenden an Art und Weisen. An letzter Stelle reiht sich somit einem gefährlichen Virus ähnelnd die menschliche Existenz und in ihrer Art ist sie wohl an der Stärke ihres Befalls zu messen, zu nachhaltigen Veränderungen fähig die sie aber selbst nicht überdauern werden.

 

Unter Anbetracht des menschlichen Werdegangs seit seiner Entstehung bleibt unter dem Strich in der Konsequenz des Verstehens lediglich die Beschleunigung des Zuzuges der Schlinge, die bereits viel zu lange ohne gravierende Ergebnisse um den Hals des Verstandes lag. In aller Rasanz vermag Geist und Intelligenz alles das zu vernichten was sie sich selbst als Grundlage ihres Bestehens verschafften. Die unbarmherzige Grenzenlosigkeit der Abhängigkeiten wird jedoch jeder Intelligenz zum Trotze durch ihre ins sich ruhende Banalität in der Nachhaltigkeit über die Menschheit und ähnliche infektiösen Bakterien siegen. Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur... Das Universum braucht die Natur nicht, aber die Natur braucht das Universum?

Sie zieht sich zu die Schlinge, mehr und mehr...

Das Los am normalen Trott vorbei zuleben stellt alltäglich neue Herausforderungen und macht eindeutig wie viele Grenzen sich der Mensch bereits gebaut hat und in ihnen vor sich hin vegetiert. Die mühsam erdachten Gesetze und Formen für ein kultiviertes Miteinander weichen immer offensichtlicher der Ohnmacht des finanziellen Hipe der modern intelligenten Zeiten... Zeit es zu beenden!

 

Oliver Sachse

19.09.2011


Was auf den anderen Seiten von SPRUCHREIF-ost so zu lesen ist, als Nachtrag für die Gäste der Homepage...

09.03.2011

 

Steuererklärung 2009/2010

 

Jahre hat man gebüffelt, gepaukt und geübt das man einigermassen lesen und eben auch schreiben kann um dann doch mit "Kreuzeln" ausfüllen zu müssen. Rethorik, Ausdruck und Inhalt völlig egal... Zahlen und Kreuze. KREUZIGUNG...bekommt einen neuen Sinn und unter dem Strich wird man für sein Tun auch genau daran genagelt, ans verbal legale Kreuz des kapitalistischen Sozialstaates mit verlogener Demokratie. Als Gewölbebaustein des Freudenhauses Deutschland klappert man mit Vielen in bröckelnder Putzmasse um bei allem Krampf dann doch irgendwann aus dem marode werdenden Gefüge zu fallen, wenn über einem die Nobelkarossen zum Sitz aus fettiger Ignoranz schaukeln .Na und... schreien die Hahnekämme aus den letzten Bastionen einer längst feudal gekleideten Szene, scheiß Staat und alles Scheiße - tragen längst auf ihren Joppen keine Sprüche mehr wie - "mach kaputt was dich kaputt macht". Die rammeln ja auch über der Woche als pedantischer Regalfüller um dann am Weekend ordentlich Rabaz machen zu können. Antifa ist längst zum autonomen Blödsinn geworden und sitzt mit den verstörten Krakeelern in Bomberjacken und Scheitelfrisur auf dem selben Treppchen der Spartakiade zum größten Trottel der Nation. In der temporären Genugtuung sich und seine Meinung kund zu tun, sind sie sich der Gesetzeslücken völlig klar und zertrampeln was andere Mühsam im Urwald von Gesetzen und Bestimmungen dennoch legal auf die Beine gestellt haben - um diesen Proleten in "leck mich am Arsch Stimmung" die Farbe für die Haare und die vielen Tattoos zu ermöglichen. Weil man das ja auch darf...

 

Was?

 

Oh je, ich hör schon auf!

Is ja auch manchmal verwirrend...

15.03.2011

 

Des manchen baut sich schier im Taumel, gefangen seiner Frustration - ganz eigen in der Traurigkeit falsche Interpretation, der Leidende sich die seine Definition.

 

Oft im Glauben wohl verstanden, stieß er beim Andren an die Schranken und vergaß noch im Vernehmen, sich vom Trugschluss zu bequemen - auf zum Grunde tiefer Wahrheit um zum Gipfel des Verstandes aufzusteigen wie einst Phönix aus der Asche.

 

Lieber bleibt im Sumpf er stecken, spuckt im Sinken bisshaft Zecken die dann mögen auszusaugen was für ihn nicht zu gebrauchen um zu baden in den Blasen die da bis zum Himmel stinken.

 

Wer den dünnen Aste schmäte, der ihm wohlgesonnen war. Wer im Soge seiner Stirnigkeit mit Gleichgesinnten trieb, wird nicht aus dem Moore finden und sich in den Fängen winden - die sich aus dem Leid des Truges um die eigene Wahrhaftigkeit, wie Schlinge ziehend um die seine Seele fangen um zum Spotte seines Wesens ihn zu Zwingen...

 

Vorsicht sagt noch in der Reue, der Betrug sich krank zu Grabe tragend - es lohnte sich des öfteren, sich selbst zu hinterfragen noch bevor man schenkt dem Gegenüber gern den eignen Spaten!

 

In diesem Sinne meinen Feinden still eine Eloge, auf das der Neid in seiner Kür durch Unverständnis selber baut - sich die eigne Grube, in welche er im Zweifel selbst noch vor dem Andren stürzen möge!

 

Ich ständ bereit mit einem Ast, dennoch... ;-)

"Elemücke" Mosquito Elephant

 

Metamorphosis Rivets

 Metamorphose Niete

 

...oder, mach doch aus dem Elefanten keine Mücke!

 

 

Es ist schon erstaunlich, wie viel selbst der schwächste Zweibeiner zu ertragen im Stande ist. Die Gemüter des Landes outen sich von „Alles Scheiße“ bis hin zu den Neureichen mit „Was kostet die Welt“. Was alle vereint ist die Gesetzesschraube in der jeder einzelne gezwängt für sich das Beste – auch in der Aufgabe versucht. Unter dem Strich ist dann doch wieder Jeder von Jedem der Sklave, da sich Alles ohne die direkte und indirekte Abhängigkeit vom Anderen nicht umsetzen lässt.

 

Zu welchem Preis?

 

Jeder übernimmt in seinem Bereich Verantwortung für die Nutzenden seines Tuns und umgekehrt. Alles in allem eine wuselnde Masse die dem Madenergebnis in einer Futtertonne bei sommerlichen Temperaturen ähnelt. Man hört sie, die Maden – wenn man das Ohr hinein quält und wie sehr sie sich auch alle beobachtbar um die hineingeworfenen Futterreste bemühen... Die meisten von ihnen werden diese Tonne nicht lebendig verlassen! Die die es doch schafften werden in der Hitze vergehen und nur wenige ihrer evolutionären Bestimmung gerecht werden können. Kreislauf des Bestehens oder Tragik des Veregehens. Die Erde eine Futtertonne und wir die eh zum Tode geweihten Maden?

 

 

Des manchen meint eine der menschlichen Maden sich über die anderen hinwegsetzen zu können, meint als einziger unter allen in der Tonne der Mittelpunkt des Geschehens zu sein und vergisst im Ursprung, im Vergehen den Anderen in nichts nachzustehen - noch in irgendeiner Art voraus zu sein. Oft sind diese Maden Chefs die alles gelernt zu haben glauben um ihren Arsch besser als es die Anderen vermögen, mehr recht als schlecht an die Wand zu retten.

 

Da stehen letztendlich alle mit dem Rücken gepresst...


Was an ihnen spurlos vorüber ging ist das Wissen um die unmittelbare Abhängigkeit aller Beteiligten um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Eigene Defizite werden da in Arbeitgeberpose als Fundament für maßlose Selbstüberschätzung und was noch viel mehr Gewicht hat – sie werden als Basis dafür genommen um es den Anderen als Unfähigkeit unterzujubeln. Damit stirbt die Seele eines jeden Vorhabens wofür der oft Arbeitgebende, versagende Kotzrüpel verantwortlich es dennoch wieder nach unten schenkend mit einem verstörten Lächeln der Masse als Unfähigkeit seines Personals zu verkaufen versucht. Ekelhaft ist das aber leider gang und gebe in heutiger Zeit. Ich bin der Chef hört dann der Jenige, es wird gemacht was ich sage – auch, wenn es augenscheinlich als Nachteil mutieren wird, nur das wird er Überflieger nicht zugeben.

 

So krankt eine Bevölkerung vor sich hin, die Menschheit und mit ihr die Mutter aller – unsere Erde. Gewalt ist keine Lösung singt STOPPOK, wenn man nur darüber redet und ja des manchen juckt es einem tatsächlich so einem Rindvieh gehörig eine überzuziehen und ihm sein gestörtes Wesen aus dem Leib zu hiefen. Verbal sind die meisten von den „Alles Könnern“ nicht zu überzeugen, da sich ihr Verständnis unter den Scheuklappen lediglich auf die zur Selbstprofilierung nötigen, wenigen Details fokussiert. So stolpern sie über die aus Köpfen bestehenden, humanen Pflasterstraßen hinweg ihrem Ziel entgegen und vergessen dabei das es die Straße war die ihnen den Weg vorgab und jede noch so brillante Entscheidung in die Wiege legte. Die Erkenntnis um den erbärmlichen Zustand der allgegenwärtig zur Mode geworden ist und ja, was sagt man da – zur Mode geworden ist...

Normalität ist es geworden sich an den Inhalten der Anderen zu Bereichern um sie für sich allein zu Nutzen und scheußlicher Weise auch noch als seine Eigenen zu verkaufen.

 

„Mach kaputt was dich kaputt macht“

 

Ein Schlachtruf des linken Lagers der zumindest ein Quäntchen an Wahrheit innehat, die angewandt durchaus Sinn macht um sich selbst nach Jahren des Irrweges nicht selbst in Frage stellen zu müssen. Leben und leben lassen ist ein überaus großer humaner Wert, Loyalität und Wertigkeit zu leben ebenfalls doch nimmt die eigene Person daran Schaden – weil das Gegenüber keine Spur von all dem besitzt, sollte die Endkonsequenz nie die Aufgabe des Glaubens am Fundament seiner selbst sein! Kurz ist es, das eine Leben welches man hat und durchaus zu Schade als es einem Verirrten in den Hals zu werfen, der damit nicht umzugehen weis! In diesem Sinne...

 

 

Oliver Sachse Tenky

12.06.2011

SPRUCHREIF-OST

Zum Glück

 

 

 

Steht man in der Öffentlichkeit und wagt sich mit Thesen in die breite mit Scheuklappen versehene Volksmasse des Selbstgefallens, zieht man sich aus und macht sich angreifbar lässt es nicht lange auf sich warten, das böse Zungen hinter dem Rücken einem die Pest an das Knie wünschen. Selten nur erreichen einen Drohungen gar, die von massiven körperlichen Übergriffen warnen. Moralapostel und Depressionswichser wird man genannt und in all den Beschimpfungen die man geduldig erträgt wiegen dann oft eher die Hintergründe dieser Ausbrüche schwerer im Gemüt als die geistige Blindheit des Betreffenden. Das Inhalte lediglich als unendich depressiv verstanden werden bei aller Sorgfalt der Normalität und den Erklärungen zum Projekt, das dann eben doch falsche Interpretationen und Wahrnehmungen statfinden liegt wohl zum Einen am Unglück der mangelnden Auffassungsgabe oder zum Anderen an der miesen Umsetzung der Inhalte von meiner Person, dem Projekt SPRUCHREIF-ost?! Vielleicht liegt es aber auch daran genau den Punkt getroffen zu haben der sonst weit umgangen wird um ja nicht das eigene Defizit nach aussen kehren zu müssen.?! Die Assoziation der Masse mit Fehler, Schwächen, Gefühlen, Unwissen ist öffentlich immer Negativ behaftet lebt sie dann einer einfach aus... leider.

 

Nun ereilte mich ein neuerlicher Hilferuf in Form einer massiven Gewaltandrohung und das wirklich positive daran ist, das es sich dabei um eine und damit erste von Eifersucht getriebene Gefühlsregung handelt. Gekränktes Ego oder der mangelnde Selbstwert unter all den Anderen? Welche der vielen Möglichkeiten auch immer den nun vorgemerkten, momentan wohl leidenden jungen Mann animieren Inkognito Schlächterdrohungen auszukotzen, der Gegenstand ist überaus menschlich und damit fundamental wertvoll. Schade nur und auch das ist der reale Spiegel der Zeit, das die Plumpheit des Wesens sämtliche  Feinheiten verschluckt und somit die Realität noch während ihres Bestehens zu töten versucht ohne auch nur im Ansatz von seiner blinden, dummen Agilität zu wissen. Die Pforten stehen offen und noch jeder aggressiv Getriebene sei willkommen um vielleicht doch noch, für sich und damit all den Anderen die Kurve zum geistig Wertvollen zu meistern. In aller erster Linie sollte sich noch immer unter der Frage nach dem Warum, der eigene Anteil am ganzen Umstand ausschliessen lassen. Ist man letztendlich selbst nur mit dem Zünglein an der Waage beteiligt, sollten die geplanten massiven Faustschläge, Tritte gegen den Kopf und in die Magengrube in aller erster Linie einen selbst treffen. Die eigene Dummheit in genau der Situation zu sein, das Unvermögen im Wesen keinen anderen Ausweg mehr zu finden als die physische Gewalt stirbt dabei in keinem Falle und mit jedem Ausbruch der mit Worten nicht mehr beherrschbar scheint, bezeugt man sich selbst  mit sich selbst nicht klar zu kommen. Muß man ja auch nicht, also immer feste druff bis das Blut spritzt und die Knochen brechen!

 

Richtig männlich wäre es sich dazu auch öffentlich zu bekennen, zumal man recht schnell den Jenigen lokalisiert hat und nur aus Gründen der Wertigkeit und des Respektes die Identität verheimlicht! Verstanden?

 

Beste Grüße

O.Sachse

SPRUCHREIF-ost

Königsalbatros


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Flucht zum Start

04.03.2011

 

 

Die Tage vergehen, die Erinnerungen an Zeiten wo man es nicht vermochte von den Zeigern die Minuten und Stunden abzulesen werden weniger. Sicher werden bald mehr und mehr der Erlebnisse verblassen, die einem wie Flügel im Sturm von einem Albatros schienen.

 

„Und krachen die Stürme, mit rauer Gewalt. Auf den Ozeanen, so unendlich weit. Dann fliegt er wie Feuer, und steigt ungeheuer zur Freiheit – der Meere“ ...

(Karat)

 

...so oder so ähnlich lautete die Textstelle von Karats „Albatros“ und wie oft lauschte ich unter Tränen der Stimme von Herbert Dreilich und kämpfte mich Seite an Seite mit diesem rastlosen Geschöpf durch das Fegefeuer meiner Sehnsucht. Da stand man am Fenster und lies die Tränen laufen, bemerkte sie nicht einmal obwohl sie einen spätestens an der Nasenspitze kitzelten. Der Traum von fernen Welten war nicht definiert und nach einem jeden Krampf aus Wehmut und Ängsten sank man hinab, durch die Wolken in das Zimmer und an das Fenster von welchem man eben noch zur Reise aufgebrochen war. Seitdem mehrten sich die Momente, in denen man an anderen Fenstern auch ohne dieses Lied dennoch diese Sehnsucht verspürte. Jede Reise in noch so fernes Land vermochte in all den Jahren nicht die tiefsten Wünsche zu erfüllen, von denen man nicht weis wie sie tatsächlich aussehen. Am Strand unter Kokospalmen, die Wehmut ist geblieben... Auf dem weiten des Meeres, kein Land in Sicht und Ruhe – die Wehmut ist geblieben... Hoch oben, weit auf einem Berg und schreiend im starken Wind – sie ist geblieben, die Wehmut. In der Wüste allein, weit ab von Menschenseele und nur vom GPS Sender abhängig der entscheiden würde über Tod oder Leben... sie war mit im Sand, mit mir – diese Wehmut. Hoch und runter, in der Scheiße fast ersoffen und kurz darauf wohl sprudelndes Glück oder umgekehrt. Der Genuss des Lebens in all seinen Zügen, Frauen – Sex und Alkoholexzess. Teure Robe und dicke Karosse oder Fahrrad mit Jogginghose, feines Diner oder Currywurscht an der Imbe... Man frönte dem Nichts tun und versank im Schaffen seines Wahnes, tief hinein sank man ins Illegale um doch zurück in den Sog des „normal Legalen“ zu finden. Lachen paarte sich in Sekunden mit depressiven Suizidgedanken und im Rausch der Lust in allen Formen verirrte man sich zugleich ins Grau der Einsamkeit. Gewaltbereit schlug man in vielen Situationen hilflos in die Schnauzen derer, die von dieser Eruption an Aggression völlig überfordert waren um danach in sich selbst als Abfall zu versinken. Auch wenn die Meisten den Tod für ihr Tun, anstatt der  Schläge verdient hätten – vom Ziel meiner Reise entfernte ich mich damit weiter als das ich mich ihm nähern konnte.

 

„Es neigte ein Schwanenkönig
seinen Hals auf das Wasser hinab.

Sein Gefieder war weiß wie am ersten Tag,

rein wie Sirenenton.

Und im Glitzern der Morgensonne

sieht er in den Spiegel der Wellen hinein,

und mit brechenden Augen weis er:

Das wird sein Abschied sein.“

(Karat Swillms/Kaiser)

 

Der Schwanenkönig stellte schon damals das Ende meines Fluges als Weltenbummler in stürmischen Lüften dar, wie den Albatros verschlang ich dieses Lied und weinte um den erhabenen Vogel der weiß in das Dunkel seines Lebens glitt. Er hat sein Leben gelebt und sicher, stünde der Moment seines Todes nun auch mir bevor – jetzt... Ich wäre bereit im Gedanken an die intensiven Momente des Verlebten es ihm gleich zu tun und hinab zu sinken ins endlose Dunkel eines bezaubernden Mühlteiches. Weit unter den Seerosen und ihren Blättern, auf denen sich Frösche im Abendkonzert ein Stelldichein geben. Eingegraben im Morast meiner Vergangenheit werde ich vielleicht das Singen kleiner Kinder hören...

 

„Wenn ein Schwan singt, schweigen die Tiere. Wenn ein Schwan singt, lauschen die Tiere. Und sie raunen sich leise zu - raunen sich leise zu! Er ist ein Schwanenkönig, der in Liebe stirbt“

(Karat Swillms/Kaiser)   

 

 

zu empfinden ist das eine, daran teihaben zu lassen das andere...

Karl Theodor zu Guttenberg

Das Opfer von allgemeinen Gebräuchen?

Freifahrt!

Der Ausflug ins Plagiatgetümmel

 

 

Wie viel tausende Politschnorrer saugen am Hahn des vom doofen Bürger gefüllten Fasses und bringen nichts zu Stande als immer wieder neuen Gesetzesmüll, der dem Volk in aller erster Linie nichts bringt und selbst dem Land nicht mehr als lediglich wachsende Schulden. Abgeordnete die sich im Pansen eines erkrankten Staates wie Parasiten festgesetzt haben und sich selbst resistent immer weiter im Vorbild eines Helicobacter Pylori vermehrend an der Grundsubstanz einer immer schwächer werdenden Gemeinstruktur nähren...

 

Ein grandioser Rhetoriker zu sein reicht dann wohl oft aus um im großen Politbusiness nachhaltig Fuß fassen zu können, denn in den Talkrunden kotzen heran gekarrte Tieftaucher ohne relevante Verdienste zum Wohle ihres Staates, Thesen in die Kamera und dreisten sich zu richten über Wenige die dann doch etwas bewirken. Überhaupt sitzen auf den bequemen Sesseln der abendlichen Shows immer die Gleichen Intelligenzbolzen so scheint es, die natürlich alles am besten Verstehen und kräftig mit viel Trara im Kessel rühren ohne den Fraß in irgendeiner Form zu verändern.

 

Wem ist denn bei all dem Gehetze aufgefallen um was es hier tatsächlich geht?

Geht es hier tatsächlich um die Person zu Guttenberg oder doch eher um die eindringlichen Realitäten seines Schaffens, die manch beleibten Blaudunstburschen recht blass ausschauen lassen...?

 

Abgeschrieben hat er der Theodor wie viele Millionen Andere und die Grand Jury der Uni will uns wissen lassen es damals nicht bemerkt zu haben? Wie konnte das passieren oder war er einfach nur Gerissen unser Theodor? Vielleicht hat er ihn auch mit seinem Namen einfach erkauft, den Doktortitel und nun hecheln all die Anderen aus Angst vor einer stattfindenden Tiefenkontrolle sämtlicher Titelträger in den politischen Reihen?! Ein Lügner soll er sein unter all den Anderen, soll nun plakativ und nach Möglichkeit sehr eindrucksvoll als schwarzes Schaf an den Pranger gestellt und vor allem so schnell als nur irgend geht Mundtod gemacht werden. Die adlige Gelfrisur schmeckt dann wohl nicht vielen Podestquatschern im steuergeldfinanzierten Feinzwirn und bedeutet darüber hinaus für einige wohl empfindlich, das er - dieser Theodor als engagierter Enthusiast mit gefährlicher Intelligenz der Spartakus des Wählers werden könnte.

 

Bist du auch aufgesprungen, auf diesen neuerlichen Sonderzug nach Nirgendwo – Hauptsache gegen Guttenberg und Sowieso? Meinst du auch der wäre irgendwie arrogant und hochnäsig, meinst du auch – der gehört abgedankt in den Keller seiner Heimatstadt oder gar verbannt? Die Gegner des geschniegelten Kleinrevoluzzers haben ja schon mächtige Geschosse auf ihn abgefeuert und ihn gezwungen mit erhobenen Händen, auf den Knien um Gnade zu betteln. Gutti blieb aber irgendwie doch stehen und „scharmantierte“ sich in die Gunst des Volkes und somit weit nach oben in die politische Gesamtrelevanz! Während dessen sich die anderen mit Komplimenten selbst verherrlichen und alle samt im Bundestag auf der Kanzel den nächsten Wahlen entgegenschleimen, sich Hand in Hand wie zu fördernde Unterstufenkinder verbünden um gegen alles zu wettern was einen anderen Namen trägt...


Ja, währenddessen toben andere ins Krisengebiet um Jenen die da vor Ort einem Irrsinn entgegenstehen zumindest mental Beistand und Intersesse an ihrem Tun zu vermitteln. Große Worte traute sich dieser adlige Jungspross zu lamentieren und wie sollte es anders sein schmissen sich wie Fliegen auf den Scheißhaufen all die Beamten, die sonst im global durch Medien gut nachvollziehbaren Transparenztheater der Macht keine Rolle spielen. Diese vergleichen dann nachweisliche Errungenschaften mit der christlich prophezeiten  Apokalypse deren staatliches Fundament sie bilden und selbst stärken. Überzogen?

 

Wann wurde das letzte Mal am sonst so gut bestaunten Flachbildschirm eine der Bundestagsdebatten verfolgt und wann konnte man sich dabei ein Bild von den Hintergründen und ihren Nachhaltigkeiten im Positiven, einzelner Aussagen durchaus redegewandter Abgeordneter machen? Seit Jahrzehnten schieben sich nun die Parteien gegenseitig den schwarzen Peter zu und verweisen auf brachiale Fehler der vorangegangenen Legislaturperioden und den darin vorherrschenden politischen Fahrplänen. Im fabrizieren neuer, gravierender Fehler werden Maßanzüge über fettangereichertes Parteifleisch genäht und diese Presswürste schnauben  dann mit einem Lächeln  zur Empore ihrer eigennützigen vokabularischen Brillanz. Nix was es zu verlieren gibt im Mantel ihres Beamtendaseins...

Wäre politisches Fehlverhalten und die unzähligen Fehlgriffe aller Parteien strafbar, müsste man sich heute sicher keine Gedanken über eine geklaute Doktorarbeit machen. Ob er nun hat oder nicht trägt nichts zum Bestand seiner tatsächlichen Arbeit als Verteidigungsminister bei. Oft gestaltet sich dies bei anderen Wühlmäusen auf den Parlamentssitzen anders. Das der grüne Hahn nun bei diesem gefunden Fressen am lautesten Kräht verwundert nicht. Steht er doch breitbeinig am höchsten auf dem Misthaufen seines Intellektes. Oft reicht dann das Anbeten der Sonne eben nicht und mit Studentenfutter und Windkraftparolen stopft man auch kein hungriges Maul. 

 

Woodstock ist längst vorbei, Joschka Fischers Steinwürfe interessieren auch keinen mehr und Vogel, Kohl oder Blüm verschnasseln längst mit gutem Obstler ihre während der Amtszeit eingestrichenen Diäten und erinnern sich sicher an Dutschkes Proteste und Barschels Tod in der Wanne.

Der politische Hintergrund und dessen zukunftsorientierter Nutzen für den Staat, dessen Volk und dem globalen Gefüge sollte viel mehr von Interesse und Bestand geistiger Höchstleistungen sein.


Das Guttenbergsche Prinzip ist wohl der Masse sehr geläufig und erbrächte sie ebensolche Resultate im Schaffen wie die des unseren Theodors, wäre es nachhaltig trotzend des Betruges um einen Titel dennoch nützlich!

 

 

Wie sehr ist Mensch bereits verblödet um den vorherrschenden Irrsinn und die Verblendung nicht zu bemerken? Sollte ein Gedanke wert sein...

 

 

SPRUCHREIF-ost

Oli 

  

 

Biopass ab 01.01.2011

21.01.2011

2°° Uhr

 

 

Rot, Gelb, Grün...ohne Plakette fliehen!

Pro ccm Lungen/Magen-Darmvolumen = 2,50 € monatlich

 

 

 

 

Plakette nun auch für Menschen

 

 

 

Man hat ja nun schon lange darauf gewartet, dass der Kohlendioxidausstoß eines menschlichen sowie tierischen Organismus ebenfalls irgendwie gefiltert werden muss, so wie auch der enorm steigende Methangasausstoß durch die wachsende Weltbevölkerung und ihre sich negativ entwickelten Eßgewohnheiten. Nun ist es soweit, es werden die ersten Anordnungen zur Vorstellung bei einem ortsansässigen und dafür eigens umgeschulten Amtsarzt oder dementsprechenden Veterinär versandt. Ziel ist es einen Menschen, ein Haustier mittels seiner Organvolumen, seines Gewichtes und tagtäglichen Aktivität auf Schadstoffausstoß zu testen.

Dafür notwendig ist ein kostenintensives Programm, was das Tragen eines Kontaminatvolumenmeßgerätes beinhaltet. Während des Tragens dieses Apparates in einem vorgeschriebenen, jahrelang erprobten Zeitraumes werden sämtliche Körperaktivitäten gemessen und als Stammdaten erfasst. Weiterhin werden danach alle gasausstoßrelevanten Komponenten auf Dauer mittels eines hinter dem Ohr platzierten Chips unter der Haut erfasst und drauf folgend in die zu besteuernde Kategorien eingestuft. Die Kosten der einmaligen Einpflanzung des hoch entwickelten Chips in einen jeden Bürger ab dem 3 Lebensjahr/Tier unmittelbar nach der Geburt ist kostenfrei und medizinisch völlig unbedenklich. Jahrelange weltweite Forschungsarbeit mit dem Fokus in Europa entwickelte eine zuverlässige Methode, um die Ausstoßmengen der Weltbevölkerung und seiner Haustiere genaustens erfassen zu können. Die sich aus den Biogassteuern ergebenden Einnahmen sollen gezielt in die Weiterentwicklung umweltverträglicher Energiegewinnung und in die Umsetzung bereits bestehender Möglichkeiten eines biologisch sauberen Mobilitätskonzeptes investiert werden. Im jährlichen Turnus werden nun die Daten mit neuen Tests verglichen und bei bestehenden Abweichungen angepasst. Die zu entrichtende Summe in Form einer biologischen Abgassteuer wird aus dem errechneten Gesamtausstoß errechnet und in einem Betrag vom Konto eingezogen.

 

Als hätte man nicht bereits genug Kosten zu tragen nun auch noch dieses gemeine Gesetzlein. Aber Umwelt geht uns ja alle an und somit ist das schon ok, oder? Wenns hilft...

 

Grinsende Grüße

Oli                                                                                                                                                                                                          

06.01.2011

18°° Uhr

 

Traumschaum und die Ruhe vor dem nächsten...Sturm?

 

 

 

Ist man sich dessen bewusst, das nach jeder Katastrophe die Eigentliche erst beginnt? Ist man sich im Klaren darüber, das dann, wenn das Licht der letzten Kamera erlischt und in den Fliegern die Reporter zu neuen Schlagzeilen hetzen, das Elend unbemerkt weiter seinen Lauf nimmt...

 

 

Währendessen die Zeitungen überquellen und auf den Kanälen der Medien intimste Informationen von Leidenden immer wieder in die stumpfen Hirne gestampft werden, unterliegen diese Regionen tatsächlich dem gezeigten Wahnsinn und Menschen durchleben was man als Zuschauer vom gemütlichen Sessel aus als Tagesausklang genießt. Mit den Objektiven der blutgeilen Reporter von Gewinnsüchtigen Sendern watet man durch überschwemmte Wohnzimmer und stochert in den Behausungen von Slumbewohnern die im Rausch hochgiftiger Chemikalien dankbar für Sekunden der Aufmerksamkeit sind. Wie Scheißhausfliegen schwirren wir vor den Augen verängstigter, traumatisierten Menschen umher und rauben Ihnen im Moment des größten Bedarfes an Hilfe und Trost das Fundament der Möglichkeit, wenigstens an diesen Traum glauben zu können.

 

Wie war das eigentlich mit Haiti und was war da doch gleich?

 

Haiti ist für viele Europäer eine Insel der Träume, feinsandiger weißer Strand mit Palmen wie aus den Hochglanzseiten der Kataloge. Eine Insel unter Vielen und inmitten eines klein karierten, karibischen Traums von Losgelöstheit und feudaler Freiheit. Tatsächlich herrschen auf diesem Idyllen oft weit unromantischere Umstände für jene Menschen, die da ohne etwas vom Kuchen der Hotellerie abzubekommen mehr vegetieren als leben. Über Haiti wütete, von was der Mitteleuropäer wohl nie in dieser Form heimgesucht werden kann. Überflutungen und Tote im eigenen Land sind nichts im Gegensatz zu einem Elend welches ständig in den Ländern vorherrscht, in welche wir mit hart erspartem Geld für wenige Tage im Jahr fliehen. Selbst wenn der Gürtel noch so eng geschnallt wurde, das ein Atmen kaum möglich erscheint... Man wohnt noch immer in tapezierten Wänden aus denen warmes wie kaltes Wasser fließt wenn man nur eine Dreh oder Kippbewegung macht. Matratzen in edel Futonbettgestell und Fliesen in Hochglanzküchen wo von dem aus dem Topf gekochten Mengen an Essbaren in den Müll wandert, was in manch Ländern eine ganze Familie satt machen würde. New Orleans, Oderbruch und akut Australiens Wassernot eben mal im umgedrehten Sinne. Die spuckenden Vulkane und Wirbelstürme, Kälteeinbruch und die Folgen daraus. 2010 ist mit dem 31.12. im großen Stil verabschiedet worden und mit ihm so scheint es, die Erinnerungen an all die Ereignisse die sich zugetragen haben. An positive Dinge erinnert man sich nur all zu gern, an Vorfälle die Hollywood Charakter hatten ebenso. Der spektakuläre Stunt auf dem Hudson River mit keinem Toten, die Bilder des 11. September.

 

Mit kreolischen Klängen versüßen uns die Reportagen den Hang zur Wehmut, zur Sehnsucht nach fernen Oasen der Sinne. Im kleinen Stil flieht man auf Malle um sich erhaben über Zwänge seines Trottens im heimischen Land  hinwegzusetzen, um nach 10 Tagen Hirnwäsche sich im Selbstbetrug wieder bestens aufgehoben zu fühlen. Flucht vor sich selbst, Flucht vor den Hintergründen und Flucht vor der Verantwortung gegenüber unser aller Mutter, der Erde. Flucht vor der Verantwortung seines verantwortungslosen Tun, Flucht vor den Tugenden die wie Mahnmale im Genick wiegen...

In gegrenzten Abschnitten lungern weltweit die Ignoranten der prägnanten Realitäten, in Liegestühlen schlürfender Weise am zuckerbunten All Inklusive Cocktail und werfen bei Mc Donalds den einen Cent in die Kinderhilfswerkkollekte als großzügigen Anteil zur Verbesserung der Welt.

 

 

Unweit ihres Strandes im südländischen Traum, spielen sich Szenen unglaublicher Ekelhaftigkeit ab. Auf Haiti steigt aufgrund der durch die Verwüstung angerichteten Tragödien, die Bereitschaft zum Mord unter der Bevölkerung und die sich im Ausnahmezustand breit machende Ausweglosigkeit schürt die Bereitschaft zur Gewalt unter den Einwohnern. Korruption und massive Übergriffe, Diebstahl und Plünderungen. Das wohl schmerzhafteste und für die betreffenden kaum ertragbare sind die Vergewaltigungen in den Notbehausungen. Die eigenen Landsleute haben in der Not jedes Zusammengehörigkeitsgefühl verloren und vergehen sich unter Waffengewalt an den Frauen und Mädchen die dem nichts entgegenzusetzen haben. Kinder müssen mit anschauen wie ihre Mutter, ihre Schwester von mehreren Männern vergewaltigt wird und darüber hinaus die Schmach im Schweigen, hungernd und ohne Perspektiven ertragen.

 

Nein wir sind nicht Gott und wir können nicht alles verhindern...

 

Noch in den eigenen Wänden zu hause beginnt die Verantwortung. Sich selbst zu mäßigen und sich der Folgen seines Tuns immer im Klaren zu sein ist das Fundament eines gemeinschaftlichen Schreitens. Wir haben hier, in diesem Land sicher auf hohem Niveau große Defizite im sozialen Bereich. Ob im täglichen, gehobenen Miteinander oder gegenüber den schwächeren in unseren Reihen. Ein vergleich mit Haiti oder den vielen anderen Ländern,  Regionen mag vielleicht hinken, die Realität unseres Lebens hier vor Ort hat dennoch nicht weniger mit humanitären Unzulänglichkeiten zu tun. Im Rausch der funkelnden Materialschlacht um größeres Ansehen und egoistische Genugtuung, walzen wir über die Pfeiler unserer Möglichkeiten und zerstören damit die Basis aller erreichbaren Ziele. Sozialdemokratie ist kein Kommunismus und in seinen Grundstrukturen nachhaltig gelebt die einzige Variante einen gleich bleibenden Pegel an allgemeiner Zufriedenheit zu wahren. Legen wir die Geschicke in ein wachsendes Heer an Lobbyisten und „sich an der Armut des Volkes dumm und dämlich“ verdienenden Schmarotzpolitiker, brauchen wir keine positiven Veränderungen zu erwarten.

 

Wenn wir nicht, jeder für sich und in Gemeinschaft stark sind und für unsere Interessen kämpfen sind wir tatsächlich ärmer und viel schlimmer dran als die Menschen in  dieser Welt, die unter katastrophalen Bedingungen eher sterben als sie ihre Wünsche träumen konnten. Ärmer sind wir dran, da wir nicht im Ansatz das innehaben, was diese Menschen in tagtäglicher Not zu leben und für sich als Gewinn zu sehen vermögen.

 

Stattdessen lauschen wir den Führungskaspern und ihren Selbstbeweihräucherungsreden im Opernhaus Stuttgart zum Dreikönigstreffen, in denen sie wieder nur ihren eigenen Arsch rettend die Parteizugehörigkeit ausnutzen um ungestraft im Vorwurf das es andere schlimmer taten ihre Fehlentscheidungen zu Lasten des Volkes als Glanztat verherrlichen. Hitler tat das auch, nur viel energischer und brachte die störenden Randgruppen gleich um...

Massenhaft!

Die seit Jahren akribische Aushebung des für das breite Volk bestimmten Massengrabes steht der üblen Art und Weise des Tuns eines stahlhart geprägten Adolf in nichts nach. Er war wohl wahnsinnig von der Reinrassigkeit überzeugt und heutige Abziehbilder meinen sie könnten das Resultat ihrer monogamen Feudalstruktur auf ewig weiter dehnen.

 

Was ist schlimmer?

Der Tod oder die Erkenntnis auf ständiger Gratwanderung, ihn im Ergebnis doch nicht entrinnen zu können?

 

 

In diesem Sinne

Heil Merkel, dein Wille geschehe...

 

SPRUCHREIF-ost

Oliver Sachse


der schaum

sich in den wellen genährt

am strande vermehrt 

gleicht dem

an einem jeden meere ufer

und holt sich die tiefe

platzende blasen zurück

zischt in den weiten der see

am bug der sehnsucht wie flocken aus schnee

die gischt mit wehmut im traum

lautlos vergeht

und in den palmen als wind

auf ewig verweht

 

O.Sachse

06.01.2011

 

05.12.2010

15°° Uhr

 

Kerzenlicht und Stolle

 

 

25/76

 

 

 

Obwohl die Nachrichten voll damit sind, in den Feuilletons der

Gazetten mit großen Lettern die Frechheit vom permanenten Anstieg der Strompreise förmlich ins Auge des Lesers springen, leuchten fast flächendeckend in den Fenstern der großstädtischen Häuser Schwippbögen und moderne Lichtschläuche in allen erdenklichen Variationen und Farben. Egal denkt sich der unbescholtene, brave Bürger und begründet sich selbst damit, sich nicht auch noch diese Freude nehmen lassen zu wollen. Recht hat er, der deutsche Bürger denn was hat er denn noch? Von den täglich 8 bis 10 Stunden Arbeit bringt er unter dem Strich fast weniger mit nach Haus als ein Arbeitsloser Netto im sozialen Grundsicherungsbeutel hat. Da geht nicht viel zu leisten, vom gigantischen Angebot eines demokratischen Sozialkapitalismus. Dem Hartz IV Kandidaten bleibt auch nicht die finanzielle Kraft zum feudalen Sprung in die vollen Holzbuden eines Weihnachtsmarktes der eher an eine Nahrungsmittelmesse erinnert. Die Ärzte werden in Zukunft wohl mehr mit Korrekturen von zu weit herausgetretenen Augen und platten Nasen zu tun haben, als sich mit den Folgen eines üppigen Konsums herumplagen zu müssen. Gegen diese Befürchtung stehen die erzielten Mega Umsätze, die lächelnde Experten in HiTech Kameras rülpsen und einen euphorisch gedanklichen Salto nach dem Anderen schlagen. Alles in Butter geeintes Deutschland und wenn sie mal schauen wollen, die Arbeitslosenzahlen sanken auf knapp 3 Millionen. Wir sind ein tolles Land und haben es gerade in der überstandenen Krise wieder einmal gezeigt woraus wir geschnitzt sind.

 

Stefan Raab lässt seine breite Kauleiste in gewohnter Art und Weise über die Bildschirme krachen und nährt sich am Inhalt der Anderen, so wie das Oliver Pocher äußerst dilettantisch ebenfalls versucht. Dass aus Schmidt seiner Show lediglich das Sprungbrett für einen Schmarotzer ohne Etikette sowie Anstand wurde macht eindeutig klar womit wir es im TV in heutiger Zeit zu tun haben. Sämtliche Komödianten und Pseudo- Satiriker laden sich permanent selbst in ihre eigenen Shows ein, um die immer gleichen Witze auf Kosten Anderer zu machen. Schlimm genug das der Deutsche dies aufzusaugen scheint wie noch vor Jahren in seiner Geilheit die mit dem Exzess einhergehenden Umstände.

 

So wendet sich das Blatt!

 

Tatsächlich birgt das Programm lediglich Trittbrettfahrer und mittelklassische Schauspieler, die sich im eigenen Selbstgefallen fast ertrinkend mit den vordefinierten Lügen eines Realitäts- verwischenden Fernsehens identifizieren und zum Olymp des Gesellschaftlichen Totalbetruges mimen. Spektakulär wie sich dennoch tagtäglich Millionen von Augen in die Bildschirme schrauben und das alles wahrhaftig noch glauben...

Die Hauptsache scheint, das alles gestochen scharf in super HD daherkommt und die Blechhülse gut gekühlt unter dem schmutzigen Fingernagel des Stiefvaters zischt, während das Kind in der Förderschule mit viel zu großen Schuhen aus dem Container seinen Laufstil versaut und mit den verdreckten Klamotten zum Gespött der abgeschriebenen Kinder seines Freundeskreises wird. Bei allem Betrug und verlogenen Fernsehen, bei allem Mist des nun bald wieder in die Geschichte eingehenden Jahres 2010. Es ist ja zum Glück noch möglich zum heiligen Fest wenigstens so zu tun, als wären wir uns alle nah.

 

Selbst dem „Hartzer“  sitzt nun der ein oder andere Euro locker um sich vorrangig selbst oder dem nervenden Kind etwas zum christlichen Feste zu kaufen. Im Schnitt erlaubt sich tatsächlich jeder Bürger an jedem Tag des Jahres ein oder auch zwei Geschenke, meist sind es mehr. Da wird es schwer zum heiligen Fest etwas zu schenken was auch wirklich ankommt.

Millionen fallen ob zu Ostern oder Weihnachten, Silvester oder am wohl größten Tag des Betruges – den Valentinstag in die Kassen kleiner sowie mittelständiger Unternehmen doch so richtig abkassieren tun die großen Brüder. Umsatzsteuer und Mehrwert sowie Sozialabgaben schlagen wie Atombomben in einen schon angekratzten Dschungel und mästen eine Politikergilde die es kaum noch versteht ihren Mist zu verheimlichen, den sie in ihrem ebenfalls ständig wachsenden Großmut produzieren.

 

Konzerne erhöhen Tarife da sie Gewinneinbusen haben...!

Krankenkassen klagen über Verluste nachdem sie in den vergangenen Jahren Millionen Profite einfuhren...

Manager bekommen unwahrscheinliche Summen dafür, dass sie Unternehmen auf größere Profitmöglichkeiten optimieren.

Banken zahlen sich Boni für erreichte Etappenziele die anschließend das Vielfache an Verlusten bedeuten können und Arbeitnehmer die als Steuerzahler und Basis des Bruttosozialproduktes  am Existenzminimum vegetieren, sehen sich mit Jungschnöseln konfrontiert die zum Beispiel mit Rennfahrerei und Balldrippelei Millionen verdienen.

 

Spielten die neureichen Küken mit ihrer Popularität und den rasch erlangten Starruhm das schwer Verdiente in das heimatliche Gemeinwesen säße der Würgereiz eines wankenden Gerüstes sicher lockerer. Wiederum im Fernsehen sitzen Moderatoren und Reporter den Tränen nah, wenn sie sich über die geretteten Kumpel in einem Wüstenbergwerk unterhalten. Da wird in aller Öffentlichkeit zelebriert, das solche Ereignisse die wohl emotionalsten des Jahres waren.

Ekelhaft ist das...

Vor der Tür krachen tagtäglich Menschen an die Mauern einer sozialstaatlichen Ignoranz, an der sie seelisch zu Grunde gehen und mit sich viele Andere in die Ausweglosigkeit ziehen. Unmittelbar auszubaden hat das Volk die unzureichenden Fähigkeiten einer Lobbyisten überlaufenen politischen Ebene. Die Gewalttaten von Jugendlichen gingen zurück brüstet sich der Hampelmann für innere Sicherheit. Der Bundesarbeitsverhinderungsabgeordnete gähnt in die öffentliche Bundestagsdebatte das aufgrund der vorherrschenden politischen Führung die Arbeitslosenzahl auf historische 3 Millionen sank...

Ab Januar drängelt sich in die kaum noch Platz lassenden Börsen der übrig gebliebenen Hartz IV Empfänger ein stark spürbarer monatlich zum Wahnsinn gesellender 5 Euro Schein, Netto und somit tatsächlich Bar!

Die Schmierfinken von den inländischen Blättern, die Reporter der deutschen Sender und Politiker mit äußerst fragwürdigem Hintergrund sollten an den Haaren durch die Krisengebiete eines übel stinkenden Deutschlands geschleift werden, um ihnen endlich mal zu verdeutlichen wie sehr sie mit ihren globalen Weltinteresse die eigenen, vorherrschenden Abartigkeiten mit Füßen treten und dadurch besiegeln.  

 

Es gibt mehr Millionäre in Deutschland wird freudig verkündet und wundern kann das keinen. Wenn Millionen von Menschen einen monatlichen Verlust an Einkommen von mindestens 300 Euro zu verzeichnen haben, obwohl sie mehr Stunden arbeiten und das Produkt welches sie produzieren im Verkauf um einiges teurer wird, dann lassen sich an weniger als zwei Händen die Hintergründe von einer wachsenden Gruppe von daraus Profitierenden ableiten. Der Betrug des Tresennachbarn endete in Zeiten von Loyalität und Wertigkeit in aller Regel mit einem kräftigen Schlag aufs verlogene Maul, danach trank man zusammen einen Schnaps und erzielte drauf folgend gemeinsame Errungenschaften mit Nachhaltigkeit. Heute schlägt keiner mehr auf die Fresse die es umso mehr verdient hätte, da Jeder Jeden betrügt und das Fundament eines gemeinschaftlichen Schaffens nur am daraus resultierenden Faktor des Teilens gemessen wird.

 

 

In diesem Sinne eine vorzügliche Adventzeit und ertragreiche Weihnachten!

 

 

SPRUCHREIF-OST

Oliver Sachse

18.11.2010

21:30 Uhr

 

 

TERROR oder ENTE

 

 

24/75

 

 


Na jetzt sind wir aber bedroht...

Ich dachte, das wären wir mit dem Flugzeuganschlag am 11. September vor einigen Jahren bis heute permanent? Wie sonst sollten sich die Beamten vor den Botschaften erklären lassen und all die tollen Gesetze zur Terrorbekämpfung? Frei weg kann man Rechner anzapfen, als ob man das nicht eh schon immer tat aber eben so legitimierte. Überwachung ist alles und beinahe kann man schon seinen alltäglichen Weg als Dokumentarreihe von den städtischen Behörden gegen eine massive Gebühr erwerben? Man fühlte sich in all den Jahren auf jedem Schritt bedroht und selbst beim Dönermann fuhr man schnell vorbei, da man ja so oft erzählte das die darin arbeitenden Migranten womöglich alles Schläfer seien. Letztendlich fährt man noch hinter Gitter weil der BND glaubt man wäre eine potentielle Zelle, obwohl nur ein Fladenbrot gekauft werden sollte...

Das Männer mit Turbanen einem das Gefühl geben sie würden einen verfolgen kann ja auch keine Täuschung sein, oder?

 

Heute nun wurde in den Nachrichten verkündet das Ladens Jünger fleißig Bömbchen mit den Fliegern ins weltweite Treiben schicken und wem es noch nicht aufgefallen ist, Weihnachten steht vor der Tür und was verschickt man zur Freude der Empfänger? Genau, Päckchen! Sicher wollten Taliban und Gottesturbane keinen Dank, kein Aufsehen oder jemanden leer ausgehen lassen. Das nun Bomben hier keiner will, davon weis der Wüstensohn nichts! Hört Dieser Päckchen und das in Verbindung mit Flugzeug denkt er sofort an einen explosiven Kinderbausatz von Mustafas Eckladen. Andere Länder sind auch gleich andere Sitten und Gebräuche aber das weis man als gebildeter Westeuropäer. Was soll also dieses falsche Überraschungsgetue?

 

Böse Zungen behaupten ja, dass diese ganze Terrorsache nur wieder eine Ente ist um von anderen Dingen abzulenken. Tatsächlich frisst der Mensch gerne die Ente und gibt sich mit Völlegefühl dem dadurch erzielten Zustand zufrieden. Immerhin wäre da nur als kleines Beispiel die enorme Bedrohung der Blauschwanzthunfische genannt, die mit nur 15 % ihres ehemaligen 100 % gen Gesamtvorkommens bald das Weltmeer ein letztes mal aus zu engen Maschen japanischer Fischfabriken auf See betrachten können. Sushi für alle und keinen interessiert es das die Ausrottung dieser enormen Menge an Fisch nur ein verschwindend kleiner Teil dessen ist, zu was wir es in unserer Zeit im aufrechten Gang bereits geschafft haben. Milliarden werden für Belustigungen ausgegeben, Sportler kassieren Millionen dafür einen Ball drippeln zu können um als größten Erfolg einen Pokal für das Land zu gewinnen. Formel 1 Fahrer toben über Rundkurse und gewinnen mit knapp 20 die Weltmeisterschaft und spülen damit sich Milliönchen und der Industrie Milliarden in die Taschen...keiner braucht es zum Leben! Fischfang ist ein Millionengeschäft welches ohne Rücksicht auf Verluste die krankenden Bestände einer maritimen Welt nicht nur noch mehr schädigt, sondern bald auch für immer verändert hat. Arten verschwinden wie Schneeflocken auf einem warmen Panzerblech und sobald die Gefahr besteht das auch nur ein deutscher Bürger mit einem Anschlag verrecken könnte schlagen die Behörden Alarm. Sonst interessiert sich der Staat nicht im Geringsten um das Wohl dieses Bürgers, trifft politische Entscheidungen über die Bedürfnisse des Volkes hinweg um einer Lobby der während des Dinners der teure, bald ausgestorbene Fisch bestens schmeckt noch mehr Finanzen im Säckel zu ermöglichen. 

 

Ekelhaft? Das reicht wohl kaum als Beschreibung!

Irgendwie sind wir ja alle Gotteskinder und manchen scheint’s dann auch tatsächlich Fragen aufzuwerfen, warum Gläubige bis in die letzte Pore mit brachialster Gewalt diesen Glauben erzwingen wollen. Betrachtet man es aus der Sicht eines deutschen Soldaten heutiger Zeit, der im Kundus für gleiches Recht für Alle und Ordnung sorgen soll und bei diesem rühmlichen Vorhaben mit Raketenangriffen ausgelöscht wird, betrachtet man es aus dieser Sicht, - fragt man sich warum wohl ein Gott im Himmel das zulässt?

Im Krieg des Glaubens Willen und dann wundert man sich wenn im heimischen Städtchen die afghanische Ente komisch schmeckt...

Nicht ganz dicht scheinen wir ja alle nicht zu sein aber bitte wer meint denn das die Bedrohung aus Bergdörfern und Beduinenzelten für uns die größte wäre? Die mentalen Terroristen sitzen im edlen Bundestag und schaukeln ihre Selbstgefälligkeiten mit Kinderaufsätzen durch die medialen Möglichkeiten um dem Idioten vor der Glotze so Offenheit und Transparenz vorzutäuschen. Die knien nach einem Tag ihres Beamtenwahns im gemachten Wasserbett, lassen sich den Anus auf Vierkant feilen - auf das ihm das Volk darin ein Stück Würfelzucker nach dem anderen versenkt und lachen sich dabei vulgär in die sich reibenden Hände.

 

Wir haben hier in unserem Land, mit uns selbst wahrhaft größere Probleme als diese wenigen Bomben welche uns da auch immer erreichen werden. Ja und selbst wenn es einige von uns trifft... Begreifen wir den Ursprung des ganzen Zaubers nicht und beginnen nicht am eigenen Leib der Hinterfragung und werden massive Aktivisten, werden es in geraumer Zeit größere Einschnitte in unser Leben sein, die keine Bomben der Welt erzielen könnten!

Immer häufiger greift die Regel, dass im Gegenteil der Annahme die Wahrheit ruht!

 

Versuche es doch mal...

In diesem Sinne

 

Esst weniger Fisch und baut mehr Bomben!


26.10.2010

0²° Uhr

 

Pleite

 

23/75

 

 

 

Wie sich das anfühlt, in keiner Hosentasche hat sich im äußersten Zipfel ein Geldschein versteckt, der einem wie sonst zumindest das Essen des nächsten Tages sichert. Die Sparbüchsen sind längst demoliert und die Handkassen locken nur noch mit gefülltem 1 Pfennigfach. Wer den Pfennig nicht ehrt ist das Markstück nicht wert, so hieß es früher zu DDR Zeiten und gerade in Momenten wo einem jeder "Cent" wie ein Wunder erscheint erinnert man sich an die Momente - wo man auf den Knien die feudal geworfenen Münzen aufsammelte, während das Brautpaar die Stufen des Rathauses hinab schritt. Da waren meist ein fettes Eis und obendrein noch etwas Süßes aus der HO drin. Würde man heute vor den Brautpaaren robben und auf Geld seegen hoffen hätte man wahrscheinlich zu der Geldnot noch schmerzende Wunden an den Knien ohne sich auch nur die Waffel eines Eises leisten zu können. In Momenten des engen Gürtels, lernt man wieder einmal dass nicht alles selbstverständlich ist und vor allem merkt man - wie einfallsreich man in der Speisezubereitung wird. Was vorher im Schrank nicht im Ansatz als Essbar geortet wurde fällt jetzt sofort ins Blickfeld. Da werden Eierkuchen gerührt und in sämtlichen Varianten mit artistischen Wurf in der Pfanne gewendet und aus der 5 Minuten Terrine wurde in der Not das eigens gerührte Püree mit panierten Jagdwurstscheiben. Herrlich...

 

Wie zu tiefsten Zeiten größter Hungersnot blickt man etwas verstört in den geöffneten Kühlschrank und baut sich mit dem Rest des essbaren Vermögens im Kopf ein Essen zusammen. Seemannsfrühstück käme sonst nicht auf den Tisch doch in Zeiten der Krise findet selbst dieses schmackhafte Fresschen in die Erinnerung zurück. Wurstreste die bratbar sind schnippelt man nun ausgehungert klein, dazu Zwiebeln wenn noch im Haus und etwas Gurke? Dazu Petersilie und alles kräftig mit Ei vermengen - wenn vorhanden Paprika oder/und Tomate mit hinein und das alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprika gewürzt auf eine Brotscheibe und diese beidseitig in der Pfanne gar gebraten. Herrlich Klappe die II.

 

Pleite zu sein hat somit auch seine positiven Seiten und das nicht nur hinsichtlich des knurrenden Magens. Vieles schließt sich aufgrund akuten Geldmangels von selbst aus und so widmet man sich Dingen die während der Sprudelei finanzieller Mittel keine Beachtung fanden. Nix mit irgendwo an der Bar die Sau raus lassen, keine windigen Spontanbesuche in viel zu teuren Schlemmerstuben noch Kurztrips an die See um mal fix am großen Wasser nen Kaffee zu trinken. Da wird gelesen, gebastelt und der ein oder andere merkt das er zuviel mehr fähig ist als nur wie bekloppt jeden Tag auf Arbeit zu rammeln, um das Geld zu verdienen was er gleich wieder zum Fenster raus schmeißt. Komischer Weise reicht es für die Kippen immer, ganz egal wie schlimm es auch immer kommen mag und ist - Zigaretten gehen immer!

Als Schulkind wusste man sich auch schon zu helfen, dann wenn Mami einem nicht das dicke Geldleder liegen lies – aus welchem man sich dann gekonnt den ein oder anderen Schein fingerte. Da war dann nix mit Cabinett oder F6 für den Stiefvater im Schulkonsum holen...

Kurzer Hand schnitt man sich durch die Übung im Kunsterziehungsunterricht aus derben A4 Papier Stücke heraus, um diese dann zu Zigarettenähnlichen Röllchen mit Duosan Leim zusammenzukleben. Hinein streute man Tee aus Muttis Vorrat und als Filter fungierte etwas Watte. Anfängliches Husten legte sich schnell da man sich gewöhnte. Gefährlich war nur wenn der Leim spontan Feuer fing und schneller an den Lippen brannte als man reagieren konnte. Rohrbomben vom Schilf waren die Biozigarren der Ost Teenager und eine Grasart/Strauchart mit kantigen Halmen und einer weichen Füllung die süßlich schmeckte war die Biozigarette. An die kantige Biozigarette erinnere ich mich immer wenn ich Kreuzschlitzschrauben lockern oder festziehen muss, da der Querschnitt des Halmes dem Anblick ähnelte...

 

Fakt ist und das weis man, das nach jeder Talfahrt noch immer ein steiler Anstieg folgt, weil man irgendwann die Schnauze voll hat vom Herumgeknausere. Auch wenn man sich erst bestens arrangiert und in der Not noch eine Tugend zu entdecken vermag, irgendwann platzt der Knoten und man beginnt intensiv am Gedeih des Alltags zu basteln. Da wird selbst dem schlimmsten Umstand bestes Prädikat verliehen, Hauptsache man kommt wieder zum flüssigen Kapital. Amplitudendasein nennt man die Berg und Talfahrt und zum Glück gehört man zu jenen, die diesem Leben beiwohnen können. Unvorstellbar permanent im Sumpf der Trostlosigkeit zu waten und ungekehrt -permanent mit silbernen Löffelchen fettarmen Fraß im güldenen Käfig zu essen. Oh nein, dann lieber alles kennen und gesehen haben um danach wieder ins goldene Mittchen zu pendeln. In der „Scheiße“ zu sein fördert das Bewusstsein seiner eigenen Fähigkeiten und nur wer bereits in der Not diesen unappetitlichen Umstand fressen musste weis was es bedeutet genau da nicht zu sein!  Verschreibungspflichtig müsste das sein, einiges würde sich neu arrangieren und wohl Vieles besser laufen...

In der Pleite bestätigt sich Reife, denn nur wer um die Banalität seines Daseins weis kommt damit bestens zurecht!

 

Was kostet noch mal die Welt?

 

 

 

22/74

Wenn die Affen auf die andere Seite wechseln...

REVOLUTION

oder blinder Massentrieb?

 

 

Wo war man am Tag des Mauerfalls, und – oder hat man sich an den montags Massendemos beteiligt? Wenn ja, was hat einen angetrieben? Welche Wünsche und Hoffnungen hatte man in seinen Mut gelegt den man mit all den Anderen teilte? War man nicht dabei, warum hat man sich nicht beteiligt? Es gab tausende Menschen die übrig waren, die nicht auf der Straße standen und mit lauten Parolen kundtaten, was sie eigentlich nicht wollten. Menschen arbeiteten und hatten keine Zeit, andere hatten ein ungutes Gefühl. Einige waren zu sehr in das vorherrschende System integriert und wiederum andere spürten eine drastische Eigendynamik welche die eigentlichen Gründe des Aufbegehrens verschoben und ganz verwischten. Was verbarg sich tatsächlich hinter den Drängen auf ein geeintes Deutschland? Unter dem Strich steht eine Summe von tausenden Menschen die jene, auf den Straßen Gewesenen um ein vielfaches überragen. Setzte sich nun aufgrund einer geringeren Menge von Träumern etwas in Gang was die Mehrzahl des Volkes so nicht sah oder standen die mutigen Demonstranten für all die feigen Nichtsnutze auf der Straße und pressten sie mit ihrem Wahn in eine neue gemeinsame Struktur? Eine Grafik würde sicherlich Dunkel in das Licht bringen, wie viele Ossis tatsächlich an einem Wandel interessiert waren und wie viele nicht. Sie würde sicher auch preis geben wie vielen Ossis es tatsächlich so schlecht nicht ging in einem gut abgesicherten Leben und interessant wäre die Kurve, mit deren Aussage man den Willen das Wessis auf eine deutsche Einheit darstellen könnte. Zu spät und definitiv nicht mehr in Erfahrung zu bringen nach so vielen Jahren. Verfälschte Aussagen und lediglich Erinnerungen an das einstige Leben würden keine ehrlichen Ergebnisse einer Meinung sowie Umstandsumfrage erzielen.    

 

Oktoberrevolution ohne Gewalt, für ein vereintes Vaterland denn zusammenwachsen soll was zusammen gehört... Was ist geblieben von der schier grenzenlosen Euphorie, von dem unfassbaren Glück nun endlich in Freiheit zu sein! Freiheit? Diktatur zeigt sich eben nicht nur mit Stacheldraht und Selbstschussanlagen. Diktatur ist nicht nur Reiseverbot und Staatssicherheit. Letzteres funktioniert besser denn je und tarnt sich als BND in bald fertig gestellten Riesenkomplexen der alten/neuen Hauptstadt eines in sich, gemeinsam zerfallenden Landes. Freiheit... Haben wir eigentlich eine Ahnung davon was Freiheit ist? Ist Freiheit die alltägliche Angst vor dem Verlust seines Status, die Angst nicht zu bestehen und ist Freiheit zu wissen in die weite Welt fahren zu können, ohne es sich leisten zu können? Ist Freiheit dem Zwang verfallen zu sein dem anderen in Nichts nachzustehen und findet Freiheit in einer neuen Brillanz der Schauspielerei seine Basis? Die Mauer ist weg, die Fahnen wehen lange nicht mehr und ein jeder Bürger dieses Landes kämpft mit den Errungenschaften eines geeinten Deutschlandes für sich zu hause allein. Hat man es geschafft recht sorglos leben zu können, weil man schnell auf den Zug des kapitalen Aufschwungs gesprungen ist, -vergisst man all zu schnell das man sich diese Sorglosigkeit von jenen nahm, die einem aus der gemeinsamen Vergangenheit heraus vertrauten. Aus dem gemeinsamen Marsch mit lauten Parolen sind zersplitterte Einzelkämpfer geworden von denen die meisten hinten runter fallen. Im erworbenen Stand mit geleasten BMW und teurer Armbanduhr fühlt man sich überlegen und kein bisschen dazu animiert, einen Schritt zurück zu gehen. Man hat sich unter seines Gleichen mit etwas intensiverer Nutznießerei geschaffen was nun nicht mehr aufzugeben geht. Jeder hatte doch die Chance, und hat sie noch immer, -sich in den Möglichkeiten dieses Landes etwas Großes an Eigentum und neuem Standart zu retten. Eine Wende war es in jedem Falle doch wer sagt dass sich eine solche positiv gestalten  muss? 20 Jahre danach rumort es recht heftig in den Alt & Neuwessi sowie Ossiköpfen und keiner ist so euphorisch montags am Start wie damalige Verwirrte. Lediglich in Stuttgart tobt ein aussichtloser Kampf doch was ist er im Stande zu bewirken? Der Bahnhof wird gebaut und die Bäume sind gefällt...

 

Es herrschen fragwürdige und absolut plastische Defizite im strukturellen Gefüge eines rasch schwächer werdenden Landes. Die Politik ist das Eine doch eine immer schlaffer werdende Bevölkerung stellt den anderen,  viel tiefer greifenden Anteil. Keiner kann sich seines Selbstbetruges überführen. Wie stände man da, als Krakeeler und gefeierter Held einer gewaltfreien Revolution. Unter welchem Licht stände die Wende und ihre Folgen, beruhte sie auf einem durch blinde Euphorie geborenen Trugschluss. Die bessere Form eines Staates haben wir mit den vorherrschenden Realitäten, mit all dem Aufwand und der investierten Kraft nicht erworben. Skaliert man den Anteil des Zuwachses an Annehmlichkeiten und Wohlstand in direkter Gegenüberstellung eines Lebens unter der sozialistischen Struktur der damaligen DDR, wird man rasch verblüfft sein, in wie weit man sich selbst mit den fragwürdigen Errungenschaften hinter das Licht führt. Was Gegeben war mit durchaus weniger, glitzernder Struktur bedarf es heute eines immensen Aufwandes um nicht annähernd ein vergleichbares Resultat zu erzielen. Unter all den Resümeebomben die der ehemalige DDR Bürger auf seine Vergangenheit wirft, vergisst er zu erwähnen nicht weniger gelacht zu haben als das er dies zu heutigen Zeiten im Stande wäre. Feiern wir nun den Jahrestag der Wende sollte sich ein jeder seiner Wurzeln besinnen und sich frei jeglicher Befangenheit die Frage stellen, wie viel er von sich selbst aufgeben musste um der neuen Struktur des vereinigten Deutschlands gerecht zu werden! Was gab man im Verhältnis auf um Teil einer Gesellschaft zu werden, die Grundstrukturen der Volksvergangenheiten ignoriert und auf der Basis aller Grundeigenschaften des gesamt deutschen Volkes eine Mentalität aufzubauen versucht, der kein Bürger dieses Landes annähernd gerecht werden kann.   

 

 

Es muss ja nicht die letzte Wende, die letzte Revolution gewesen sein!?

21.09.2010

Bobby Flitter

 

23:30 Uhr

 

 

21/73

 

In den Katalogen von TUI schmökert es sich recht angenehm und den Finger muss man sich nicht mit der Zunge zum umblättern anfeuchten, das besorgen einem die Tränen die man beim Anblick der „Schnäppchenpreise“ vergießt. 10 Tage türkis blaues Wasser mit Fressen und Saufen Inklusive schlagen mit lächerlichen 2000,00  zu buche. Zu zweit wären das nur 4000,00  und naja, etwas kaufen will man sich auch und das ein oder andere Ausflugsziel besuchen. Alles in allem ein Schnäppchen wenn man allein nur die Entfernung sieht. 10 000 km Luftlinie sind im Preis inbegriffen, hin und zurück 20 000 km wohl bemerkt +  das Hotel. Wahnsinn und hallo, man fliegt bis dahin und rudert nicht im Zweimannboot über die Weltmeere. Es ist wirklich, nein ernsthaft eine Freude hier in diesem Land zu wohnen und sich das leisten zu können. 55 Tages Nettolöhne muss man nur erarbeiten um für 14 Tage weit ab vom Trubel unter Palmen liegen zu können. Da sagt einer uns geht es hier schlecht oder gar schlechter seit dem die „Mauer“ gefallen ist. Rechnet man all die Südfrüchte zusammen, den Bonus mit Westautos fahren zu können und all die Urlaube. Stellt man die Hi fiAnlagen von Sony oder Sharp damaligen Robotron Soundgehäusen gegenüber und wiegt die Handys gegen sozialistische Telekommunikation auf hat man schon eine Steigerung in seinem Leben erfahren das man egal was auch immer kommen mag einfach die Klappe halten muss.

Selbst für die "Fraktion arbeitslos" rechnet sich das nahe Mallorca wo man sie dann auch alle treffen könnte. Abmelden müssten sie sich alle vom Amt, Urlaub einreichen quasi aber sicher kommt dem keiner nach. Warum auch... Wie gut es uns doch geht, ach und während man so blättert fühlt man sich bereits von netten Damen umsorgt. Ein kühler „Golden Copacabana“ – im übrigen eine Empfehlung für den nächsten Bar Besuch, dazu leichte Kost vom Silbertablett und süße Rhythmen von dankbaren Musikern denen man ab und zu ein paar Münzen vor die Beine schmeißt. Man hat es ja und gönnt sich doch sonst nichts. Man muss ja auch niemanden erzählen wie man zu damaligen Zeiten mit im Trabbi der Nachbarn saß und nach Ungarn an den Plattensee gekurbelt ist. Ist doch auch unwichtig das wir „Früher“ oft zusammen saßen und gemeinsam brutzelten. Heute macht man das doch nur noch mit der Verwandtschaft und wenn überhaupt oder ach, nein mit den Hausbewohnern will man doch nicht wirklich Kontakt haben. Man hat doch nichts gegen diese Leute aber man versteht sich so schlecht. Nach so langer Zeit sind wir doch auch ganz anders geworden und nicht mehr so weltfremd. Heute ist alles multikulti und schnell muss es gehen...

 

Wie das „Damals“ aussah überall und dann die vielen russischen Soldaten ja und kaufen konnte man immer nur das Selbe. Meistens gab es das auch nicht immer und Beziehungen waren Gold wert. Beziehungen braucht man heute nicht mehr, heute braucht man Geld und das haha haben wir ja. Und sie?

Schlangen...

Ja an den Schlangen stand man sich die Füße wund um wohl Rationiert braune Bananen oder kernige Kubaorangen abzufassen. Gab es mal Anoraks in der Spowa war unter dem Ladentisch kein Platz mehr und wenn man die Damen vom Laden kannte hatte man eine so gut wie sicher. Tage später rannten dann doch wieder alle mit der gleichen Jacke rum und die ganze Mauschelei war umsonst.

Heute geht man dann, wenn man will in die Stadt und kauft sich das Teil was einem zusagt. 2 Tage Nettolohn und schon ist man gut „bejackt“.

 

In einer Hochzeitsshow mit Michael Schanze, fällt mir gerade ein spielten immer frisch vermählte Brautpaare um einen Hauptgewinn. Nicht lange nach der Wende verschlang man diese Show und fragte sich immer ob es sich lohnen würde nur aufgrund der Gewinnmöglichkeiten zu heiraten. Immerhin bekam jedes Paar, auch wenn sie früher aus dem Rennen schied einen Trostpreis. Ich wünschte mir insgeheim, ohne das jemand etwas bemerkte etwas mit und versuchte mich in die Lage der Paare zu versetzen die dann auch gleich nach ihrem Ausscheiden hörten.

 

„Es kann nur ein Gewinnerpaar geben aber nehmt es nicht so bitter, denn hier kommt euer Bobby Flitter“ Und dann kam er immer mit einem silbernen Tablett und großem glänzenden Deckel, worauf sonst sicher Truthähne serviert werden oder gar ganze Schweine. Im ebenfalls silbernen Anzug mit glitzerndem Zylinder kam er herein und beugte sich vor das erwartungsvolle Luserpaar, hob den Deckel ab und in dem Moment schneite es Flitter. Meist war unter der Silberhaube in Schokolade das nachgebildet was sich das Paar in echt wünschte und nun bald zu hause stehen hätte. Bobby Flitter... was für ein Glücksbote das doch war.

 

Ich habe den TUI Katalog von 1995 mit dem von 2010 getauscht und staune nicht schlecht. Das was im alten Katalog 2000,00 DM kam war jetzt für 10 Tage für satte 1600,00 € zu bekommen. Man rechnet ja nicht mehr in DM um weil man sonst keine Träne mehr zum umblättern hat. Unter dem Strich geht man dafür heute weit mehr als 55 Tage arbeiten. Abschminken kann man sich die Urlaubsfliegerei und weil man die damalige Urlaubsziele im Tausch verschmähte kostet heute ein Urlaub an der heimischen See mindestens genau so viel, wie der in 10 000 km Entfernung.  

Mit großer Münzschmeißerei vor die Füße Mandoline spielender Kubaner ist es vorbei und nun ist selbst Mallorca in weite Ferne gerückt. Der Urlaub wird auf dem Balkon und am heimischen See unter Ausschluss der Nachbarn verbracht.

 

S geht einem ja nicht schlecht, aber so ein Bobby Flitter wäre manchmal nicht übel denn im Lotto läuft`s momentan auch nicht so gut...

   

23.08.2010

Morgenstunde

15:20 Uhr bis 16:20 Uhr

 

 

20/72

 

 

Unten vor dem Haus hat es gekracht, wohl noch im Tiefschlaf hat man davon nix mitbekommen und nun versucht man die Augen um die Ecke zu schrauben um zu Sehen was vorgefallen ist – ob es Tode gab und Blut auf der Straße gerinnt...

 

15:20 Uhr, Montagmittag und manch Einer wird sich wundern wie man dazu Mittag sagen kann. Im Völkchen scheint noch immer nicht angekommen zu sein das sich das unmittelbare Umfeld stark verändert hat, denn wenn Nachtarbeit vor 20 Jahren noch eine Hürde war ist sie heute völlig normal und zum „Alltag“ vieler noch Arbeitenden geworden. Nicht nur in der Gastronomie verhungern hunderte in Mammutschichten sondern schaut man genauer hin offeriert sich einem Übles...

Operierende, übermüdete Ärzte schieben 48 Stunden Schichten und wenn man Glück hat fällt man so einem armen Gott in weiß gerade zu seiner Schlafphase in die Skalpelle. Studenten die so ein übermüdeter Arzt werden wollen üben die Extremwachphasen bereits während des Studiums in den etlichen Pauschaljobs der Citygastronomie. Die Aufzählungen nähmen kein Ende wenn man von den nächtlichen Jobs reden will die einen auslaugen und hinten heraus nix übrig lassen als vertane Zeit!

Nieselregen bei 24° Grad Celsius  und überrascht vom einem seit langen wohlschmeckenden Ei frühstückt man in mitten der Hatz wie ein Außerirdischer und beginnt seinen Tag. Zur Linken stapeln sich die Rechnungen und Drohbriefe aller Ämter dieses Landes und zur Rechten liegen wirr übereinander die Skripte für neue Bücher, Entwürfe zahlreicher Gedichte und Liedtexte für Bands ohne Namen. Man muss sich an seinem Schreibtisch auf das wesentliche Konzentrieren und so entscheidet man sich wie so oft für den rechten Haufen. Links quackert das Nichtbeachtete und gedeiht prächtig ohne davon etwas mitzubekommen. Monate später ist aus dem unscheinbaren Berg offener Rechnungen und Drohbriefen ein Monster der Bürokratie geworden und man befindet sich inmitten des demokratischen Friedens im absoluten Krieg.

Nichts was nicht zu lösen ist und währenddessen war man, was viel wichtiger ist kreativ und hat neues Geschaffen als nur  Herkömmliches bedient.

Stoppok singt „versuch doch mal ob du nen nackten Mann – in die Tasche greifen kannst“! Wie für Christen sind solche Aussagen für den Antichristen Gebote  die er streng zu befolgen hat wenn er dann am Leben sein will!!!

 

Wenn der heiße Kaffee den Hals hinunterläuft, unten im Magen ankommt und sich spendend warm breit macht lehnt man sich zurück. Den Kopf auf die Nackenstütze gelegt wohnt man den vorbeiziehenden Bildern bei, wie in einem Zug ohne störenden Stahl nur aus Fenstern bestehend - rattert an den Eindrücken und vergangenen Situationen vorbei. Von erhabener Position schaut man hinunter und bleibt ungewohnt leer wenn die afrikanischen Kinder dem Schritttempo fahrenden Zug rennend folgen, man hört sie gar nicht schreien obwohl sie wild gestikulieren und beißt fast wie im Trance in sein knuspriges Pfirsichmarmeladenbrötchen...

Durch die Savanne ins arktische Eis, an den Stränden der Karibik vorbei hinunter ins bunte Korallenkino. Kurz vor dem Auftauchen verschmiert braun Öl die Panoramafenster und wie Spinnen putzt eine türkische Familie die Scheiben des edlen Zuges wieder blank. Über den Wolken hört man das Schlagen der Räder auf den Verbindungsnähten der Gleise nicht mehr, Ruhe und bedrohlich wie eine Ziehharmonika fliegt der Zug wie vom Bogen abgeschossen in den Bahnhof der gewählten Heimatstadt. Prunkvoll flimmern schon vom weiten sichtbar die Bäuche zahlreicher Läden die sich im gegenseitigen Überlebenskampf selbst übertrumpfen

und vom Sackbahnhof bricht sich der Zug durch den noch unfertigen Tunnel bis zum Rechner auf den Schreibtisch wo man sich an den Tasten wieder findet und traurig über das Ende der Reise an nun kaltem Kaffee nippt. Allmorgendlich geht man auf Reise und hofft auf den Halt des Zuges an weit entferntem Ort um aussteigen zu können, endlich aussteigen zu können...

 

Die Zeugenanhörung fällt mir ins Auge...

 

Beim Versuch einen ruhigen Nachmittag zu verleben ist es nicht geblieben. Es war ein schöner Dienstag und der Sommer frohlockte mit brennend heißer Sonne. Der Entschluss sich die alten Meister in Dresden anzuschauen war schnell geboren und schon schlich man Sprit sparend, offen mit 6 Zylinder Sound in die Landeshauptstadt von Sachsens Glanz. 10 Minuten dauerte die Suche nach einem ganz bestimmten Bild und nach dem man bereits Kartoffelsalat und Würstchen verdrückt hatte, hielt einen nix mehr im historischen Städtchen. Auf nach Berlin in Preußens Gloria zum Kaffee trinken auf dem Alex...

Im Zauber der Autobahnromantik entschloss man sich dann doch, wenn man schon einmal in der groben Richtung war – gleich an die See zu fahren, man kommt ja sonst eh nicht mehr dahin in diesem Jahr! Also auf ging es mit Freude und völlig Planlos an die See und weit nachdem sich die Sonne verabschiedet hatte spürte man Ostseesand in den weißen Schlappen.

Weit hinten ein Schiff, Strandkörbe ordnungsgemäß verriegelt und nach 2 Minuten kehrt um zur Strandbar. An dem einen Freisitz schlenderte man vorbei um am Zweiten von beiden vorhanden sich genüsslich ein Radler schmecken zu lassen. Gezielter Wurf des Handtuches auf die Bank des einzig leeren Tisches und gleich vor an den Tresen. Zwei lecker Radler bitte...

„ Es gibt nichts mehr, wir haben zu „

Verwirrt da noch etliche Gäste an feuchten Inhalten süffelten stellte ich die Frage devoter, ob man denn noch zwei Radler bekommen könnte.

„ Wir haben zu, es gibt nichts mehr“ zischte die Bardame noch energischer.

Noch mehr verblüfft verwies ich auf die noch vorhanden Gäste mit vollen Gläsern und gerade eben angekommen zu sein, ein kleines Radler und schon...

Die Dame des Tresens lies mich gar nicht ausreden.

„ Es gibt hier nichts mehr und soll ich es fünfmal sagen dass es her nichts mehr gibt!“

Spontan schwappte aus mir heraus, „wenn du es noch einmal sagst hättest du es fünfmal gesagt“! Geschlagen nahm man das abgeworfene Handtuch und dackelte hinüber zum anderen Freisitz. Junge Leute, ein paar Gäste – bekommt man bei euch noch etwas? Na Klar....

 

Weniger als 10 Minuten vergingen, eine Hand schraubte sich von hinten um den Hals und drückte die Kehle zu nachdem vorher kräftig auf die Schulter geschlagen wurde. Ich solle seine Frau in Ruhe lassen und mich verpissen sonst vergisst er sich.

Beherzt schlug mit einem verbalen Angriff meine weibliche Begleitung den tückischen Angreifer in die Flucht und nach kurzem zögern folgte ich dem Boliden. Es war der Betreiber des Freisitzes und die mürrischen Bardame seine Freundin! Nachdem nicht zu klären war wo jetzt tatsächlich der Grund seiner Raserei liegen würde versuchte man ihm deutlich zu machen das seine Art und Weise in der Gastronomie nicht tragfähig wäre. Ich solle mich verpissen und mein Urlaub wäre vorbei, dafür würde er sorgen...

Beim austrinken der Getränke war ich positiv davon überrascht wie sehr man doch noch im Leben ist..., ab nach Hause!  


Cooler Trip, mittags los und am frühen Morgen zurück...

 

Nun liegt sie hier vor einem, die Zeugenanhörung und ja – nach anfänglichem Zögern da man kein Zinker ist..., dem gehört das Handwerk gelegt denn nicht auszudenken wenn sich solch Gastronomen etablieren würden!

Preußens Paranoia sollte es wohl heißen, anstatt Gloria denn dieser Berliner Jung hatte ja wohl voll nen Sprung.

 

 

Frühstück vorbei, linker Haufen oder rechter Haufen...

 

 

SPRUCHREIF-ost

Euer Oli

 

 

 

 

20.08.2010

1:30 Uhr

 

 

19/71

Menschen wünschen sich auf der einen Seite ernst genommen zu werden um zum anderen Gleiches  dem Gegenüber nicht angedeihen zu lassen.

 

Verlogen und völlig abstrus schaukeln sich in unzähligen kleinen Grüppchen verbiesterte Individuen gegenseitig in den Zenit ihres beschränkten Horizontes den sie wiederum für sich selbst als die Inkarnation des Lebens erkannten. Aus verbitterten Hälsen bröckeln Fragmente einer einst noch intakten Person mit Individualität und Eigenheit und inmitten des inhaltlosen Auswurfes patschen in völliger Selbstherrlichkeit die verlorenen Seelen im Glauben noch immer Kinder der Weisheit zu sein. Zum Kotzen ist das und nur unter größter Beherrschung göbelt man nicht auch noch in die Definitionen gestrandeter Existenzen.

 

Ja, angelehnt an die erfolgreiche 1. Party des Projektes zog man umher um sich von den Eindrücken und Meinungen der Besucher ein Bild darüber machen zu können, in wie weit man den Nerv getroffen hat oder eben auch nicht! Fast schon befreiend betten sich da die Reaktionen ins Gemüt und gießen Öl ins Schaffen für Loyalität und Wertigkeit. Leben und leben lassen lebt sich dann dennoch oft schwerer als angenommen da über die wenigen konstruktiven Kritiken sich auch einzelne, völlig konfuse Negationen zum positiven Allgemeinsresumee gesellten. Da wird im Nachhinein die Art des Werbeflyers in Frage gestellt und der Preis als viel zu hoch empfunden, abschreckend gar. Das es wohl eine Degradierung sei die Akteure unter dem Mantel einer "Party" aufspielen zu lassen und alles wohl sowieso nur eine Selbstdarstellung sei...

Man brauche bekannte Namen und Künstler um das Gelingen eines Events dieser Art zu gewährleisten! Eben nicht...

 

Solche Argumente schwappen immer wieder aus demselben Lager und somit kann man für sich selbst entscheiden ob man sich dies antut oder nicht. Da sich SPRUCHREIF-ost aber lieber den Anschuldigungen oder auch Verleumdungen stellt als sie hinterrücks durch die Blume mit intriganter Art und Weise zu revidieren oder gar  Wegzuschweigen - drückt man die Tür zur Höhle der intellektuellen Intelligenzboliden wieder auf und muss angenehmer Weise nur darauf warten bis sich einer der Wissenden zu Wort meldet. Im Versuch auch den Intelligentesten die Hintergründe und Bewandtnisse zu erklären merkt man jedoch schnell wie begrenzt der Quotient ihres Horizontes ist. Gut sich der Auseinandersetzung zu stellen da man in der Konversation natürlich auch über eigene rethorische wie auch formelle Defizite stolpert die man dankend ins allgemeine Schaffen integrieren kann.

 

Fazit wäre eine 99 % ge positive Bewertung der stattgefundenen 1. Party und da dieser Event der Auftakt war, hätte er besser nicht sein können! Die Gemüter kochen sich meist unbegründet hoch und was SPRUCHREIF-ost aus Überzeugung in seinen Inhalten zum Ausdruck bringt meint wohl manch Anderer als Wettstreit sehen zu müssen. Schade das im Umsetzen der Eigenheiten viele der Meinung sind, in aller erster Linie in Frage stellen zu müssen als aktiv dabei zu sein wenn es darum geht zum Wohle aller etwas zu Verändern! Fragwürdig äugt man dann auch auf die vielen sehr brillanten Texte und Inhalte von Akteuren die nicht in der Lage sind selbst nach und mit ihren angebrachten Inhalten zu leben!

Prangern ist das Eine und können alle, Verändern und etwas Tun könnten auch alle...

 

Die investierte Kraft und manch gewachsenes graues Haar sind es für die Inhalte des Projektes wert gewesen und SPRUCHREIF-ost sieht gerade auch an den negativen Einzelreaktionen einen wichtigen Aspekt um der Akribie zur Umsetzung treu zu bleiben! Wenn wir alle davon überzeugt wären eh nichts ausrichten zu können hätten wir im Ansatz nicht eine Zivilisation auf dem Stand der heutigen Zeit. Wenn Mensch im Allgemeinen immer Negativ wäre hätte es Wandlungen und positive Fortschritte unter durchaus vielen Rückschritten nie gegeben! In der Tat liegt noch immer die Basis allen Seins und der Fundus unseres Wissens im Mut und der Schaffenskraft unserer Vorfahren die uns überhaupt erst auf dem Niveau existieren lassen. Knick knack und gemeinsam sind wir stärker und schaffen das Unmögliche!  

 

 

SPRUCHREIF-ost

Euer Oli

15.07.2010

13°° Uhr

 

18/70

 

 

Hirnschatten

 

 

 

 

 

 

Mit dem unverbauten Blick in einen sternenklaren Himmel, liegt man auf der Terrasse und tränt in den Realitäten seiner menschlichen Beschränktheit!

Als die Sonne noch am Horizont glühte, so lang verweilt man bereits die Zeit verstreichen lassend liegend am selben Ort...  – als die Sonne noch brannte beobachtete man die tollkühnen Flugmanöver der Schwalben in ihrer immer währenden Hatz nach Futter. Wie Pfeile so schnell glitten sie über einen hinweg und wenige Sekunden später flattern sie weit oben um als Punkt weit hinter der Fähigkeit wahrnehmen zu können zu verschwinden. In der Gemeinschaft dennoch jeder für sich in permanent lautstarker Konversation schwerelos fast im Kreislauf des Bestehens. Da liegt man, ist auf der einen Seite froh genau dieses Schauspiel so genießen zu können um auf der anderen Seite schmerzlich feststellen zu müssen wie sehr man im Trott des Lebens gefangen völlig steif geworden ist. Träume liegen weit im Keller der Empfindungen da sie mit den Jahren den Notwendigkeiten weichen mussten. Liegen tief im Gemüt und erobern sich in den Momenten der Ruhe, in denen sich Sehnsucht mit Melancholie  paart und als Gefühlsschmerz explodiert,  die Macht zurück. Gedankenlos im ständigen Kampf überlebt ein kleiner Vogel mit mehr Inhalt als das dazu ein Mensch je im Stande wäre ihm gleich zu tun. Das alles vergänglich ist und im Hinterkopf monoton die Sekunden ins Bewusstsein krachen, das Leben ist schnell vorbei und eh man sich versieht erbricht man seine Träume auf dem Sterbebett in die Tränen der trauernden Gesichter. Soll das Leben sein?

 

Ein alt Designer sagte mal, „ warum sollte man sich die Strapazen einer Reise auferlegen, kann man doch im Fernsehen alle Länder bereisen und erfahren „!

 

Mediale, virtuelle Welt in Zeiten der Rastlosigkeiten und sich jagenden Ereignisse.

In der Verantwortung der Bereitstellung von vorgefertigten Bildern und deren Inhalten wäre man durchaus dazu in der Lage die Rasanz etwas aufzuhalten.

Die trojanische Wolke des Vulkans in unmittelbarer Nähe ist längst verflogen und hat vor ihrer Auflösung in sich selbst einiges an Futter hinterlassen. Jedoch redet keiner mehr von Airbussen und Boing’s die aufgrund einer Aschwolke am Boden bleiben mussten, keiner verliert auch nur noch einen Gedanken daran wie energisch sich diverse Stürme und Wasserkatastrophen Leben und Infrastruktur nahmen. Im schnellen Wandel der Zeit und in der Moderne angekommen springt man mit Aufnahme einer Information sofort zur Nächsten. Als würde man von einem nächtlichen Partyevent zum nächsten hecheln um einfach nur da gewesen zu sein...

 

Das tragische, das die Aussage des Designers ernst gemeint war und er sie nicht als Phrase unters Volk arrogantierte. In einer Zeit die von sich selbst weniger zulässt um sie zu erleben birgt die virtuelle Maschinerie ein ungeheures Potential. Gäbe es nun am Ruder dieser Arche einen besonnenen Menschen mit Bodenhaftung, der sich dieser enormen Verantwortung bewusst wäre würde das mediale Zahnwerk kaum negativ sein müssen. Im Gegenteil...

 

Selbst im Sog der finanztechnischen Notwendigkeiten weis man um das all zu schnelle verstricken in das Raster der Lebenslügen und in diesen einmal verfangen  

Zurrt sich mit jedem Befreiungsversuch der Strickwust fester um den Hals. Ruhe bewahren scheint ein Witz gerade dann wenn einem die Luft knapper wird...

 

Sehr schade und durchaus bezeichnend beobachtet man dass an den Straßenrändern die Überreste weltmeisterlichen Heimatstolzes liegen. Es konnten an manchen Autos nicht genug Fahnen sein doch mit dem Ende der Fußball WM scheint auch der lodernde Kurzbrand vaterländischen Stolzes unbemerkt als staubiger Rest auf Irrwegen eines depressiven Volkes zu verrotten. Schnelllebigkeit in absoluter Plakativität für jeden fass und nachvollziehbar.

Die sich mit ihrer Quantität  selbst egalisierenden  Ereignisse fallen schneller aus dem Bewusstsein als das der Verstand hätte damit etwas anfangen können. Was sich kristallisiert ist eine neue Qualität des oberflächigen Wissens um den Ursprung der Gegebenheiten.

 

Aus dem Bohrloch sprudelt noch immer frech  für den Zweibeiner kostbarer Inhalt ganz zum Leidwesen des Meeres und irgendwie spürt man hier im sonnigen Stötteritz nichts von den verheerenden Auswirkungen dieser Katastrophe. BP krankt bereits am desaströsen Löchlein und wird wohl hernach, dann wenn es endlich geschafft sein wird dem Drang des Öles Einhalt geboten zu haben in den Memoiren als größer Umweltsünder aller Zeiten  verewigt sein. Zum Gedeih der bis dahin finanzlogistischen Meisterleistung wird es nachhaltig nicht beitragen und einiges an leidigen Konsequenzen mit sich ziehen...

Im Raffer betrachtet sich dieses Jahr bereits wie ein gefühltes Jahrhundert und summiert man alle Katastrophen der letzten Monate im Vergleich zur Geschichte unseres Erdballes könnte man meinen der Verfall steht kurz vor der Tür. Neuerschaffung bürge in sich Umwandlung des Bestehenden, es ist der Verfall...

 

Das Hirn pendelt sich schnell auf den herrschenden Puls ein und im Klosett der Geburt seiner Wehmut sammelt sich rasch ein übel riechender Haufen fragwürdiger Erkenntnisse.

Frei zu sein inmitten eines unsichtbaren Stacheldrahthofes der streng überwacht von technischen Augen eines demokratischen Staates im demografischen Wandel wird,  ist durchaus schwer doch in seiner Möglichkeit nicht unerreichbar!

Sich Zeit nehmen ist selbst in nicht vorhandener Zeit möglich, da im Wegfall von Bestehenden neues geboren wird und somit auch der Zeit ein Gefallen in seiner Neugeburt getan wird!


Im Streben verklärt sich Leben denn Leben ist gegeben...

 

 

In diesem Sinne

Euer Oli

 

 

 

15.06.2010

03:03 Uhr

 

17/69

 

Wendehalspedanterie

 

 

 

In einem Gesuch an eine staatliche Behörde wurde über die Notwendigkeit hinweg das Gesuch zu begründen, detaillierter beschrieben um eventuellen Fehleinschätzungen im Vorfeld entgegen zu wirken. Die Behörde lehnte prompt ab und begründete Wiederum die negative Entscheidung mit dem unklaren Zusammenhängen der geschilderten Umstände. Grund dafür war ein Buchstabe in einem Wort, dessen Inhalt sich dadurch nicht veränderte sondern lediglich einem Rechtschreibfehler nach neuer Rechtschreibung darstellte. Kein Scherz sondern bittere Wahrheit in einem Land was wohl andere Probleme deutlich akribischer angehen sollte als durch einen Schreibfehler einem Bürger das Leben zu erschweren. Abgesehen davon hat es deutsche Akribie nun wirklich plastischer nicht darstellen können, zu was sie in den Jahren eines gestärkten Politwesens fähig war. 

 

Nun herrschen wir uns einmal selbst dazu, die geschriebenen Worte unseres Lebens bis zum jüngsten Tag auf eventuelle Fehler zu durchleuchten. Na, fündig geworden?

Abgesehen vom fehlerhaften Schreiben durch die nicht unwesentlich zur Verwirrung beitragenden Rechtschreibreformen, gibt es sicher noch andere Fettnäpfchen des Unvermögens in die gelegentlich getappt wird. Komischer Weise tragen jene, die bis zur Halskrause in Fetttrögen stehen zum allgemeinen Behagen bei - obwohl es nachhaltig keinem bekommt. Wie eingangs beschrieben scheint nun auch SPRUCHEIF-ost zu straucheln im vokabularischen Irrgarten der Reformen und dem ein oder anderen wird im eben gelesenen SPRUCHEIF-ost das fehlende R aufgefallen sein?! Nein?

Letztendlich sei wohl jedem verzeihbar ob er nun engstirnig nach Fehlern sucht oder über den Inhalt der Form weniger Beachtung schenkt. Im Nachhinein sollte sich die Frage gestellt sein was wohl wichtiger ist im gegenseitigen Erreichen!?

 

Es ist weniger wichtig den vorgegebenen Richtlinien zu entsprechen als vielmehr sie durch Vorsatz mehr und mehr zu durchbrechen. Die Welt ist voller Wissender und den Formen höriger Menschen, das es sehr zum Glück der Mutigen schon ein Gewinn ist in all der Genauigkeit ohne Hintergrund Ungenau mit Hintergrund zu sein...

Wesentliches Erkennen und das für sich oder das allgemeine Ziel nachhaltig rasche Umsetzen war noch immer wichtigstes Kriterium zur Expansion in jeglicher Hinsicht. Nun sei dem Pedanten gesagt, Jenem der meint das ein falsch geschriebenes Wort jeglichen Inhalt mit zu deformieren vermag, das so manch Buchstabenwirrwarr mehr an Inhalt zu vermitteln vermag als jeder noch so richtige Hinweis auf einen Fehler in der Rechtschreibung!

 

 

 

In diesem Sinne

Mut zum Fehler denn diese können nur gemacht werden wenn man etwas tut!

 

Euer Oli

SPRUCH R EIF- ost

 

 


Was is?

10.06.2010

01:15 Uhr

 

16/68

 

 

 


Multiples Surrogat

 

 

 

Was wie eine Krankheit klingt ist vielmehr als das, es ist die plastische Beschreibung des normal realen Ist Zustandes! Fremdwortakrobatik ist erlern und somit auch anwendbar durchaus verblüffend aber unter dem Strich meist dann doch nur Blendwerk. All zu oft täuscht man mit schlagkräftigen Floskeln über den tatsächlichen Bestand hinweg um so in Ruhe entweder seine eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen oder genügend Vorsprung für die bevorstehende Flucht herauszuholen. Keine Frage, Politik ist notwendig in einem Gefüge von Millionen aufeinander hauchender Zweibeiner, die sich im Morast der selbst produzierten Kloake ihres Hochmutes in den Knast der Anderen zurecht wühlen. Scheiße ist das auf gut deutsch und eine Anomalie der sozialen Grundstruktur auf "Besserwisserjargon". 

 

Was noch passieren muss um endlich zu Begreifen fragt man sich nicht ohne Grund, bei den derzeitigen Kapriolen auf dieser schwer keuchenden Kugel. Das da wild irgendwelche Berge heißes Gestein kotzen und mit ihrem Atem die Zivilisation in ihrer Mobilität bedrohen, das Wassermassen Dörfer überschwemmen und hinwegspülen was bewusst eh mit Hang zum Risiko erschaffen wurde ist das Eine und das im finanziellen Krisensog nun in der letzten Instanz,  Jenem erneut die viel zu kleine Insel noch mehr abgegraben wird scheint dabei als selbstverständlich gerade den Betreffenden nicht im Ansatz zu stören. In unzähligen, schlechten Filmen hatte man bereits die Chance das in cineastischer Meisterleistung verarbeitete Zombiedasein einer verblödenden Menschheit vorzuschmecken. Jetzt, seit unzähligen Jahren immer schneller voranschreitend - jetzt befindet man sich inmitten eines solchen Horrorendzeittrips doch man sagt das Mensch sich noch an alles gewöhnte...

 

Nicht Wenige gegen das Volk sondern das Volk gegen Wenige wäre eine Maßnahme!

 

Im Raffer erkennt man die politische Brillanz, die das eigene Unvermögen durch permanente Umverteilung der Schuldzuweisungen und das infame Anlegen schmerzhafter Daumenpressen an jenen Händen, die infrastrukturelle Grundeigenschaften noch aufrecht zu erhalten wissen, zu  kaschieren weis!  Wirtschaftskrise und leere Kassen, darüber hinaus Milliardenschulden die aus den gönnerhaften Gesten weniger Führungskräfte resultieren, die sich des finanziellen und erwirtschafteten Eigentums der Menschen bedienen - die trotzend der widrigen Umstände weiterhin dem Produkt Staat Treue beweisen. Da wird bei wachsender Armut in den eigenen Reihen alles daran gesetzt eine Automarke vor dem Aus zu retten, da werden klar korrupte Banken milliardenschwer gestützt ohne das diese für Ihre Verluste an fremden Geld auch nur annähernd bestraft würden. Hilfsgelder fließen in ferne Länder die eine Mehrzahl des eigenen Volkes nie näher als mit dem Finger auf der Landkarte erfahren werden. Im Eurozugzwang werden unvorstellbare Summen in europäische Mitgliedsländer gepumpt während vor Ort am Nachbarn deutlich das Resultat einer ungerechten Verteilung und offenen Korruption auf politischer Ebene immer sichtbarer wird.

Tatsächlich politisieren unsere Führungskräfte, mit ihrem ganzen Gefolge Umstände die banal real jeden Bürger dieses Landes morgendlich auf dem Schichtbrot kleben und ihm im zugeschnürten Hals stecken bleiben. Wiederum die Verlierer des Rüstungswahnsinns nach immer unbedeutender Moderne, stehen ohne eigenen Antrieb in den Schlangen der verwahrlosten Randgruppen um dem zugestandenen Grundbedürfnis empfänglich zu sein. Politisiert und vor allem Polemisiert wird ans Werk des Regierens gegangen ohne dabei die Gründe allen Übels noch wahr zu nehmen. Rette sich wer kann dröhnt zwischen den Zeilen der Debatten aus dem Bundestag und schaut man tatsächlich mal genauer hin und verfolgt dieses Wahnsinn der Parteien unseres Landes verfliegt auch noch jeder Glaube daran hier gut aufgehoben zu sein.  

Wieder prangert über unseren Köpfen das Plakat mit der Aufschrift das zwei Schritte oft mehr sind als einer Voraus!

Weg mit den Großmärkten, den Einkaufmeilen vor den Toren unserer Städte. Weg mit dem Überangebot an verfaulenden Produkten und Nein zu täglich frisch importierten Exotischen aller Art um im Luxus sich dies zu leisten schwelgen zu können. Auf Halde stehen tausende von nagelneuen Autos die kein Mensch bezahlen kann. Verschrottet werden voll funktionstüchtige Modelle unter dem Deckmantel „Umweltschutz“ und der Bürger glaubte mit der Abwrackprämie vom Staat etwas geschenkt bekommen zu haben. Stattdessen dümpelt er mit dem neu erworbenen Statussymbol an der Existenzgrenze und zahlt obendrein 5 € für eine Plakette die nichts bewirkt außer dem Staat noch mehr finanziellen Haushalt zu sichern. Milliarden verschwinden in den sporadischen Gesetzesentwürfen die in ständigen Pilotprojekten getestet und dann schnell wieder revidiert werden müssen. Gut, wenn Gesetze bei absoluter Unfunktionalität wieder abgeändert werden aber die verheizten Taler, die dem braven Bürger nach hinten fehlen bekommt man dadurch nicht zurück! Wirtschaftskrise und Klimawandel stellen uns allen das Bein zwischen Tür und Angel aber wo war der Anfang und wo ist das Ende?

Alles nur ein Spiel mit vordefinierten Wegen und klaren Endresultaten von wenigen Wissenden die sich im gemachten Nest der bürgerlichen Dummheit mit den deliziösen Huren aus den Reihen der Sklaven wälzen? Sind wir, das Volk am Ende unserer Weisheiten oder vernichten wir in unserem Selbstbetrug und den daraus resultierenden Ängsten noch jeden Ansatz von Mut und wahrhaftiger Fähigkeit zur Veränderung zum Wohle Aller? Was noch vor Jahren nur dem eingefleischten Interessierten auffiel und klar war, ist heute plastischer nicht darstellbar noch von jedem Hausschwein nachvollziehbar! Wir sind das Volk lieber Leser und wir sind dieses Land, wir sind dieser Staat und wir sind der Erfolg und der Verderb! Wir können nicht länger so tun als wüssten wir nicht, können nicht länger darauf hoffen dass über die Anhöhe ein edler Ritter erscheint und uns in das Glück kämpft. Wir sind der Ritter und wir sind der Schmied unserer aller Leben!

 

Und überhaupt, da krieg ich Plaque!

 

Euer Oli

SPRUCHREIF-OST

11.05.2010

20:15 Uhr

 

15/67

 

 

Rückschlag

Kein Kommentar...

 

 

SPRUCHREIF-ost

23.04.2010

13:00 Uhr

 

14/66

 

 

"Im Namen des Herrn"

 


Die Aschewolke ist verflogen, auf Island beruhigt sich, was unter der Oberfläche eh ständig brodelt und eine Bohrinsel versinkt nach lauter Explosion im Meer und hinterlässt einmal mehr katastrophale Auswirkungen. Öl und Gas sprudelt ins Gefüge eines eh schon angeschlagenen Meeres und wird wohl wieder einiges an Natur zerstören. Der Papst schläft bei der Messe ein und Mixa, ein Straftäter von vielen in den Reihen der Kirche bekommt für seinen Rücktritt monatlich 8000,00 € auf das Konto seiner Enthaltsamkeit gezahlt. Steuergelder untertsützen somit wiederholt Straftäter und ihre Taten, so offensichtlich das es kaum glaubhaft scheint.


Aschefahrer Willi wusste seit Jahren das in seinem Haus Familie Geil mit den Nachbarn kleinen Kindern die Jungfräulichkeit nimmt, sie gefügig schlagen um sie dann ordentlich einer nach dem Anderen zu mißbrauchen! Willi säße längst im Knast und die Medien hätten alle Beteiligten noch vor ihrer eigentlichen Strafe gelyncht. Im Rahmen der Barmherzigkeit sind es entschuldbare Vergehen von Menschen die Glauben durch ihren Glauben einem "Etwas" näher zu sein was nur im Glauben existiert! Wie krank sind wir eigentlich um dem größten Lügenkonstrukt noch immer sämtliche Freibriefe einzuräumen?

Gerade in Anbetracht der sich momentan häufenden Ereignisse sollte sich wohl ein jeder Mensch und vor allem Gläubige fragen, welchem Wahnsinn er da hinterher hechelt! Als hätte die Geschichte nicht schon genug Futter zur Fragwürdigkeit des manischen Glaubens geliefert...


Wir können ihn leider nicht mehr fragen, diesen Jesus Christus und von seinem Vater ganz zu schweigen! Ich würde beiden gern gegenüber stehen wollen um ihnen die Gretchenfrage zu stellen...

Ob Gott der Vater von Jesus, Buddah oder Allah - Gehirngespinste einer sich immer rasanter selbst erübrigenden Menschheit.

Gott predigt Genügsamkeit als eines der größten Tugenden und manifestierte es als Gestetz für einen jeden Gläubigen, so steht es geschrieben.  8000,00 € für einen Geistlichen der sich nachweislich strafbar machte, 8000,00 € monatlich von einem Volk für einen sterblichen Menschen in blutdurchtränkter Verkleidung der sich im Zauber seiner christlichen Herrlichkeit göttlich über die Gestetzmäßigkeiten hinwegzusetzen weis. Abgesehen davon das es ihm gezahlt wird fragt man sich was dieser korrupt pädophile Gottesfürchtige mit der Kohle jeden Monat anfängt? Das sind etliche Leiber Brot und Zentnersäcke an Salz sowie ne Menge Wasser für eine Person...

Ganz große Klasse und Respekt für eine Menschheit die trotzend ihrer Blindheit noch immer keine Anstalten macht schneller zu verrecken als es angebracht wäre.


Man soll nicht übertreiben?

Im Sog der alltäglichen Wahnsinnigkeiten dieses unseren Lebens hat man voll auf zu tun nicht ins Loch zu rutschen bevor biologisch die Zeit des Verschwindens gekommen ist. Einer Maschinerie unterlegen die es einem in der Demokratie schwerer macht sich tatsächlich zu entfalten, da einem die Grundlagen dafür mehr und mehr genommen werden. In einer kapitalistischen Demokratie mit den Grundwerten Wohlstand und Profit ist Mensch als Individuum nur dann tragbar und interessant wenn er der Hatz nach finanzieller Masse gerecht wird. In einem solch alltäglichen Krieg gegen die eigenen Bedürftigkeiten, für die der Anderen und einem Endspurt zur Vernichtung allens was bis dato Ursprung war steht man diesen Perversitäten an Politik und Nächstenliebe sprachlos gegenüber.

Genau da sollte der Ansatz sein, nicht zu schweigen, nicht zu legitimieren sondern endlich wieder den Mut zu haben sich dagegen zu stellen um Schritt für Schritt für jeden einzelnen Menschen die Freiheit seines eigenen Lebens zurück zu erlangen!


Das regt einen schon auf und die halbstündige Sonnenpause auf der Terrasse wird einem in der Hoffnung etwas Beruhigung bringen...

Brauchen wir einen Glauben an eine Gottheit um aus der Scheiße zu kommen oder eher den Glauben an sich selbst und die Tat?

 

In diesem Sinne

Oli

SPRUCHREIF-ost

17.04.2010

18:00 Uhr

 

13/65

 

 

Der "Trojanische Nebel" ?

 

 

 

Man hätte sich fast vom Glauben überrumpeln lassen, das die monströse Staubwolke mal wieder von einem Auslandsbesuch Westerwelles stammt. Dem ist ja nun durch mediale Berichte das Fundament genommen worden und somit ist Guido unschuldig am desaströsen Zustand der Flugwirtschaft. Die Bilder sprechen ja von einem Vulkan als Urheber aber irgendwie hat man so ein ungutes Gefühl, als könnten auch die Terroristen oder Freunde von Bush dahinter stecken?! In heutiger Zeit ist doch wohl alles möglich und wer weis schon was das internationale, globale Terrornetz an Fähigkeiten und Wissen besitzt...

Gut.

Soll es eben die Naturgewalt selbst sein, die hier eindrucksvoll zeigt wer der Chef auf dieser illustren Kugel ist, auf der soviele Obskuritäten herum laufen.

Ob denn Gevatter "ich wohne in den Wolken" diesen blauen Ball sich als Belustigung schuf um sich permanent in den Dreck zu schmeißen vor lauter Lachen? Manchmal kommt es einem so vor und wenn man Picorel und Luzifer lauschen könnte würde man es sicher wissen! Wie auch immer, Airportchaos und schwindende Reiselust beherrschen die Tage das Bild und eben diese Wolke die mit 35 K/MH über die Staaten der Union schlendert und uns schöne Sonnenuntergänge bescheren soll - laut Experten die da meinen das sich in den Partikeln das Licht der Sonne bräche und herrliche Farbspektren zaubern würde. Man ist gespannt...

 

...sicher ist das ein Anschlag, vielleicht haben die ja ihren Allah aufgehetzt und er hat sich mit unserem Gott verbündet und jetzt lassen die so während Kuchen und Kaffee Vulkane ausbrechen um uns zu ärgern oder gar bald ganz auszulöschen? Man man man was wäre das für ein Komplott!

 

Letztendlich hat man gar keine Zeit sich über diese Wolke den Kopf zu zerbrechen, immerhin liegen Drohbriefe von Ämtern auf dem Billigschreibtisch und diese Schreiben sind auch Terrorangriffe, solche die vom Gesetz legitimiert einem nach und nach die Kehle zuschnüren und so langsam verrecken lassen. Das geht komischer Weise und niemand lehnt sichdagegen auf! Vor meinem Briefkasten, vor meiner Haustür  stehen keine Polizisten die alles überwachen. Stattdessen rammeln die tagtäglich vor irgenwelche Botschaften um Haha "Abzuschrecken"... Ein Witz ist das, als ob sich Bin Ladens Jünger auf den Weg machen um irgendwelche Botschaften in die Luft zu sprengen wo ein unbedeutenter Sklave auf Höchstniveau vor sich hin schwillt!

Da müssen schon Verhandlungen vorher geführt werden, interne Absprachen - wo man was dem Erdboden gleichmachen sollte um Milliarden für "Anderweitiges"  locker machen zu können...

Nein oder, ihr habt doch nicht geglaubt das Osama von sich aus? Der Taliban wegen seinem Glauben? Ihr seit darauf reingefallen?

 

Lassen wir das mal im Raum stehen, aber diese Wolke...

Ich weis nicht, irgendwas stimmt da doch nicht!?

Oder?

 

Ein erholsames Wochenende!

Oli

SPRUCHREIF-ost

 

ImLauf der Vergänglichkeit

14.04.2010

13:45 Uhr

 

12/65

 

 

Erschütternd

 

 

Ich weis nicht wie es euch geht, mir kommt es so vor als würde unser Erde etwas zittrig sein in letzter Zeit. Erdbeben da, Stürme und Überschwemmungen dort - man weis ja gar nicht mehr wie das ist ohne ständige, hundertfache Menschenverluste zu leben. Ganz ehrlich, im akuten Fall China beweist sich nun wieder mal unsere Zerbrechlichkeit trotz aller intelligenten Überlegenheit! Ob Haiti oder China, man lehne sich zurück und stelle sich vor genau da zu sein. Dort wo Menschen schreien und dieser schlammig, modrige Geruch sich mischt mit der unsichtbaren Panik und Angst die wie eine Glocke über dieser Region liegt - wo sich im Schlamm und Trümmern hunderte Tote befinden die langsam beginnen zu verwesen. Inmitten von Chaos und Verfall, der Tod schwebt wie ein Schleier in der Luft stellen sich Fragen extenzieller Natur. Was ißt man, woher bekommt man etwas zu essen und wo schläft, wohnt ja überlebt man?

 

Jeden Tag sterben hundert, tausende Menschen und das ist wohl auch ganz gut so - nicht das die Erde durch Überbevölkerung noch eine Unwucht bekommt und ins Weite des Universums trudelt. Weg von Sonne, Mond und bekannten Sternen ins Nichts der absoluten Unendlichkeit. Weit würden wir ja nicht kommen, explodieren oder einfach nur auseinanderfallen wie ein marodes Bauwerk...

Das mit der Unwucht ist zumindest eine Überlegung wert, schon allein die Vorstellung wieviel Milliarden Tonnen von Rohstoffen wir aus der Erde Pumpten um sie dann über die Luft in Nichts aufzulösen, außer verdreckter Luft und einem großen Loch zum Weltall is nix geblieben. Ein großer Ball, voll mit sämtlichen Spiddel rollt ausgewuchtet ganz normal eben nur mit der Einschränkung das er im Gegensatz zu den anderen schwerer wäre. Nimmt man ein kleines Stückchen aus dem Inneren heraus wird die Veränderung sicher nicht gleich wahrnehmbar sein, eingetreten ist sie dennoch! Entnimmt man nun mehr und mehr sollte sich die Veränderung auch für Den bemerkbar machen, der sonst nicht viel merkt - er bekommt eine Unwucht dieser Ball!!!

Sollte es bei der Erde anders sein?

Und wenn nicht, resultieren daraus unsere zunehmenden Katastrophen?

 

Bei allem Sterben auf dieser Welt in den abscheulichsten Formen wird man schnell auf den Boden der eigenen Tatsachen, des eigenen verwurschtelten Lebens zurückgeholt, da sich ja die schlimmsten Ereignisse sowieso im eigenen Leben und seiner unmittelbaren Umwelt abspielen. Grins...

Wie dreist manche Menschen sind von denen man bis zum Schluss glaubte, das sie dann doch irgendwo liebens und ehrenwert sind. Es gibt unter Uns zahlreiche Individuen die tatsächlich der Meinung sind für andere Entscheidungen treffen zu können und was es noch viel schlimmer macht, sie glauben es zu müssen! Da macht es einem die Phillosophie des "Leben und leben lassens" manchmal schwer sie einzuhalten...

Genau, wie wir wissen brauchen wir den Anderen um uns selbst verstehen zu können. Aus diesem Grund kann die Wiederwärtigkeit eines Menschen gar nicht groß genug sein, um daran zu wachsen und für sich selbst als simpelsten Baustein wenigstens herausziehen zu können genau so nicht zu werden!

 

Man kann nur immer wieder betonen, Loyalität und Wertigkeit in sich als Normaliät aufzunehmen sollte erstes Ziel von uns allen sein. Offenheit, Transparenz und Ehrlichkeit stellt uns nicht nur vor klare Realitäten mit denen man etwas anfangen kann, man lebt auch sehr viel ruhiger damit!

 

Zum Bebenwahnsinn möchte ich abschließend nur noch eines bemerkt haben:

 

Wir können natürlich Spenden und den betroffenen Ländern und Menschen somit helfen die Not und das Elend zu bewältigen und gar zu verbannen. In unserem Kopf sollte nur ankommen das  keine Spende uns nicht zu schlechteren Menschen macht sondern nur der Umgang mit uns Selbst und im Ergebnis somit auch den Anderen! 

In größter Not, Armut und Elend haben diese Menschen einen größeren Bezug zu sich selbst und zum Leben als wir uns daran bei uns selbst überhaupt noch erinnern können! Sollte eine Überlegung wert sein...

 

In diesem Sinne

Schön das wir da sind!

 

Oli

SPRUCHREIF-ost

 

 

31.03.2010

1:00 Uhr

 

11/64

 

 

Tasse Tee?

 

9 Kräutertee mit  Billigbeutel aufgegossen dampft aus der Thomas Phillips Glastasse stehend, auf den herrlich dazupassenden Platzdeckchen von Mc Geiz. Man kann mit so wenig zufrieden sein stellt man so starrend in die Teetasse glotzend fest. Mit tatsächlich so wenig das man sich wahrlich nach dem Sinn der ganzen Plackerei fragt...

 

Noch immer zeigt das Thermometer 13° C und die Vorfreude, auf sommerliche Abende am See steigt unaufhörlich.

Irgendwie kommt dann doch immer wieder alles auf einmal und auch wenn einem gerade der jämmerliche Versuch normal am Leben zu sein wieder einmal die Kehle zuzuschnüren scheint hat man dennoch in so nah herrlichen Vorraussichten keine Lust sich diesem Leid zu geben.

 

Hätte man eben in der Schule besser aufgepasst hört man von den Alten wie Posaunen im Ohr scheppern, dann wäre auch etwas aus Einem geworden und tatsächlich zieht man respektvoll den Hut vor all den schlauen Menschen die voll im Safte des modernen Treibens das Euter des geliebten Vaterlandes ordentlich füllen. Müssen sie ja auch denn immerhin hängen an den längst wundgesaugten Zitzen der geplagten Kuh Millionen von Wegelagerern und faulem Gesindel die ihren Ranzen nicht voll genug schlagen können vom kostbaren Gesöff eines sozialen Rindviehs. Ruck zuck sitzt man unter jenen Abschaum, an Welchem hochnäsig mit dem von der Bank gepumpten Nobelkarrösschen vorbeikekurbelt wurde und bemerkt mit der gezogenen Nummer zwischen den Fingern, zum Eintritt ins  Gespräch mit dem Talentagent - das man sich im Selbstbetrug von Jenen die  nun mit einem an selber Stelle auf dem schmuddelig, orangefarbenen, kippelnden Plastikstühlen im Amt sitzend  kaum unterscheidet. Ganz im Gegenteil erfährt der versnobte Pseudowohlstandsignorant vom ungepflegten Bruchzahnmauerer wie es funktioniert so ganz ohne großen Aufwand auch ganz gut klar zu kommen.

Wohl bemerkt mit viel weniger Streß und Aufwand rülpst der ehemalige Schweißer leger am Infoständer lehnend - Hände hebend glaubt der Staat man hätte sich ergeben spricht der Mauerer mit klodeckelgroßen Händen und Hassan, bei dem er sich noch zu geschäftstüchtigen Zeiten immer seinen Knobidöner holte stimmt lachend mit gebrochenem Deutsch und edelster Robe auf den Hartz 4 Leib zu. Hassan schaukelt im Anschluss mit dem alten 7ener BMW, nach dem nun gleich stattfindenden Forderungsgespräch mit dem staunenden Beamten, zurück ins Dönermafiosum um irgendwann gegen September in der Heimat auf der Terrasse seiner Villa zu lümmeln un die Kohle von der Rolle in die wartenden, dankbaren Schlunde seiner Familie zu falten.

Nein, nein keinesweges Ausländerfeindlich!

Ganz im Gegenteil, absoluten Respekt gilt es diesen Menschen zu zollen da so klever sich kaum ein Deutscher im Ausland zu integrieren vermag! 

Was wäre Deutschland ohne seine ausländischen Arbeitskräfte?

 

Als würden die Grenzen nocheinmal geöffnet scheint der deutsche ziellose Nichtsnutz, sich an den Schlangen anzustellen die äußerst lukrative Endergebnisse vorzuweisen haben. Hat man sich dann bis in die letzte Amtstube durchgewartet und sich obendrein zehnmal als Sklaven herunter deklinieren lassen, bekommt man mit der Quittung ein absolutes Nichts zu sein dafür auch noch Geld. Ungeheuer schwer fällt es dem schlauen Deutschen sich bis in den Slip schauen zu lassen um eben dieses relativ geschmeidige Dasein fristen zu können aber man gewöhnt sich schnell und bemerkt das im Dummsein sich so manch kluges Detail versteckt!

 

Da verfliegt natürlich schnell die Lust an eigenem Schaffen wenn doch mit der absoluten Selbstaufgabe besser zu Haushalten ist,  wie im Gegensatz dazu mit einem Vollzeitjob! Bei 40 Stunden in der Woche und mehr im Resultat dennoch auf Billigmärkte fahren zu müssen, im Sammeltransport zum nahen Nachbarn zu hetzen um sich Zigaretten und sonstiges Zeugs lukrativ ins Bewusstsein zu verausgaben...ja wenn nicht in diesem Moment, wann denn dann sollte bemerkt sein ein absoluter Idiot zu sein!

Der Rat des Staates sich doch in die Selbständigkeit zu retten da dies ja auch gefördert wird produzierte millionenfache Erkenntnisse dann doch zu Blöde für die Moderne Zeit zu sein und den Braten natürlich gerochen ganz fix wieder ins Schlängelchen eingereiht vergibt sich der Deutsche nichts mehr dabei, seine Ehre im raschen Zugewinn an Hintergrundwissen und alles an Selbstrespekt beim frustrierten Eutermassageur abzugeben!

 

Als Gesamtdeutschland noch herabschauend beim Chinesen Billigzigaretten kaufte war keinem klar das dieses Land, aus dem dieser kleine Wicht stammte irgendwann einmal im Gange ist - den Großmächten nach und nach das Wasser abzugraben. Schauen wir uns jetzt einmal global um...

Deutsche Genauigkeit ist weltweit bekannt doch genau diese schon fast manisch perverse Pedanterie wird uns nun wohl Jahr für Jahr mehr zum Verhängnis.

Hand aufs Herz, von wem werden wir seit Jahren regiert?

Wer hat diese Entwicklung gewollt?

 

Der Tee sickert langsam durch die Schläuche meines Leibes und wie Eingangs bereits kund getan, in der Mäßigung seiner Ansprüche liegt der Garant für eine schnelle relativ sichere Sorglosigkeit die all die Vorteile eines ruhigen Lebens mit im Gepäck hat!

Was wollte ich eigentlich sagen?

 

Gute Nacht

Oli

SPRUCHREIF-ost

 

 

18.03.2010

21:30 Uhr

 

10/63

 

 

Frühling in Leipzig Stötteritz

 

 

 

Wahrhaft, selbst im Lärm des Verkehrs - der sich durch die Umleitung wegen den Bauarbeiten an der Prager Straße verzehntfacht hat und sich nun direkt vor und neben dem Haus an boshaften mobilen Baustellenampelanlagen wie eine Armee nach den Nerven trachtend anstellt, - selbst in diesem Lärm verzückt einem das Meer an Sonnenstrahlen, welche sich durch die noch vom Winterwetter trüben Fenster milchen.

Gefiederte Krakeeler ziehen Tonlinien durch sich erwärmende Luft und erinnern einen an im Vorjahr empfundene Herrlichkeit zu Beginn der warmen Jahrezeiten. Man ist müde und schält sich dennoch unter der vor Hitze fast an sich selbst kollabierenden Federhülle hervor, füßelt nach Hausschuhen die man seit 25 Jahren nicht mehr benutzt und wankt geradewegs zum Fenster um der Umwelt sein zerknautschtes Gesicht zu zeigen.

Tatsächlich bemerkt man überrascht, das eine Dame hinter dem Seitenfenster  ihres Renault Megans durchaus in der Lage ist - einem beim überstülpen des viel zu kleinen Gratis Shirts von Gauloises zuzusehen, da man sich unmittelbar an der Scheibe klebend unbeobachtet fühlte.

Was sie wohl denkt, dachte ich mir während sie in der dumpf dröhnenden Kolonne stand und auf einen grünen Befehl wartete. 

 

Der erste wirklich wärmere Tag lockte dann wohl auch jeden Proleten aus dem letzten Hirnrissbau auf die Straße denn soviel an lauter, furchtbarer bum bum bum Musik hörte man wahrlich lange nicht. Grund genug um wiederum nach unten zu blinzeln, jetzt bereits von der noch wüst aussehenden Terrasse mit einem dampfenden Kaffee in der einen und dem Bierwurstbrötchen - zugeklappt in der Anderen Hand. Die Scheiben bis runter bedient sitzen sie so etwas von abartig kaugummikauend, wie aufgezogen hinter ihrem Bolidenlenkrad das es nun wirklich nicht mehr cool aussieht. Blank geputzt spiegelt die Billigsportsonnenbrille das Bremslicht des Vorgängers, der mit zackig legeren Hupen darauf hingewiesen wird das vor etwa einer 1000 endstel die Ampel auf Grün schaltete.

Ein Schauspiel wie in jedem Jahr aber eh schon schwierig das Brötchen nach ewigen zermalmen hinunterzuschlucken, bleibt einem bei diesem Vorbeimarsch an nicht enden wollenden Grotesken dann doch alles im Hals vor Überwältigung stecken. Es scheint tatsächlich von Jahr zu Jahr immer schlimmer zu werden und der geplagte Bürger rüstet merklich immer mehr auf!

 

Ich wandt mich der Terrasse zu, dem Kunstrasen am Richten verkabelbinderte ich ihn auf das auch noch so große Stürme seiner Arretierung nichts anhaben können. Brachte die Plakate am Geländer an, stellte die Stühle zum Sonnenbaden und beschloß im körperlich bedingten Würgen bei einer neuen Tasse guten Bohnenkaffees das nun Frühling sei!

In mutigen Sprungschritten hechelte ich die hölzerne Wendeltreppe hinauf ins Dachstudio, riss die Gitarre aus dem Halter - dreht den Knopf zur Lautstärkeregelung weit nach rechts und preschte in gewohnt eigener Manier über die Seiten und schwor ins Mikro den Text meiner Lieder zu kennen!

Alles in allem ein positiver Tag und eben der erste Frühlingstag in diesem Jahr!

Nun kann er also kommen der Frühling, der Sommer und all die herrlich entspannenden Abende an einem kleinen verwunschenen See - wie zB dem Wolfswinkel!

 

Irgendwie vergibt man auch in diesen schön erlebten Momenten jedem noch so argen Feind, das er im eigenen Defizit meint man wäre daran Schuld.

Leben und leben lassen bricht einem da wie selbstverständlich durch den Damm aus angestautem Frust und ergießt sich in ein weites, saftiges Tal voller Egalitäten! Ja, es ist schon in Ordnung hört man ganz laut das Bewusstsein zum Unterbewusstsein sagen und wie in einer Woge von Allem an Wohlgenuss verschmelzen diese beiden Kontrahenten miteinander!

 

Da fällt mir ein, bei aller Herrlichkeit!

 

Sollten wir uns gegenüber der erbärmlichen Barmherzigkeit manch christlicher Diener nicht Loyal um Abhilfe kümmern, aus Vorsorge gegen  wahrscheinlich neuer , angestauter versauter Sexzwänge unterm blutigen Kreuz Jesu Christi? Vielleicht  sammeln um ihnen politisch korrekt Pornostuten zuzuführen die Ihren zwischen den Predigten und Gebeten pulsierenden Geilheitsdämon, den  Spermafluss absaugen... - um Ihnen die Qualen des Gelübtes zu nehmen?! 

Es ist wohl menschlich seinem ureigenen Drang nachzukommen doch  warum schiebt man perverse Kuttenträger nicht auch in einen der berüchtigten Knäste ab, wo sie ebenfalls mindestens Das bekommen was sie anderen antaten?

Wie wohl Sexualstraftäter ohne kirchlicher Zugehörigkeit in Zukunft strafrechtlich verfolgt werden wenn Gottesdiener durch finanzielle Entschädigung und Entschuldigungen mit einem schweigenden Papst (inzwischen spricht er von Reue) reingewaschen werden können!?

 

Manchmal liebäugelt man sehr mit der Methode Selbstjustitz doch nur zivilisierter Herdendrang, dem man natürlich unterliegt verbietet es einem aber legitmiert somit Schlimmeres!

In diesem Sinne...

 

Oli

SPRUCHREIF-ost

 

 

 

14.03.2010

16:45 Uhr

 

9/62

 

Gibts was zu tun?

 

 

Der letzte Schnaps,

war wohl nicht ok...

Mein Schädel brummt,

mir is schlecht!

 

So oder so ähnlich wie in einem meiner Titel gehts es mir heute. Kopfschmerzen und das obwohl kein einziger Schluck Alkohol über meine Zunge hinunter über den Schlund in den zerschnippelten Magen lief. Ok, es waren dann doch von 17 Uhr am Samstag bis etwa 4 Uhr am Sonntag Morgen ein paar Schluck aus der grünen Flasche mit der nordisch, herben Frische doch sollen diese tatsächlich Grund des Schädelwahnsinns sein? Wohl kaum...

 

Adalbert Haberbeck feierte seinen 60. Geburtstag und im Rahmen seiner geladenen Gäste die dann hauptsächlich aus seiner fantastischen Familie bestanden und eben nahestehenden Freunden, gestalteten sich die Stunden rundum unterhaltsam und erfüllend. Ein legeres Ambiente förderte die Lockerheit des ganzen Abends welcher völlig ohne nervende Programme im herkömmlichen Sinne auskam. Was statt fand entstand spontan aus der Situation heraus und wie man weis liegt darin die Genialität!

Auf der Bühne standen und saßen Adalbert Haberbeck selbst mit einigen seiner brillianten Lieder, er mit seinem Bruder in einem Duo was absolut Bühnentauglich selbst nach langer gegenseitger musikalischer Abstinenz war. Heribert - der Lehrer verblüffte mit seiner Taktik des Durchhaltens in der Eigenheit seiner doch gewöhnungsbedürftigen Interpretation seiner dennoch hochwertigen Texte, die Enkel versetzten den Jubilar mit ihrem Beitrag zum 60. in erkennbare Rührung und im Duett als Engel und Teufel las ein Pärchen in den Geburtstag hinein dem Geburtstagskind die Leviten.

Selbst mit SPRUCHREIF-ost SOLO, im Gepäck mit Karsten an der Überwachung der Technik und meisterhaft an der Percussion - sowie der Kommune welche sich immer mehr zum Roadie, Manager und eigenem Paparazzi in einer Person mausert, trat man vor ein gemischtes, dankbares Publikum.

Bei all den Lesungen und Aftritten die man bereits absolvierte, eine solche Veranstaltung von, mit und für Freunde hebt sich immer von gebuchten Events gegen Entgeld ab.

 

Solche privaten Feiern und die dabei entstehende Kommunikation währendessen sowie im Nachhinein, machen nicht selten Mut und geben neuen Schwung für das sich noch immer in den Kinderschuhen befindende Projekt.

Abgesehen von den neuen Eindrücken, Erkenntnissen gebären sich an solchen Abenden oft Ideen und legen sich Grundsteine für neue gemeinsame Projekte!

 

Stunden die sich völlig vom Alltag abkoppeln und in eine eigene Welt versinken binden ungemein und lassen für die Zukunft neue Wege eröffnen. Wehmutstropfen ist dabei noch immer, das die Stunden gerade in dieser sich selbst neu zu erschaffenden Zeit des Zusammenseins schneller zu vergehen scheinen als im alltäglichen Wahnsinn. Ein sehr schöner Abend der sich in jedem Falle lohnte an ihm in welcher Form auch immer teil zu haben!

 

Alles Gute noch einmal von hier an Adalbert Haberbeck, heute zum 60.  Geburtstag!

 

Oli

SPRUCHREIF-OST

28.02.2010

2:00 Uhr

 

8/61

 

Korrupt?

 

Da geht er dahin, des Winters liebster Monat und hinterlässt in den Erinnerungen manch weiße Pracht. Prächtig waren auch all die Ereignisse die dem Betroffenen nicht immer nur Gutes brachten aber in das Erdgeschehen mächtig Trubel!

Ob Erdbeben da und Überschwemmung dort, Schneechaos hier und sengende Hitze woanders...

Das Westerwelle ganz mächtig Wellen schlägt bleibt da in all den Ereignissen die weit mehr Gewicht haben nicht unbemerkt. Dieser kleine verzogene Schlingel erdreistet sich doch tatsächlich unter all den Lobbyisten und Polemikern seinen eigenen geistigen Tiefflug durch exorbitande Ausschweifungen zu kaschieren um nach hinten hinaus durch brachiales Fehlverhalten und des dadurch auf sich gezogenen Fokus zum einen von wichtigeren Abzulenken und zum Anderen sich davon wahrscheinlich in der Gunst des Volkes etwas mehr auszumalen.

Man darf gespannt sein wie sich der gebildete Bürger bei den nächsten Wahlen verhält...

Tatsächlich hinter die Kulissen schauen kann man nicht, da es einem wahrscheinlich durch die zu große Ehrlichkeit die einem dann oft als Betrug gewertet wird den Sprung ins korrupte Politikwesen nicht erlaubt.

 

Korrupt?

 

Reicht das als Aussage in Anbetracht der vorsätzlich begangenen Taten die Millionen vorerst erleiden und im Abgang auch noch ausbügeln müssen?

Der Kauf einer Daten CD von einem frechen Dealer völlig legitim durch die Medien geschleift um wahrscheinlich noch dem letzten Volksidioten plausibel zu machen, das es sich hierbei um eine dem Staatsgefüge und somit resultierend auch dem Volk dienliche Transaktion handelt. Etwas wundert man sich dann schon in Zeiten der absoluten Hitech Moderne das auf höchsten Level noch mit Daten auf einer CD gehandelt wird!

Es gäbe nicht nur eine Form des Datentransfers der einen Abschluß des Kaufes durchaus einfacher durchführen liese aber die plakative ominöse CD des gewieften Typen lässt sich wohl besser als Hirnwäsche nutzen...

Die heilige CD längst vergilbter Actionstreifen die im Stande alles zu zerstören in letzter Sekunde noch vom heldenhaften Retter der Welt unter Einsatz seines Lebens aufopfernd vernichtet wird! Danke Deutschland für diese gefährliche, gesetzlose Aktion die uns allen ein glückliches Leben bereiten wird. 

 

Das Schafott gehört Dem der glaubt damit Probleme lösen zu können,  Jene überführen zu wollen die der Korruption und der Mißwirtschaft einer fettgefressenen Politik entflohen um auch weiterhin am selbst erwirtschafteten ihre Freude haben und auch weiter wirtschaften zu können.

Warum suchten sie denn das Weite und blieben nicht in ihrem Land?

Warum siedeln denn Großkonzerne und immer mehr auch kleinere Unternehmen ihren Sitz im Ausland an?

Heutzutage in Lohn und Brot zu stehen ist kein sozialer Wert mehr, es gleicht eher einem Witz gegenüber der prozentual errechneten Lohnpauschale eines Politkers im Gegenüberstellung des geschaffenen Neuwertes den er uns unterjubeln will wie der Marktschreier dem Pfennigfuchser das übers Verfallsdatum langsam faulende Bioprodukt aus fernem Land!

Dekliniert man die Fehlentscheidungen eines Politikers auf einen einfachen Arbeiter hinunter säße Dieser wahrscheinlich schon geächtet hinter Gitter. 

Belächelt wird man als Selbstständiger Kleinunternehmer und ist man einer von denen spürt man die Idiotie einer Politik die dem sozialen Ostblockstaat dem es half die Mauer zu stürzen in nichts nach steht - ganz im Gegenteil!

 

Die Marktwirtschaft schlägt einem all das fett glänzende Zeug in die Fresse wo es anstatt in unserem Leben anzukommen große, schmerzende Wunden hinterlässt. Wohlstand für Alle und tatsächlich fährt man mit dem Porsche zum Aldi Markt um sich dort Ellbogenstoßend noch die letzte viel zu große Billigjeans aus dem Sonderangebotsramschtisch zu retten, die man dann im noblen Heim mit der stumpfen Papierschere kürzt und mit blutigen Fingerkuppen grauenhaft abnäht.

Schreien tun all jene die sich dann Ägypten und andere All Inklusive Ziele vom Butterbrot absparten und das  so laut, das einem kaum die Frage traut ins Bewusstsein zu stolpern ob sie denn da nun wirklich waren!?

Wieviele schmachten dann am heimischen Imbiss oder lungern in mittelmäßiger Gastronomie ihre Stunden der Freiheit ab um da von Studenten bekellnert zu werden die mit dem, was man dafür ausgibt um dem kurzzeitigen Frustkurzgenuss zu frönen dann in den Teil der Welt fliegen von welchem geträumt und geschwärmt wird wie zu tiefsten sozialistischen Zeiten...

 

Nun, der März lässt auf wärmeres Wetter hoffen und darauf bald dem Frühling Glücksmomente abhaschen zu können. Sommer wird die letzte Pore mit Leichtigkeit anstecken und all den Frust, den man wenn man Ihn hat recht schnell vergessen lassen.

Der Urlaub wird um einiges billiger, da er bereits vor der Tür beginnt und wie in jedem Jahr die neu errungenen Selbstwertigkeiten in gernzenloser Lockerheit und einem schwappenden Zusammengehörigkeitsgefühl an den Stränden angelegter Badelöcher miteinander unter der die Haut vergogelnden Sonne miteinander verschmelzen.

An einem Tag passieren so viele Dinge und wahrlich sollte man nicht als Jammerkloss durch sein einzigstes Leben laufen doch hin und wieder sollte man sich dann doch dazu aufraffen um gezielt dem entgegen zu wirken was einem selbst bereits jetzt an die Existenz der Freiheit will. 

Hin und wieder wirklich Hinterfragen als sich nur in Phrasen vermeintlich Wissender beruhigend geläutert zu wissen...

Manchmal trügt der Schein!

Wie wäre es denn wieder einmal mit massiven Protest und einem Demogewaltakt in eine neue Staatsform????

 

Wir sind doch das Volk, oder?

Knick knack

 

Gute Nacht und,

schön das es uns gibt!

Oli

SPRUCHREIF-ost

13.02.2010

18:18 Uhr

 

7/60

 

 

Kappenschmelze

 

 

Das auf Haiti gerade 200000 Menschen ums Leben kamen spürt man hier gar nicht und so plautzig wie die Nachrichten wie aus dem Nichts darüber begannen zu berichten, hörten sie auch wieder auf über die wenigen Deutschen zu trauern die da wohl auch ums Leben kamen. Tagtäglich sterben Menschen auf ganz natürliche Art und Weise und so ein Erdbeben gehört eben auch zum Naturell unseres Planeten. Hier bei uns im fetten Deutschland sterben auf einem Schlag nicht so viele Leiber aber dafür haben wir unsere Seele schon fast ausgerottet. Hm, was wiegt mehr?

 

Bei allem Respekt vor dem raschen Spendern ist man dennoch skeptisch ob die Millionen die nun zwischen Haitis Palmen liegen auch tatsächlich dem überlebenden Haitianer in welcher Form auch immer ins noch verbleibende Lebenstäschlein gesteckt werden. Sicher schluckte die Logistik Unmengen an Kohle und all die Helfer sowie wissenden Rhetoriker müssen ja auch irgendwie entlohnt werden. Abwarten und mit dem Schlimmsten rechnen war noch immer lohnend da man nie enttäuscht wurde...so bitter das auch sein mag!

 

Haiti ist ja nun mit seinen 200 000 Menschen momentaner Spitzenreiter an Verlusten, ganz abgesehen von der bereits vor dem Beben schon sehr maroden und nun völlig zerstörten Infrastruktur doch um Elend bedauern zu müssen und bespenden zu können, muß man nicht die Anstrengung über so große Distanzen absolvieren. Schon der Nachbar gäbe Anstoß genug um seine überaus soziale Ader beweisen zu können...

Gerade jetzt in harten Krisenzeiten wäre enger Zusammenrücken durchaus angebracht aber stattdessen hocken wir weiterhin auf unseren wackligen Thronen und überlassen die Entscheidungen über unser Wohlergehen einer völlig versteiften, versnobten Politik voller Lobbyisten. Das ein Westerwelle, der einem verzogenem Wanst ähnelt der nun durch seine Strebsamkeit einen egoistisch verbalen Samenerguß nach dem Anderen zu verzeichnen hat für ein Volk in die Länder fährt, die nur Wenige aufgrund ihrer finanziellen Beschnittenheit überhaupt sehen werden - in diese Länder fährt und unser Land vertritt schreit zum Himmel. Und wahrlich wie ein nun in die Puppertät gekommener Teenager nach seinen Ferien im Ausland zur Verhaltensgestörten Mutti Angela zurückkehrt um dann windige Großmaulsprüche abzulassen und sich in einer Sicherheit badet die zum kotzen ist.

Wir erleben hier in unserem Land sicher keine Naturkatastrophen die mit jenen wie eben auf Haiti nur im Ansatz vergleichbar wären, aber was wir hier an geistig strukturellen Tornados und Tsunamis in Form von Lug und Betrug zu ertragen haben sucht seinen Vergleich! 

Da sind noch nicht einmal die vereiterten Kehlen vom Massenschreien vor 20 Jahren geheilt und schon sitzt wieder ein ganzes Volk auf dem stinkenden Haufen des nächstens Desasters. Selbstverschulden und somit absolut haftbar denn wie dreist soll der Betrug seitens politischer Realtiät noch werden bis ein ganzes Volk endlich begreift genau dem zu unterliegen wenn es nichts dagegen unternimmt!

 

Ach was gehts mich an sagt man nur all zu schnell aber die Quittung unser aller Desinteresse werden wir auch gemeinsam bekommen - nur jeder für sich einzeln ertragen müssen!

 

Fast schon wie eine positive Nachricht ereilt einem da nun mit jedem Tag die aalglatte Wetterberichterstattung, die von immer neueren Schnee und weiteren tiefen Temperaturen spricht. In den Staaten absolutes Chaos wie seit Ewigkeiten nicht und selbst in unserem, über das ganze Jahr verteilten seelisch sehr kalten Land trifft der Winter mit absoluter Ausdauer die empfindliche Struktur. Inseln abgeschnitten vom Festland durch zugefrorene Bodden wie seit 1996 nicht mehr da gewesen. Berge von hart gefrorenen Schnee an den Straßenrändern die der Flut an dennoch nicht abreißenden Verkehr das Parken zum Albtraum machen, so wie man es sonst nur aus den Reportagen über Bergregionen kannte.

Kältetode und brachliegende Wirtschaftszweige, Sperrungen der Autobahnen und vorrübergehende Stilllegungen der Flughäfen sowie einzelner Bahnstrecken mit folglichen zürnenden Chaos. Man hat tatsächlich das Gefühl das die Mengen des durch die Klimaerwärmung abtauenden Eises der Pole hier wieder zu dem wird, welcher Bestimmung sie an den schmelzenden Kappen zugedacht waren.

Erderwärmung und Klimawandel...

Der vergangene Sommer war doll und dieser Winter lässt auch nichts zu wünschen übrig und wenn der folgende Sommer wieder ein absolut doller wird sollten wir alle unsere roten, gelben und grünen Plaketten über Ebay an die höchstbietende Partei unseres Landes verkaufen...   

Mindestverkaufwert 10,00 € versteht sich von selbst!

 

 

Angenehmen Samstag Abend und erholsamen Sonntag noch!

 

Oli

SPRUCHREIF-ost

11.02.2010

4:30 Uhr

 

6/59

 

 

Kritik


In wie weit kann man mit Ihr umgehen und wann zerstört Sie im Keim rohe Brillianz, dann wenn man meint sie sei das Zünglein an der Wage!?

Der heutige Abend gebar wie so oft Situationen die Hemmungen nahmen und klärend Gesichter bewahrten.Die Musik war in Frau Pulvers kleinem Stübchen unausweichlicher Mittelpunkt des Abends und trug so manch Kontroverse ans Licht was bis dahin mit Abneigungen und Zweifel sowie Mutmaßungen im Keller des eigenen Verständisses lag. Zu analysieren, daraus zu folgern ist noch immer eine leichte Übung doch in dem Gebotenen die Eigenheit zu sehen und akzeptierend zu würdigen fällt noch immer gerade dem größten Kritiker schwer.


Ohne ehrliche Kritik wäre kein Vorhaben wahrlich etwas wert, denn nur durch die Kritik bekommt das Schaffen neben der wohlwollenden Annahme des Dargebotenen eine Berechtigung weil es auffällt und zur Reaktion animiert!

Natürlich wird man immer in seinem Tun eines besseren belehrt werden, darauf hingewiesen was noch verbessert werden könnte oder auch bei ganz überzeugten Kritikern - was in jedem Falle getan werden muß um tatsächlich würdig der offenen Darstellung zu sein. Im individuellen Fall der kritisierenden Person natürlich völlig legitim da es seine ganz eigene Meinung ist doch damit den Grundwert des Schaffens auf diese Aussage zu reduzieren wäre und ist fälschlich!


Situationsbedingte Unstimmigkeiten und dabei spielt die Art und Weise des Dargebotenen keine Rolle, sind durchaus bei Unpässlichkeiten nicht immer dienlich wenn es um die eigene Authenzität geht. Nicht im Einklang mit sich selbst zu sein und dann den Versuch zu starten es den Anderen dennoch zu versuchen plausibel zu machen ist sicher nicht der richtige Weg - und wird so auch von jeden noch so unvoreingenommenen Hörer oder Betrachter wie auch Konsument bemerkt.

Musikschule, Gesangslehre oder auch Schulen zum Erlangen der nötigen Fähigkeit im Bezug auf das eigene Schaffen können sicher Grundlagen schaffen, eine Basis doch in keinem Fall ersetzen sie die Individualität eines Kreativen. Nicht die Exaktheit im Bezug der vordefinierten Gesetzmäßigkeiten fördert Neues sondern die Unvoreingenommenheit in seinem Tun mit dem dazugehörigen Drang auf Umsetzung der kreativ geistigen Ergüsse.

Einen natürlichen Drang zur Darstellung besitzen nicht viele wahrlich aus tiefstem Gefühl, vielmehr möchten immer mehr Menschen Individualisten im sich Öffnen aus Anerkenntnis sein.


Die Waage ist meist schwer zu finden und es wird einem Menschen bei den mannigfaltigen Vorlagen von Art und Weisen und wie sie zu sein haben nicht leicht gemacht, unvoreingenommen zu Urteilen und Kritik zu üben!

Einem unsicheren Kreativen kann man mit unproffessioneller Kritik den Ansatz seiner möglichen Proffessionalität in seinem Tun schon im Ansatz nehmen.

Wiedereinmal gilt es sich selbst ins Gericht zu nehmen um dem vorab für sich selbst gebildeten Urteil die nötige Echtheit nicht in Frage stellen zu können. Eine Kritik kann und ist nur dann eine Hilfe für den Betreffenden und im Nachhinein auch für den kritisierenden Konsumenten selbst, wenn sie frei von Mißgunst und dem Neid aus eigenem Unvermögen ist. 


An diesem heutigen geselligen Abend in kleiner Runde konnte man sehr transparent verfolgen, wie aus der Kritik einer Person gegenüber des Akteurs die wachsende Unsicherheit des Kreativen wurde was eindeutig beweist - das die Kritik den Grundbaustein, den ungeschliffenen Diamanten weniger in Betracht zog als Vordergründig die Schwachstellen der Art und Weise des Tuns. 

Selbstwertgefühl und Respekt voreinander sind in diesem Spiel ungeheuer wichtig und machen die Wertigkeit der individuellen Bewertung aus.


Was für den Einen durch jahrelanges Präsentieren seines Schaffens völlig legitim und durchaus aufschlußreich ist,  kann dem Anderen sich auf den selben Weg anschickenden jede noch so kleine bereits vorhandene Eigenheit und vor allem das Vertrauen in sich nehmen.

Im Beobachten der Kritiken und deren Reaktionen darauf kann man wunderschön die eigene Metamorphose seines Schaffens zurückverfolgen und feststellen - in wie weit man selbst Kritikfähig ist.

Die Erkenntnis mit jeder Kritik mehr an sich selbst zu wachsen ist im Rückblick entscheidend für die Intensität seines Schaffens und des daraus resultierend immer prägnanter sich ausprägenden Selbstwertgefühls und dem Vertrauen in das eigene, ganz individuelle Tun. Nur wer sich der Kritik stellt, wird in der verstreichenden Zeit die Nachhaltigkeiten oder auch Haltlosigkeiten jener Inhalte bewusst werden können!


Jedem Kreativen sei somit von mir an dieser Stelle gesagt, der größte Kritiker und sei er noch so von der Untragbarkeit des Tuns überzeugt - ist eben nur die Reaktion auf das was man bereits geschaffen hat und somit bereits völlig legitim!

Nichts ist klarer als Lob, Kritik oder auch Teilnahmslosigkeit!


In diesem Sinne

Lebt und strebt ohne Scheu die Eigenheit eurer Individualität...

 

Nichts spricht mehr für sich als Bestandteil der Gedankengänge Anderer zu sein!

 

Euer Oli

SPRUCHREIF-ost

 

 

 

03.02.2010

19:54 Uhr

 

5/58

 

 

Mittwochabend, den ganzen Tag genoss man auf der einen Seite die seltene Ruhe und auf der anderen Seite kämpfte man mit dem Leib. Frustrationen entstehen aus vielerlei Dingen doch ich würde meinen dass körperlich, schmerzliche Defizite mit die zermürbendsten unter allen sind. Wie dem auch immer sei, die Kugel dreht sich weiter und wir auf ihr ohne nur den Ansatz an Möglichkeit inne zu haben diesen Kreislauf auch nur irgendwie anzuhalten. 

Man könnte meinen wir wären dazu im Stande, in Anbetracht der zerstörerischen Fähigkeiten in denen wir unsere Art und Weise alltäglich unter Beweis stellen.

Man gähnt bereits bei wörtlichen Parolen die den wachsenden Klimawandel uns regelrecht ins Bewusstsein zu kotzen versuchen.

Tatsächlich gibt es unaufzählbare Desaster auf diesem unseren Planeten die ohne Zweifel nicht alle durch uns produziert werden, doch jene welche tatsächlich nur wir praktizieren sind bestialischer als noch jede extreme Überlebensstrategie eines sich noch am Leben haltenden Tieres.

 

Tagtäglich holzen wir in der Größenordnung mehrerer Fußballfelder Wälder ab um in fraglich errungenem Wohlstand über Plasma TV das Sterben selbiger Wälder zu bedauern. An der Theke kaufen wir jenen Fisch der alsbald die längste Zeit in der Geschichte unserer Evolution real vorhanden sein wird. Speisen edel die seltensten Arten umgeben von Pomp und Chic um danach mit Tränen in den Augen steuerlich absetzbare Beträgchen zur Rettung der Welt zu spenden.

Mit jedem neuerlichen Tag werden wir von Kindesbeinen an zu einem verlogenen Individuum erzogen was sich im Selbstbetrug selbst überholt.

 

Wie eine Verspottung gleicht da die Aufregung über die Finanzflüchtlinge deren Strafbestand jetzt von einem Typen ohne Wertigkeit und Verstand nur zu seinem eigenen Zwecke an eine instabile Politik in Form einer CD verschachert wird.

100 Millionen gegen 2,5 ist doch ein genialer Deal...

Nur schon das der jenige daran dachte sich somit 2,5 Millionen in die eigene Tasche zu spielen bedürfte schon einem finalen Schuss! Ekelhaft aber durchaus als Abziehbild dieser modernen hoch intelligenten Welt nutzbar.

Und natürlich glaubt das vollkommen verblödete Volk das mit der Überführung der Steuersünder sich auch für sie etwas ändert!

Warum flieht denn ein Vermögender ins Ausland mit seiner Kohle und bleibt nicht hier? Warum?

Das in diesem Land dem ehrlichen Bürger noch das letzte Hemd vom dennoch vollgefressenen Leib gezerrt wird, dem irgendwann einmal dann doch Bedürftigen sämtliche Lebensrechte entzogen werden nur weil er in das Ziel einer äußerst verlogenen und dummen Politik gelaufen ist von der er noch immer glaubte sie sei der Garant für den Wohlstand aller und ein unbeschwertes Leben.

Zum Kotzen diese Verlogenheit und animierend zum Töten fast diese unermessliche Dummheit eines dollen stolzen Volkes. Auf was sind wir denn stolz? Auf die Wende? Auf unsere Errungenschaften? Auf unsere Politiker und ja, auf uns selbst? Was sind wir denn im vergleich zu nahen Nachbarn die uns ein so ganz anderes Leben vorleben!?

 

Solange wir diesem Staat eine solche Politik ermöglichen und voller Neid und Missgunst auf jene schauen die eben klüger waren und sind - braucht kein Einziger auch nur seine Lippen zu bewegen, geschweige seinen deprimierten Hals zu öffnen um seinen Unmut offen darzulegen!

Die verarschen Uns, das Volk und retten sich von Ast zu Ast - von Baum zu Baum die sie immer mehr für sich beanspruchen und uns aus dem Garten unseres Lebens klauen! Hausfriedensbruch ist das und keiner knallt den Eindringling ab! Im Gegenteil, wir machen die Türe zu - hoffen das es vorüber geht und erscheinen erst dann wenn nur die Erdlöcher noch vom Bestand unseres Eigenem zeugen und auch wirklich erst dann beginnen wir zaghaft zu schreien.

 

Doch nicht dem Räuber schreien wir unseren Unmut hinterher sondern unserem Nachbarn ins Gesicht da er noch verschont blieb...

 

Krank sind wir und so jämmerlich und ein drittes Mal einfach nur zum Kotzen!

Gebt dem Staat nur seine Berechtigung und lasst es zu diese CD käuflich zu erwerben. Es fällt eh nicht mehr ins Gewicht...

 

Ich widme mich meiner Tütenkartoffelsuppe und wünsche einen schönen Abend!

Is doch wahr...

 

 

SPRUCHREIF-ost

21.01.2010

4:45 Uhr

 

4/57

 

 

Vor mich hin grinsend sitze ich am Rechner und das sich die Mundwinkel nach oben ziehen hat mehrere Gründe. Zum einen schmunzle ich über den Fakt eigentlich gar nicht an die frische Luft gewollt zu haben und es dennoch getan habe. Die Uhr spricht für sich, aus nur mal ganz kurz wurde wieder einmal...doch etwas länger.

Zum zweiten erfreut mich der Fakt heute überhaupt nicht in der Lage gewesen zu sein auch nur im Ansatz Musik zu produzieren, es selbst bemerkt zu haben und darüber nicht traurig gewesen zu sein. Ganz im Gegenteil, man ist Mensch und fehlbar am leben...

Nicht jeder Tag ist wie der Andere und über die skeptischen Verhaltensweisen gegenüber meines Tuns hinweg ergab ich mich diesen Abends so wie immer bereitwillig der Realität eigener Unproduktivität wenn sie dann mal zuschlägt.

Um so mehr Zeit hatte ich um der Konversation mit den anwesenden Gästen zu frönen was ich bei jedem Male als erneute Bereicherung in jeglicher Hinsicht heraustellt.

 

Ich landete dann doch wieder bei "Frau Pulver" auf der Karli und begegnete illustren Publikum. Heike May trellerte erfrischend zum eigenen Gitarrenspiel und ihre Freundin, eine handfeste original Schnauze mit Beruf in den Reihen der Polizei freute sich sichtlich an ihrer Seite zu sein.

Lockere entspannte Atmosphäre wie man es kennt im gemütlichen Abiente der Hausherrin die sich auch an den Tisch setzte und den Tresen sich als Stillleben überlies.

Unter den Gästen der kleinen Lokalität lies sich noch immer mindestens ein interessanter Mensch finden und neben der live dargebotenen Musik schon genannter Dame traf sich ein Wort mit dem Anderen und das Ohr trug jr-grafik-design.de ins Hirn.

 

Was man wann wie und aus welchem Grunde machte und das man über die Grenzen zeichnerischer Darstellbarkeit ins geschriebene Wort erst floh um es dann mit der Bleistiftvirtuosität zu verbinden...

Viele Argumente und auch Kontroversen ergaben dann doch Symphatie und rundeten den nächtlichen Reigen ab.

 

Drittens wurde einem wieder mal bewusst wie gut es ist mit sich selbst unter Jenen die es erst möglich machen auf dem richtigen Weg zu sein. Man ist verschwindend klein in diesem alltäglichen Kosmos aber eben unter dem Strich nicht allein und das ist ungeheuer wichtig zu bemerken!

 

Einen sinnvollen Schluß überlasse ich dem Leser, ich geh ins Bett...

Gute Nacht euer Oli

SPRUCHREIF-ost

13.01.2010

23:10 Uhr

 

3/56

 

 

Als ich gestern Nacht an auf dem Autohof Könnern hielt um zu tanken und um mir den wohlschmeckenden Kaffee sowie ein frisches mit Fleischsalat belegtes Brötchen schmecken zu lassen,  sah ich noch beim Halten an der Zapfsäule das im eigens für die Trucker eingerichteten Raucher/Aufenthaltsraum ganz nebenbei im Plasma TV ein Softporno lief.


Absolut verwirrende Situation...


Nicht der Porno an sich schuf eine groteske Situation sondern der Umstand das in diesem Raum drei Gruppen saßen und sich ganz normal zu unterhalten schienen. Zwei Gesprächspaare saßen an unterschiedlichen Tischen und drei Trucker erzählten für sich, sicher Truckergarn.

7 Menschen teilten sich diesen Raum, darunter zwei junge Frauen und unterhielten sich ohne den Fernseher eines Blickes zu würdigen angeregt. Ein Porno, ja und vielleicht nur ein Softporno aber es interessiert heute keinen Menschen mehr wenn Dieser schon ganz nebenbei in einem öffentlichen, durch große Fenster gut einsehbaren Raum über einen TV mit gestochen scharfen Bild flimmert. Der Ton war im übrigen an...


Abgestumpft sitzen da Menschen unter dem aus dem Fernseher triefenden Gestöhne einer Frau die sich da Hirnlos rammeln lässt und werden nicht einmal mehr verlegen, oder zeigen gar Interesse... Wahnsinn!

Das nur nebenbei...


Es gibt unzählige Raststätten entlang der Autobahnen, Autohöfe die mit LKWs vollgestopft fast aus den Nähten platzen doch nur wirklich wenige bieten einem Reisenden ein vernünftiges Preis Leistungsverhältnis. Natürlich wird man an jedem Checkpoint satt und es ist immer wieder erstaunlich welch rauhe Mengen an wahrlich überteuert Unappetitlichen sich Mensch in seinen Pansen schmeißen kann. Die Fressen wirklich alles die Menschen denkt man sich so und da würgt es einem das Wenige was man gerade hinunterschluckte wieder nach oben wenn man das Treiben beobachtet.

Mensch ißt ganz selten, er frißt ja und selbst das trifft nicht die Art und Weise der Nahrungsaufnahme der man da hautnah Beiwohnen kann.

Hin und wieder halte und hole ich mir ein mir absolut unbekömmliches aber dafür sehr wohl schmeckendes Eis bei Burger King oder Mc Donalds.

Was man da für Studien treiben kann ist unbezahlbar...


Was auf den Raststätten bereits die Grenze des erträglichen überschritt, wird hier um ein vielfaches an Ekel überboten. Rülpsend und Schmatzend, schniefend wie keuchend unter furzender Begleitmusik sabbern sich die meist danach aussehenden Besucher in der Nacht einen Burger nach dem Anderen in ihren Hals. Da wird noch unter Schweißattacken an den zu groß abgebissenen Doppel oder Dreifachwopper mit zwanzig mal Käse und Bakon gekaut aber trotzdem werden da noch ein paar Pommes an der Seite reingeschoben und mit dem Finger nachgeschoben. Diese kleben sich im Ablauf der Orgie um einen Maxitrinkbecher um aus dem Strohhalm der zwischen den Speisebrei gestochen wird zuckersüße, eiskalte Fanta oder Sprite in den überfüllten Mundraum zu saugen. Da ist völlig klar das der Mundwinkel zum schwächsten Glied wird und  hin und wieder ein schleimiger Schwapp des zerkleinerten Breis seinen Weg Retour findet.


Völlig egal ob man da nun Fett oder Dünn, Klug oder Doof ist aber selbst der letzte Erdwurm aus den Wäldern des Amazonas hat mehr Etikette, als wir das in Form des intelligenten Wesens im Alltag zelebrieren.


...

Sicher haben die 7 Individuen, da im Truckerraucheraufenthaltsraum dennoch dem wilden Fickgelage im TV gelauscht und des manchen hoch gelunzt - da kann man doch nicht normal reden wenn solch ein Streifen läuft....

Zumindest konnte ich von meinem Stehtisch außerhalb dieses frivolen Stübchens weder dem Verlauf des Filmchens folgen noch irgendwelche auf den Film rückzuschliessende Reaktionen der glorreichen Sieben erkennen. Irre


Weit sind wir mit unserer Intelligenz nicht gekommen wenn man sich die Verhaltensweisen eines jeden Einzelnen anschaut...

Selbst Angela Merkel oder Osama wie auch Obama müssen aufs Klo ja und keiner weis welchen Ritualen oder gar Vorlieben sie frönen. Letztendlich sind wir alle gleich und im Gegensatz zum Tier einfach nur erbärmlich und Ekelhaft...


Es gibt tatsächlich Menschen die goldene Knöpfe am Abbord haben und das Klopapier mit Prägung vom goldeingefassten Porzellanrollenhalter abstreifen um im Ergebnis dann doch nur das vom Ausgang wegzuschrubbeln was von dem Gemampften übrig blieb. Die Reihe der Aufzählungen an Idiotien menschlichen Wahns die absolut Null Effekt oder Nutzen haben ist es nicht wert und wäre zu lang als seine Zeit daran zu vergeuden.


Trotzdem!

Wenn sich ein Gegenüber aufbaut und als überlegene Intelligenzbestie sich schickt dir nach dem Atem zu drohen, sollte man vielleicht einfach über die Situationen seiner tagtäglichen Toilette nachdenken und rasch relativiert sich die Überlegenheit zur Gleichheit im Ursprung!

 

In diesem Sinne

SPRUCHREIF-ost

 

07.01.2010

6:15 Uhr

2/55

 

 

Diese Ruhe am Morgen, noch bevor sich das Leben schickt der Zeit gerecht zu werden...nur ab und zu weiß wie Staubzucker der Krisel an Schnee flach über die Straße tanzt - nachdem eines der wenigen Autos dumpf vorrüber dröhnte...

Wie ich sie liebe diese Zeit, an dem die Meisten noch schlafen und die Ersten sich aus ihren warmen Betten quälen. Andächtig wie im Standbild die Straßenzüge, Bäume mit weißem Geäst und am Gemüseladen noch kein Treiben. Stiegen werden nachher schräg aufgestellt, frisches Obst feil bieten und schon von weitem mit üpppigen Angebot bunt reizen.

Wie das Obst und Gemüse wohl auf diese Kälte reagiert...

 

Windstill beginnen viele Morgende, bevor der Sturm des geschäftstüchtigen Tages auch den eisigen Wind mitzubringen scheint.

Der rote Transporter hält wie jeden Morgen vor dem Eckladen, die Backstube beliefert ihre Filialen doch noch ist niemand da...

Der Fahrer telefoniert, ob der Verkäuferin etwas passiert ist oder sie nur ihre Bahn verpasste...das Auto nicht ansprang.?

Bei dieser Kälte nichts außergewöhnliches wie man selbst erst kürzlich erfahren musste.

Immer wieder beginnt der Tag allmorgendlich erst ganz behäbig und verschlafen bevor er immer rasanter an Fahrt gewinnt. Jetzt noch könnte man sich auf diese Straße legen und in den Himmel schauen...sich eine der heute wenigen Schneeflocken auf die Stirn rieseln lassen..., keine Gefahr überfahren zu werden. Eine Stunde später hat man bereits Schwierigkeiten über die Straße zu kommen...immer wieder, jeden Tag der selbe Ablauf!

 

Wie behütet liegt ein jeder Morgen, noch dunkel scheint der Tag zugedeckt beschützt zu sein. Dann die Nebel aus den Niederungen und sich verziehende Schwaden ins Nichts stärker werdenden Lichtes. Man muß wohl kein Romantiker sein um diese Stimmung zu lieben, sie überhaupt zu bemerken und ganz wichtig - Zeit für sie zu haben, sich zu nehmen...

Beruhigt legt man sich mit den ersten Sonnenstrahlen ins weiche Bett, knotet und wickelt sich in die Decke so - wie man es bereits als Kind schon tat...

Und während nur die Nase noch erkennbar aus diesem Knäuel lugt, legen sich nach und nach die seidenen Tücher der Müdigkeit über das Gesicht, die Augen und den ganzen Körper...wickeln ihn ohne zu beschränken ein und stoßen ihn ab in einen See schwereloser Träume.

Weißer Kiel formt lautlos weiche Bugwellen über  deren Rücken Seerosenblätter wiegen. Eine Trauerweide schläft mit ihren Tentakeln im dunklen lauwarmen Wasser an der Oberfläche wie zu einen Teppich gebreitet. Im Schwanenhaus auf der kleinen Insel..., Ruhe.

Ein Fasan schreit aus dem angrenzenden Wald und wenig später flattern Enten mit platschenden Füßen zum Start in den Reigen intakter Natur...

 

In den Tag hinein zu schlafen bereichert ungemein...

Ein Geschenk, da man mit dem Erwachen des Lärms sich in sich zurück zieht und dann, wenn er sich langsam wieder legt - erwacht man wieder und gibt sich der ruhigen Dunkelheit...

 

Guten Morgen, gute Nacht...

SPRUCHREIF-ost

04.01.2010

16:50 Uhr / Frühstück

1/54

 

Natürlich, völlig klar... Warum soll das neue Jahr anders beginnen als das Alte endete!? Der verwirrte junge Mann stand mit Krämpfen auf, schleppte sich zum WC und öffnete den Deckel. Die Entscheidung ob er seinen Kopf drüber hängt oder sich auf die dann doch wieder herunter geklappte Klobrille setzt nahm ihm die Dringlichkeit des zu Verrichtenden. Der Kopf war es und so begann sein Morgen mit einem schmerzhaften Erbrechen bei welchem die Säure die nicht eh schon seit Stunden die Speisröhre maltretierte anscheinend nun erst ihre wahre Kraft zu entwickeln schien. Der Magen mutete gegen das Zwerchfell zu drücken was den ganzen Brustkorb wie benommen kaum ohne Schmerzen ein und ausatmen lies...

Was für ein Morgen und doch wie fast alle...

 

Die Brötchen liegen frisch aufgebacken zum Verzehr bereit und der Kaffee schlorkte unter herrlichen Duft in die Kanne, steht nun auch bereit um aus feinstem Porzellan getrunken zu werden. In Anbetracht dessen, das der gesamte Körper krampft und dem jungen Mann das Gefühl plagt in seinem Leib würde sich ein Stein befinden der die innen liegenden Narben bis zur Reißgrenze spannt - unter diesen Bedingungen bedarf es einem hohen Maß an Überwindung dann doch das Brötchen zu schneiden um es dann mit Butter zu beschmieren, mit einer dünnen Scheibe Käse belegt in den Mund zu schieben...

Ewiges Kauen schützt dennoch nicht davor, das der so gefertigte Brötchen-Käse-Butterbrei dennoch im Hals stecken bleibt und ein Würgegefühl hervorruft dem nur schwer nicht nachzugeben ist. Der Entschluß einen Kaffee darauf hinterher zu schütten um vielleicht so den Stau im Hals aufzulösen scheiterte schon in der Vergangenheit all zu oft.

 

Der Kaffee findet seinen Weg, der Brei bleibt wo er ist und jetzt beginnen als Bonus wie immer die stechenden Schmerzen des Magen, Darm Traktes.

 

Was das sein soll?

 

Tatsächlich gibt es viele Menschen die sich noch vor dem eigentlichen, ganz normalen Alltag erst um ihre körperlichen Defizite kümmern müssen und dabei ungeheuer an Kraft lassen die kaum noch Energie für anderes übrig lässt. Von hier aus einen Gruß an all jene die trotzend jeden Tag erneut den Kampf gegen die Umstände gewinnen um so am Leben teilhaben zu können...

Dem "Leidlosen" fallen die Umstände nicht auf, die ein Mancher auszuhalten und zu meistern hat!

 

Manches ändert sich nie!

Nebenbei...

SPRUCHREIF-ost

 

31.12.2009

2:22 Uhr

53/53

 

 

365 Tage hat so ein Jahr, Tage die wie im Fluge vergehen und ist man es sich selbst wert - zieht ein abschließendes Resümee, entdeckt man so einiges was dann doch nicht geschafft wurde. Man hat in jedem Fall wieder etwas dazu gelernt, Erkenntnisse erfahren wie auch so manches Foul.

Einige änderten fast ihr ganzes Leben und andere schlitterten noch tiefer in eine Mühle, die ihnen wohl auch noch das letzte Wohlgefühl zermalmen wird. Jeder ist seines Glückes Schmied und was wie ein Spruch schlimmster Phrase mutet, ist in sich völlig schlüssig und real.

Man ertappt sich all zu oft in Schuldzuweisungen deren Ursprünge immer bei einem selbst liegen, da man in jedem Moment die Zügel seines Lebens selbst in der Hand hält und wenn dies nicht mehr der Fall ist wird man sie irgendwann aus der Hand gegeben haben…

 

Vorsätze für das neue Jahr?

 

Das neue Jahr trägt nur eine andere Zahl am Ende und sicher klingt 2010 sehr futuristisch aber lassen wir uns nicht täuschen! Sind wir doch alle in unserem Wesen noch sehr altmodisch…  

Die Kleider einer Frau mögen sich mit den Jahrhunderten geändert haben doch die Frau an sich ist in ihrer biologischen Grundvorrausetzung noch immer die Frau geblieben die sie auch schon vor Jahrhunderten war!

Männer grenzt das nicht aus und obwohl wir es stetig mehr verstehen unsere Urtümlichkeit immer besser hinter „Moderne“ zu verstecken, erliegen wir mit uns selbst dann doch dem Gerüst eines Konstruktes absoluten Selbstbetruges.

Keine Frage, das Leben sollte man leben doch entscheidend ist hierbei wohl die Definition was das Leben ist?!

 

Wir purzelten nackt aus dem Schoße unserer Mütter und nicht jeder von diesen Müttern waren wir willkommen (das nur nebenbei), wuchsen wohl behütet und genährt heran um letztendlich in einen Kampf verwickelt zu werden dem uns nicht als Ursprung gedacht war.

Die Anhäufung sämtlichen Materials zur Zierde und zum Schmuck ohne dabei eine Grundfunktion des Überlebens inne zu haben, ist offensichtlicher wie es kaum sein kann eine Verirrung im intelligenten Quotienten unserer Spezies. Wir toben über Grundwertigkeiten und unabdingbare Notwendigkeiten unseres Daseins hinweg als würden wie sie nicht brauchen. Wir reizen jede Ressource aus und gehen dabei über Leichen und darüber hinaus…

Die Summe all unserer Art und Weisen kann eindeutiger nicht sein, doch je eindeutiger uns die Realitäten erscheinen umso größere Energie wenden wir auf um sie zu übergehen!

 

Im Laufe der Jahrhunderte wurde uns als Mensch unsere Herkunft zwar immer wichtiger, mit der Erkenntnis jedoch immer  intelligenter geworden zu sein erhoben wir uns weit über die metamorphose Möglichkeit ursprünglichen Bestandes hinaus und töteten damit ganze Volksstämme und Spezies auf diesem unseren einzigen Planeten ohne Chance auf Wiederkehr. Das wir uns selbst in einem Anfall blinden Rausches die Grundlage unserer Existenz nehmen spottet allem an vorhandener Groteske.  

Im Wahn immer schneller und höher hinaus zu müssen vergessen wir die unabdingbare Grundvoraussetzung der Bodenhaftung.

Im Glauben wahrhaftig Intelligent zu sein, intelligent genug zu sein um mit „Welt“ und „Dasein“ klar zu kommen übertrumpfen wir uns tagtäglich selbst bis in die letzte banale Möglichkeit die wir zu nutzen wissen.

 

Im Gefüge des Weltraums, im Gefüge unseres Sonnensystems  sind wir unwichtig und nicht existent. Trotzend unserer Produktion an biologischer Grundmasse wie auch geistigem Fortschritts, wenn auch nur durch unsere individuelle Existenz die Einfluss auf die Wandlung unseres Planeten hat, haben wir keinen Einfluss auf die Entwicklung planetarischer Abläufe und vorhandener Systeme in den Weiten der Unendlichkeit. Einfluss haben und könnten wir jedoch auch weiterhin auf den humanen Fortbestand unserer vielfältigen Spezies in unserem Lebenshorizont.

Besinnen wir uns nicht,  als unwichtiges Glied in den Weiten einer unendlichen Existenz an realem Dasein, auf unsere niedere und von heut auf morgen auslöschbare Einmaligkeit und erkennen nicht das in unserer Urtümlichkeit der Schlüssel zum Überleben liegt,  haben wir nicht nur den uns selbst gegebenen Rang als intelligentestes Wesens dieses Planeten verloren sondern auch den Fortbestand allen Lebens auf diesen Planeten in einer luxuriösen Kurzzeitphase im raschen Tod besiegelt.  

 

In einem Jahr scheint viel zu passieren, Menschen werden nach wie vor geboren und sterben. An einem Ort schneller als am Anderen und doch fällt das nicht ins Gewicht.

Vermeintlich unspektakuläre Entscheidungen und Erfindungen verändern nachhaltig und zerstören wichtige Grundkomponenten.

Viele Paare haben sich getrennt, manche im Einverständnis und andere im Streit – wieder Klügere meinten sie müssten sich töten.

Neue Paare fanden sich und so auch das eine Wort das Andere, ein schier unendlicher Kreislauf und wir sind mitten drin.

Der Lauf…

 

Jeder möchte so intensiv und breit Anteil haben wie möglich an diesem nicht nur für ihn einmaligen Leben doch wie bekommt man das wonach man sich sehnt?

Man kann es sich klauen und damit kurzzeitig froh sein, vielleicht auch bis an sein Lebensende aber glücklich wird man nur mit den Dingen die man für sich selbst geschaffen und erreicht hat. Sich seiner Herkunft und absoluten Integrität eines nur zusammen funktionierenden Gesamtgefüges bewusst zu sein und unter genau dieser Prämisse die Selbstverständlich sein sollte zu leben, macht einen jeden einzelnen Menschen wichtig und nur mit diesem Bewusstsein eines Gemeinschaftsdenkens wird man im Endresultat wahrhaft ausgefüllt, glücklich am Leben sein. Man muss es nur tun…

 

Schwätzer gibt es wie Sand am Meer, Neider die einem schon das Brot zur Butter nicht gönnen.

Kluge Menschen die schon im Ansatz negieren was der Andere für sich selbst gebar, um es dann doch meist für sich selbst zu nutzen…

Eine unüberschaubare Masse vertreibt sich lediglich die Zeit mit der Analyse der Art und Weisen des Tuns Anderer anstatt auch selbst etwas zu schaffen. Unglückliche und oft einsame Menschen die auf die Verlockung heutiger Zeit hereingefallen in sich brach liegen und sich neu Gebärendes in erster Linie als Angriff sehen. Bremsen jeglicher Art von Kreativität und Neuem…

Auch SPRUCHREIF-ost, ich ein unbedeutender Oli im Gesamtgefüge dieses Daseins begegnete unzähligen Menschen die nur dann zuhörten wenn sie im Glauben waren sie könnten davon profitieren. Schlau könnte man meinen doch dumm im Ansatz wenn man um den Zugewinn eines jeden individuellen Inhaltes in einem jeden noch so banalen Gespräches weis!

Menschen die einem versuchten das Gegenteil von dem was man tat zu suggerieren um selbst nicht beschissener da zu stehen, Menschen die einem die eigene Individualität nicht gönnten da sie ihre längst Anderen gaben.

Man erfährt so viel Schmerzhaftes und davon umso mehr wenn man sich einem breiten Publikum öffnet. Mensch ist berechenbar aber in seiner Art eben auch grausamer als jedes noch so zerstörerisches Unwetter gerade weil er auch den schlimmsten Voraussagungen entsprechen wird.

Ausnahmen bestätigen die Regel und gerade weil diese immer seltener werden erfreut man sich um so mehr dann doch einer zu begegnen und auch als solche anzunehmen, zu akzeptieren!

 

Loyalität und Wertigkeit, Toleranz und Akzeptanz…

 

Um sich selbst treu zu bleiben, ungeachtet all der Hinweise und Ratschläge derer die es eh immer besser wissen – muss man sich genau diesem Stellen und jegliche Form der Konfrontation als Zugewinn anerkennen.

Ich bedanke mich bei allen die mir und meinem Projekt unterstützend Hilfe leisteten und leisten, geschaffenes mit Respekt und Loyalität in ihrer Treue behandeln und jenen die  dem Mensch Oliver Sachse noch immer skeptisch und dem Projekt ablehnend gegenüber stehen. Gerade jenen die dem Inhalt des Projektes SPRUCHREIF-ost fragwürdig  oder gar ohne Kenntnisnahme gegenüber stehen, der meinen Person öffentlich denunzierend begegnen und sie auch deutlich zu deformieren versuchen gilt besonderer Dank. Jenen die sich bereits eine Meinung von Angesicht zu Angesicht bildeten und es aus eigener Überzeugung offen kundtun gilt Respekt doch allen Anderen die sich ohne eigenes Urteil einer Meinung anschließen gilt mein vollstes Mitgefühl.

 

Letztendlich ergeben alle zusammen ein Ganzes und das beschränkt sich zum Glück für uns alle nicht nur in der uns so ergebenen, logischen Naturwissenschaft Mathematik!

Seit Beginn meines Projektes hoffte ich auf ein komplettes Spektrum menschlicher Reaktion durch hervorgerufene Konfrontation.

 

Was soll ich dem Leser und Gast dieser meiner Seite sagen!?

Überwältigt von soviel Reaktion und der dadurch nötigen Legitimation meines Schaffens, wurde mir in diesem Jahr 2009 viel Kraft und Mut gegeben um nicht Müde zu werden. Jeder immer bestehende Selbstzweifel und jedes noch so hart ausfallende Eigengericht fand in der Nutzung der Homepage, dem Applaus bei den Live Auftritten und in vielen Gesprächen seine Berechtigung in den Resultaten.

Der Slogan SPRUCHREIF-ost, BILD – WORT – TON = AKTION und ganz wichtig „ Gemeinsam sind wir stark“ wird auch 2010 weiter für die Größe werben einen Schritt zurück zu gehen um damit zwei voran zu kommen. Jeder von uns ist einmalig und hat seine Berechtigung unter seines Gleichen im selben Maß!

Jeder kann sich weiter hinauslehnen als es ihm ein Anderer zugesteht, da im Fallen man die Konsequenz wie auch in jeder Art seines Tuns selber tragen wird. Mut zu sich und seinem ganz individuellen Fähigkeiten und Eigenheiten!

Wir sollten es uns wieder Wert sein und sind es unserem Leben schuldig, gemeinsam ist es leichter und schaffen wir das Unmögliche…

 

SPRUCHREIF-ost

 

Oli dankt für ein erfolgreiches Jahr 2009 

 

53  Einträge aus dem Jahr 2009 werden im Buch "SPRUCHREIF-ost im Wort" , welches im Jahr 2011 auch mit den Einträgen aus 2010 und 11 erscheinen wird nachzulesen sein. 

The official MySpace

Klick das Bild

YouTube

Klick das Bild

IM BUCH

Klick das Bild

MySpace II 

Klick das Bild

www.red-rose-cottage.de
Musikhaus Korn Leipzig
Alan Doherty

Ein Meister auf der irischen Querflöte und Whistle!

Verstehste?

Delphi Showpalast Hamburg

SPRUCHREIF-OST  Ungarisch

Az én honfitársaim, kérjük, kattintson a zászló magyarország

Newsletter

Info: Der Newsletter kann jederzeit abbestellt werden.

 

 

BILD-WORT-TON=AKTION