SPRUCHREIF-ost

IM WORT

28.02.2010

2:00 Uhr

 

8/61

 

 

Da geht er dahin, des Winters liebster Monat und hinterlässt in den Erinnerungen manch weiße Pracht. Prächtig waren auch all die Ereignisse die dem Betroffenen nicht immer nur Gutes brachten aber in das Erdgeschehen mächtig Trubel!

Ob Erdbeben da und Überschwemmung dort, Schneechaos hier und sengende Hitze woanders...

Das Westerwelle ganz mächtig Wellen schlägt bleibt da in all den Ereignissen die weit mehr Gewicht haben nicht unbemerkt. Dieser kleine verzogene Schlingel erdreistet sich doch tatsächlich unter all den Lobbyisten und Polemikern seinen eigenen geistigen Tiefflug durch exorbitande Ausschweifungen zu kaschieren um nach hinten hinaus durch brachiales Fehlverhalten und des dadurch auf sich gezogenen Fokus zum einen von wichtigeren Abzulenken und zum Anderen sich davon wahrscheinlich in der Gunst des Volkes etwas mehr auszumalen.

Man darf gespannt sein wie sich der gebildete Bürger bei den nächsten Wahlen verhält...

Tatsächlich hinter die Kulissen schauen kann man nicht, da es einem wahrscheinlich durch die zu große Ehrlichkeit die einem dann oft als Betrug gewertet wird den Sprung ins korrupte Politikwesen nicht erlaubt.

 

Korrupt?

 

Reicht das als Aussage in Anbetracht der vorsätzlich begangenen Taten die Millionen vorerst erleiden und im Abgang auch noch ausbügeln müssen?

Der Kauf einer Daten CD von einem frechen Dealer völlig legitim durch die Medien geschleift um wahrscheinlich noch dem letzten Volksidioten plausibel zu machen, das es sich hierbei um eine dem Staatsgefüge und somit resultierend auch dem Volk dienliche Transaktion handelt. Etwas wundert man sich dann schon in Zeiten der absoluten Hitech Moderne das auf höchsten Level noch mit Daten auf einer CD gehandelt wird!

Es gäbe nicht nur eine Form des Datentransfers der einen Abschluß des Kaufes durchaus einfacher durchführen liese aber die plakative ominöse CD des gewieften Typen lässt sich wohl besser als Hirnwäsche nutzen...

Die heilige CD längst vergilbter Actionstreifen die im Stande alles zu zerstören in letzter Sekunde noch vom heldenhaften Retter der Welt unter Einsatz seines Lebens aufopfernd vernichtet wird! Danke Deutschland für diese gefährliche, gesetzlose Aktion die uns allen ein glückliches Leben bereiten wird. 

 

Das Schafott gehört Dem der glaubt damit Probleme lösen zu können,  Jene überführen zu wollen die der Korruption und der Mißwirtschaft einer fettgefressenen Politik entflohen um auch weiterhin am selbst erwirtschafteten ihre Freude haben und auch weiter wirtschaften zu können.

Warum suchten sie denn das Weite und blieben nicht in ihrem Land?

Warum siedeln denn Großkonzerne und immer mehr auch kleinere Unternehmen ihren Sitz im Ausland an?

Heutzutage in Lohn und Brot zu stehen ist kein sozialer Wert mehr, es gleicht eher einem Witz gegenüber der prozentual errechneten Lohnpauschale eines Politkers im Gegenüberstellung des geschaffenen Neuwertes den er uns unterjubeln will wie der Marktschreier dem Pfennigfuchser das übers Verfallsdatum langsam faulende Bioprodukt aus fernem Land!

Dekliniert man die Fehlentscheidungen eines Politikers auf einen einfachen Arbeiter hinunter säße Dieser wahrscheinlich schon geächtet hinter Gitter. 

Belächelt wird man als Selbstständiger Kleinunternehmer und ist man einer von denen spürt man die Idiotie einer Politik die dem sozialen Ostblockstaat dem es half die Mauer zu stürzen in nichts nach steht - ganz im Gegenteil!

 

Die Marktwirtschaft schlägt einem all das fett glänzende Zeug in die Fresse wo es anstatt in unserem Leben anzukommen große, schmerzende Wunden hinterlässt. Wohlstand für Alle und tatsächlich fährt man mit dem Porsche zum Aldi Markt um sich dort Ellbogenstoßend noch die letzte viel zu große Billigjeans aus dem Sonderangebotsramschtisch zu retten, die man dann im noblen Heim mit der stumpfen Papierschere kürzt und mit blutigen Fingerkuppen grauenhaft abnäht.

Schreien tun all jene die sich dann Ägypten und andere All Inklusive Ziele vom Butterbrot absparten und das  so laut, das einem kaum die Frage traut ins Bewusstsein zu stolpern ob sie denn da nun wirklich waren!?

Wieviele schmachten dann am heimischen Imbiss oder lungern in mittelmäßiger Gastronomie ihre Stunden der Freiheit ab um da von Studenten bekellnert zu werden die mit dem, was man dafür ausgibt um dem kurzzeitigen Frustkurzgenuss zu frönen dann in den Teil der Welt fliegen von welchem geträumt und geschwärmt wird wie zu tiefsten sozialistischen Zeiten...

 

Nun, der März lässt auf wärmeres Wetter hoffen und darauf bald dem Frühling Glücksmomente abhaschen zu können. Sommer wird die letzte Pore mit Leichtigkeit anstecken und all den Frust, den man wenn man Ihn hat recht schnell vergessen lassen.

Der Urlaub wird um einiges billiger, da er bereits vor der Tür beginnt und wie in jedem Jahr die neu errungenen Selbstwertigkeiten in gernzenloser Lockerheit und einem schwappenden Zusammengehörigkeitsgefühl an den Stränden angelegter Badelöcher miteinander unter der die Haut vergogelnden Sonne miteinander verschmelzen.

An einem Tag passieren so viele Dinge und wahrlich sollte man nicht als Jammerkloss durch sein einzigstes Leben laufen doch hin und wieder sollte man sich dann doch dazu aufraffen um gezielt dem entgegen zu wirken was einem selbst bereits jetzt an die Existenz der Freiheit will. 

Hin und wieder wirklich Hinterfragen als sich nur in Phrasen vermeintlich Wissender beruhigend geläutert zu wissen...

Manchmal trügt der Schein!

Wie wäre es denn wieder einmal mit massiven Protest und einem Demogewaltakt in eine neue Staatsform????

 

Wir sind doch das Volk, oder?

Knick knack

 

Gute Nacht und,

schön das es uns gibt!

Oli

SPRUCHREIF-ost

13.02.2010

18:18 Uhr

 

7/60

 

 

Kappenschmelze

 

 

Das auf Haiti gerade 200000 Menschen ums Leben kamen spürt man hier gar nicht und so plautzig wie die Nachrichten wie aus dem Nichts darüber begannen zu berichten, hörten sie auch wieder auf über die wenigen Deutschen zu trauern die da wohl auch ums Leben kamen. Tagtäglich sterben Menschen auf ganz natürliche Art und Weise und so ein Erdbeben gehört eben auch zum Naturell unseres Planeten. Hier bei uns im fetten Deutschland sterben auf einem Schlag nicht so viele Leiber aber dafür haben wir unsere Seele schon fast ausgerottet. Hm, was wiegt mehr?

 

Bei allem Respekt vor dem raschen Spendern ist man dennoch skeptisch ob die Millionen die nun zwischen Haitis Palmen liegen auch tatsächlich dem überlebenden Haitianer in welcher Form auch immer ins noch verbleibende Lebenstäschlein gesteckt werden. Sicher schluckte die Logistik Unmengen an Kohle und all die Helfer sowie wissenden Rhetoriker müssen ja auch irgendwie entlohnt werden. Abwarten und mit dem Schlimmsten rechnen war noch immer lohnend da man nie enttäuscht wurde...so bitter das auch sein mag!

 

Haiti ist ja nun mit seinen 200 000 Menschen momentaner Spitzenreiter an Verlusten, ganz abgesehen von der bereits vor dem Beben schon sehr maroden und nun völlig zerstörten Infrastruktur doch um Elend bedauern zu müssen und bespenden zu können, muß man nicht die Anstrengung über so große Distanzen absolvieren. Schon der Nachbar gäbe Anstoß genug um seine überaus soziale Ader beweisen zu können...

Gerade jetzt in harten Krisenzeiten wäre enger Zusammenrücken durchaus angebracht aber stattdessen hocken wir weiterhin auf unseren wackligen Thronen und überlassen die Entscheidungen über unser Wohlergehen einer völlig versteiften, versnobten Politik voller Lobbyisten. Das ein Westerwelle, der einem verzogenem Wanst ähnelt der nun durch seine Strebsamkeit einen egoistisch verbalen Samenerguß nach dem Anderen zu verzeichnen hat für ein Volk in die Länder fährt, die nur Wenige aufgrund ihrer finanziellen Beschnittenheit überhaupt sehen werden - in diese Länder fährt und unser Land vertritt schreit zum Himmel. Und wahrlich wie ein nun in die Puppertät gekommener Teenager nach seinen Ferien im Ausland zur Verhaltensgestörten Mutti Angela zurückkehrt um dann windige Großmaulsprüche abzulassen und sich in einer Sicherheit badet die zum kotzen ist.

Wir erleben hier in unserem Land sicher keine Naturkatastrophen die mit jenen wie eben auf Haiti nur im Ansatz vergleichbar wären, aber was wir hier an geistig strukturellen Tornados und Tsunamis in Form von Lug und Betrug zu ertragen haben sucht seinen Vergleich! 

Da sind noch nicht einmal die vereiterten Kehlen vom Massenschreien vor 20 Jahren geheilt und schon sitzt wieder ein ganzes Volk auf dem stinkenden Haufen des nächstens Desasters. Selbstverschulden und somit absolut haftbar denn wie dreist soll der Betrug seitens politischer Realtiät noch werden bis ein ganzes Volk endlich begreift genau dem zu unterliegen wenn es nichts dagegen unternimmt!

 

Ach was gehts mich an sagt man nur all zu schnell aber die Quittung unser aller Desinteresse werden wir auch gemeinsam bekommen - nur jeder für sich einzeln ertragen müssen!

 

Fast schon wie eine positive Nachricht ereilt einem da nun mit jedem Tag die aalglatte Wetterberichterstattung, die von immer neueren Schnee und weiteren tiefen Temperaturen spricht. In den Staaten absolutes Chaos wie seit Ewigkeiten nicht und selbst in unserem, über das ganze Jahr verteilten seelisch sehr kalten Land trifft der Winter mit absoluter Ausdauer die empfindliche Struktur. Inseln abgeschnitten vom Festland durch zugefrorene Bodden wie seit 1996 nicht mehr da gewesen. Berge von hart gefrorenen Schnee an den Straßenrändern die der Flut an dennoch nicht abreißenden Verkehr das Parken zum Albtraum machen, so wie man es sonst nur aus den Reportagen über Bergregionen kannte.

Kältetode und brachliegende Wirtschaftszweige, Sperrungen der Autobahnen und vorrübergehende Stilllegungen der Flughäfen sowie einzelner Bahnstrecken mit folglichen zürnenden Chaos. Man hat tatsächlich das Gefühl das die Mengen des durch die Klimaerwärmung abtauenden Eises der Pole hier wieder zu dem wird, welcher Bestimmung sie an den schmelzenden Kappen zugedacht waren.

Erderwärmung und Klimawandel...

Der vergangene Sommer war doll und dieser Winter lässt auch nichts zu wünschen übrig und wenn der folgende Sommer wieder ein absolut doller wird sollten wir alle unsere roten, gelben und grünen Plaketten über Ebay an die höchstbietende Partei unseres Landes verkaufen...   

Mindestverkaufwert 10,00 € versteht sich von selbst!

 

 

Angenehmen Samstag Abend und erholsamen Sonntag noch!

 

Oli

SPRUCHREIF-ost

11.02.2010

4:30 Uhr

 

6/59

 

 

Kritik


In wie weit kann man mit Ihr umgehen und wann zerstört Sie im Keim rohe Brillianz, dann wenn man meint sie sei das Zünglein an der Wage!?

Der heutige Abend gebar wie so oft Situationen die Hemmungen nahmen und klärend Gesichter bewahrten.Die Musik war in Frau Pulvers kleinem Stübchen unausweichlicher Mittelpunkt des Abends und trug so manch Kontroverse ans Licht was bis dahin mit Abneigungen und Zweifel sowie Mutmaßungen im Keller des eigenen Verständisses lag. Zu analysieren, daraus zu folgern ist noch immer eine leichte Übung doch in dem Gebotenen die Eigenheit zu sehen und akzeptierend zu würdigen fällt noch immer gerade dem größten Kritiker schwer.


Ohne ehrliche Kritik wäre kein Vorhaben wahrlich etwas wert, denn nur durch die Kritik bekommt das Schaffen neben der wohlwollenden Annahme des Dargebotenen eine Berechtigung weil es auffällt und zur Reaktion animiert!

Natürlich wird man immer in seinem Tun eines besseren belehrt werden, darauf hingewiesen was noch verbessert werden könnte oder auch bei ganz überzeugten Kritikern - was in jedem Falle getan werden muß um tatsächlich würdig der offenen Darstellung zu sein. Im individuellen Fall der kritisierenden Person natürlich völlig legitim da es seine ganz eigene Meinung ist doch damit den Grundwert des Schaffens auf diese Aussage zu reduzieren wäre und ist fälschlich!


Situationsbedingte Unstimmigkeiten und dabei spielt die Art und Weise des Dargebotenen keine Rolle, sind durchaus bei Unpässlichkeiten nicht immer dienlich wenn es um die eigene Authenzität geht. Nicht im Einklang mit sich selbst zu sein und dann den Versuch zu starten es den Anderen dennoch zu versuchen plausibel zu machen ist sicher nicht der richtige Weg - und wird so auch von jeden noch so unvoreingenommenen Hörer oder Betrachter wie auch Konsument bemerkt.

Musikschule, Gesangslehre oder auch Schulen zum Erlangen der nötigen Fähigkeit im Bezug auf das eigene Schaffen können sicher Grundlagen schaffen, eine Basis doch in keinem Fall ersetzen sie die Individualität eines Kreativen. Nicht die Exaktheit im Bezug der vordefinierten Gesetzmäßigkeiten fördert Neues sondern die Unvoreingenommenheit in seinem Tun mit dem dazugehörigen Drang auf Umsetzung der kreativ geistigen Ergüsse.

Einen natürlichen Drang zur Darstellung besitzen nicht viele wahrlich aus tiefstem Gefühl, vielmehr möchten immer mehr Menschen Individualisten im sich Öffnen aus Anerkenntnis sein.


Die Waage ist meist schwer zu finden und es wird einem Menschen bei den mannigfaltigen Vorlagen von Art und Weisen und wie sie zu sein haben nicht leicht gemacht, unvoreingenommen zu Urteilen und Kritik zu üben!

Einem unsicheren Kreativen kann man mit unproffessioneller Kritik den Ansatz seiner möglichen Proffessionalität in seinem Tun schon im Ansatz nehmen.

Wiedereinmal gilt es sich selbst ins Gericht zu nehmen um dem vorab für sich selbst gebildeten Urteil die nötige Echtheit nicht in Frage stellen zu können. Eine Kritik kann und ist nur dann eine Hilfe für den Betreffenden und im Nachhinein auch für den kritisierenden Konsumenten selbst, wenn sie frei von Mißgunst und dem Neid aus eigenem Unvermögen ist. 


An diesem heutigen geselligen Abend in kleiner Runde konnte man sehr transparent verfolgen, wie aus der Kritik einer Person gegenüber des Akteurs die wachsende Unsicherheit des Kreativen wurde was eindeutig beweist - das die Kritik den Grundbaustein, den ungeschliffenen Diamanten weniger in Betracht zog als Vordergründig die Schwachstellen der Art und Weise des Tuns. 

Selbstwertgefühl und Respekt voreinander sind in diesem Spiel ungeheuer wichtig und machen die Wertigkeit der individuellen Bewertung aus.


Was für den Einen durch jahrelanges Präsentieren seines Schaffens völlig legitim und durchaus aufschlußreich ist,  kann dem Anderen sich auf den selben Weg anschickenden jede noch so kleine bereits vorhandene Eigenheit und vor allem das Vertrauen in sich nehmen.

Im Beobachten der Kritiken und deren Reaktionen darauf kann man wunderschön die eigene Metamorphose seines Schaffens zurückverfolgen und feststellen - in wie weit man selbst Kritikfähig ist.

Die Erkenntnis mit jeder Kritik mehr an sich selbst zu wachsen ist im Rückblick entscheidend für die Intensität seines Schaffens und des daraus resultierend immer prägnanter sich ausprägenden Selbstwertgefühls und dem Vertrauen in das eigene, ganz individuelle Tun. Nur wer sich der Kritik stellt, wird in der verstreichenden Zeit die Nachhaltigkeiten oder auch Haltlosigkeiten jener Inhalte bewusst werden können!


Jedem Kreativen sei somit von mir an dieser Stelle gesagt, der größte Kritiker und sei er noch so von der Untragbarkeit des Tuns überzeugt - ist eben nur die Reaktion auf das was man bereits geschaffen hat und somit bereits völlig legitim!

Nichts ist klarer als Lob, Kritik oder auch Teilnahmslosigkeit!


In diesem Sinne

Lebt und strebt ohne Scheu die Eigenheit eurer Individualität...

 

Nichts spricht mehr für sich als Bestandteil der Gedankengänge Anderer zu sein!

 

Euer Oli

SPRUCHREIF-ost

 

 

 

03.02.2010

19:54 Uhr

 

5/58

 

 

Mittwochabend, den ganzen Tag genoss man auf der einen Seite die seltene Ruhe und auf der anderen Seite kämpfte man mit dem Leib. Frustrationen entstehen aus vielerlei Dingen doch ich würde meinen dass körperlich, schmerzliche Defizite mit die zermürbendsten unter allen sind. Wie dem auch immer sei, die Kugel dreht sich weiter und wir auf ihr ohne nur den Ansatz an Möglichkeit inne zu haben diesen Kreislauf auch nur irgendwie anzuhalten. 

Man könnte meinen wir wären dazu im Stande, in Anbetracht der zerstörerischen Fähigkeiten in denen wir unsere Art und Weise alltäglich unter Beweis stellen.

Man gähnt bereits bei wörtlichen Parolen die den wachsenden Klimawandel uns regelrecht ins Bewusstsein zu kotzen versuchen.

Tatsächlich gibt es unaufzählbare Desaster auf diesem unseren Planeten die ohne Zweifel nicht alle durch uns produziert werden, doch jene welche tatsächlich nur wir praktizieren sind bestialischer als noch jede extreme Überlebensstrategie eines sich noch am Leben haltenden Tieres.

 

Tagtäglich holzen wir in der Größenordnung mehrerer Fußballfelder Wälder ab um in fraglich errungenem Wohlstand über Plasma TV das Sterben selbiger Wälder zu bedauern. An der Theke kaufen wir jenen Fisch der alsbald die längste Zeit in der Geschichte unserer Evolution real vorhanden sein wird. Speisen edel die seltensten Arten umgeben von Pomp und Chic um danach mit Tränen in den Augen steuerlich absetzbare Beträgchen zur Rettung der Welt zu spenden.

Mit jedem neuerlichen Tag werden wir von Kindesbeinen an zu einem verlogenen Individuum erzogen was sich im Selbstbetrug selbst überholt.

 

Wie eine Verspottung gleicht da die Aufregung über die Finanzflüchtlinge deren Strafbestand jetzt von einem Typen ohne Wertigkeit und Verstand nur zu seinem eigenen Zwecke an eine instabile Politik in Form einer CD verschachert wird.

100 Millionen gegen 2,5 ist doch ein genialer Deal...

Nur schon das der jenige daran dachte sich somit 2,5 Millionen in die eigene Tasche zu spielen bedürfte schon einem finalen Schuss! Ekelhaft aber durchaus als Abziehbild dieser modernen hoch intelligenten Welt nutzbar.

Und natürlich glaubt das vollkommen verblödete Volk das mit der Überführung der Steuersünder sich auch für sie etwas ändert!

Warum flieht denn ein Vermögender ins Ausland mit seiner Kohle und bleibt nicht hier? Warum?

Das in diesem Land dem ehrlichen Bürger noch das letzte Hemd vom dennoch vollgefressenen Leib gezerrt wird, dem irgendwann einmal dann doch Bedürftigen sämtliche Lebensrechte entzogen werden nur weil er in das Ziel einer äußerst verlogenen und dummen Politik gelaufen ist von der er noch immer glaubte sie sei der Garant für den Wohlstand aller und ein unbeschwertes Leben.

Zum Kotzen diese Verlogenheit und animierend zum Töten fast diese unermessliche Dummheit eines dollen stolzen Volkes. Auf was sind wir denn stolz? Auf die Wende? Auf unsere Errungenschaften? Auf unsere Politiker und ja, auf uns selbst? Was sind wir denn im vergleich zu nahen Nachbarn die uns ein so ganz anderes Leben vorleben!?

 

Solange wir diesem Staat eine solche Politik ermöglichen und voller Neid und Missgunst auf jene schauen die eben klüger waren und sind - braucht kein Einziger auch nur seine Lippen zu bewegen, geschweige seinen deprimierten Hals zu öffnen um seinen Unmut offen darzulegen!

Die verarschen Uns, das Volk und retten sich von Ast zu Ast - von Baum zu Baum die sie immer mehr für sich beanspruchen und uns aus dem Garten unseres Lebens klauen! Hausfriedensbruch ist das und keiner knallt den Eindringling ab! Im Gegenteil, wir machen die Türe zu - hoffen das es vorüber geht und erscheinen erst dann wenn nur die Erdlöcher noch vom Bestand unseres Eigenem zeugen und auch wirklich erst dann beginnen wir zaghaft zu schreien.

 

Doch nicht dem Räuber schreien wir unseren Unmut hinterher sondern unserem Nachbarn ins Gesicht da er noch verschont blieb...

 

Krank sind wir und so jämmerlich und ein drittes Mal einfach nur zum Kotzen!

Gebt dem Staat nur seine Berechtigung und lasst es zu diese CD käuflich zu erwerben. Es fällt eh nicht mehr ins Gewicht...

 

Ich widme mich meiner Tütenkartoffelsuppe und wünsche einen schönen Abend!

Is doch wahr...

 

 

SPRUCHREIF-ost

21.01.2010

4:45 Uhr

 

4/57

 

 

Vor mich hin grinsend sitze ich am Rechner und das sich die Mundwinkel nach oben ziehen hat mehrere Gründe. Zum einen schmunzle ich über den Fakt eigentlich gar nicht an die frische Luft gewollt zu haben und es dennoch getan habe. Die Uhr spricht für sich, aus nur mal ganz kurz wurde wieder einmal...doch etwas länger.

Zum zweiten erfreut mich der Fakt heute überhaupt nicht in der Lage gewesen zu sein auch nur im Ansatz Musik zu produzieren, es selbst bemerkt zu haben und darüber nicht traurig gewesen zu sein. Ganz im Gegenteil, man ist Mensch und fehlbar am leben...

Nicht jeder Tag ist wie der Andere und über die skeptischen Verhaltensweisen gegenüber meines Tuns hinweg ergab ich mich diesen Abends so wie immer bereitwillig der Realität eigener Unproduktivität wenn sie dann mal zuschlägt.

Um so mehr Zeit hatte ich um der Konversation mit den anwesenden Gästen zu frönen was ich bei jedem Male als erneute Bereicherung in jeglicher Hinsicht heraustellt.

 

Ich landete dann doch wieder bei "Frau Pulver" auf der Karli und begegnete illustren Publikum. Heike May trellerte erfrischend zum eigenen Gitarrenspiel und ihre Freundin, eine handfeste original Schnauze mit Beruf in den Reihen der Polizei freute sich sichtlich an ihrer Seite zu sein.

Lockere entspannte Atmosphäre wie man es kennt im gemütlichen Abiente der Hausherrin die sich auch an den Tisch setzte und den Tresen sich als Stillleben überlies.

Unter den Gästen der kleinen Lokalität lies sich noch immer mindestens ein interessanter Mensch finden und neben der live dargebotenen Musik schon genannter Dame traf sich ein Wort mit dem Anderen und das Ohr trug jr-grafik-design.de ins Hirn.

 

Was man wann wie und aus welchem Grunde machte und das man über die Grenzen zeichnerischer Darstellbarkeit ins geschriebene Wort erst floh um es dann mit der Bleistiftvirtuosität zu verbinden...

Viele Argumente und auch Kontroversen ergaben dann doch Symphatie und rundeten den nächtlichen Reigen ab.

 

Drittens wurde einem wieder mal bewusst wie gut es ist mit sich selbst unter Jenen die es erst möglich machen auf dem richtigen Weg zu sein. Man ist verschwindend klein in diesem alltäglichen Kosmos aber eben unter dem Strich nicht allein und das ist ungeheuer wichtig zu bemerken!

 

Einen sinnvollen Schluß überlasse ich dem Leser, ich geh ins Bett...

Gute Nacht euer Oli

SPRUCHREIF-ost

13.01.2010

23:10 Uhr

 

3/56

 

 

Als ich gestern Nacht an auf dem Autohof Könnern hielt um zu tanken und um mir den wohlschmeckenden Kaffee sowie ein frisches mit Fleischsalat belegtes Brötchen schmecken zu lassen,  sah ich noch beim Halten an der Zapfsäule das im eigens für die Trucker eingerichteten Raucher/Aufenthaltsraum ganz nebenbei im Plasma TV ein Softporno lief.


Absolut verwirrende Situation...


Nicht der Porno an sich schuf eine groteske Situation sondern der Umstand das in diesem Raum drei Gruppen saßen und sich ganz normal zu unterhalten schienen. Zwei Gesprächspaare saßen an unterschiedlichen Tischen und drei Trucker erzählten für sich, sicher Truckergarn.

7 Menschen teilten sich diesen Raum, darunter zwei junge Frauen und unterhielten sich ohne den Fernseher eines Blickes zu würdigen angeregt. Ein Porno, ja und vielleicht nur ein Softporno aber es interessiert heute keinen Menschen mehr wenn Dieser schon ganz nebenbei in einem öffentlichen, durch große Fenster gut einsehbaren Raum über einen TV mit gestochen scharfen Bild flimmert. Der Ton war im übrigen an...


Abgestumpft sitzen da Menschen unter dem aus dem Fernseher triefenden Gestöhne einer Frau die sich da Hirnlos rammeln lässt und werden nicht einmal mehr verlegen, oder zeigen gar Interesse... Wahnsinn!

Das nur nebenbei...


Es gibt unzählige Raststätten entlang der Autobahnen, Autohöfe die mit LKWs vollgestopft fast aus den Nähten platzen doch nur wirklich wenige bieten einem Reisenden ein vernünftiges Preis Leistungsverhältnis. Natürlich wird man an jedem Checkpoint satt und es ist immer wieder erstaunlich welch rauhe Mengen an wahrlich überteuert Unappetitlichen sich Mensch in seinen Pansen schmeißen kann. Die Fressen wirklich alles die Menschen denkt man sich so und da würgt es einem das Wenige was man gerade hinunterschluckte wieder nach oben wenn man das Treiben beobachtet.

Mensch ißt ganz selten, er frißt ja und selbst das trifft nicht die Art und Weise der Nahrungsaufnahme der man da hautnah Beiwohnen kann.

Hin und wieder halte und hole ich mir ein mir absolut unbekömmliches aber dafür sehr wohl schmeckendes Eis bei Burger King oder Mc Donalds.

Was man da für Studien treiben kann ist unbezahlbar...


Was auf den Raststätten bereits die Grenze des erträglichen überschritt, wird hier um ein vielfaches an Ekel überboten. Rülpsend und Schmatzend, schniefend wie keuchend unter furzender Begleitmusik sabbern sich die meist danach aussehenden Besucher in der Nacht einen Burger nach dem Anderen in ihren Hals. Da wird noch unter Schweißattacken an den zu groß abgebissenen Doppel oder Dreifachwopper mit zwanzig mal Käse und Bakon gekaut aber trotzdem werden da noch ein paar Pommes an der Seite reingeschoben und mit dem Finger nachgeschoben. Diese kleben sich im Ablauf der Orgie um einen Maxitrinkbecher um aus dem Strohhalm der zwischen den Speisebrei gestochen wird zuckersüße, eiskalte Fanta oder Sprite in den überfüllten Mundraum zu saugen. Da ist völlig klar das der Mundwinkel zum schwächsten Glied wird und  hin und wieder ein schleimiger Schwapp des zerkleinerten Breis seinen Weg Retour findet.


Völlig egal ob man da nun Fett oder Dünn, Klug oder Doof ist aber selbst der letzte Erdwurm aus den Wäldern des Amazonas hat mehr Etikette, als wir das in Form des intelligenten Wesens im Alltag zelebrieren.


...

Sicher haben die 7 Individuen, da im Truckerraucheraufenthaltsraum dennoch dem wilden Fickgelage im TV gelauscht und des manchen hoch gelunzt - da kann man doch nicht normal reden wenn solch ein Streifen läuft....

Zumindest konnte ich von meinem Stehtisch außerhalb dieses frivolen Stübchens weder dem Verlauf des Filmchens folgen noch irgendwelche auf den Film rückzuschliessende Reaktionen der glorreichen Sieben erkennen. Irre


Weit sind wir mit unserer Intelligenz nicht gekommen wenn man sich die Verhaltensweisen eines jeden Einzelnen anschaut...

Selbst Angela Merkel oder Osama wie auch Obama müssen aufs Klo ja und keiner weis welchen Ritualen oder gar Vorlieben sie frönen. Letztendlich sind wir alle gleich und im Gegensatz zum Tier einfach nur erbärmlich und Ekelhaft...


Es gibt tatsächlich Menschen die goldene Knöpfe am Abbord haben und das Klopapier mit Prägung vom goldeingefassten Porzellanrollenhalter abstreifen um im Ergebnis dann doch nur das vom Ausgang wegzuschrubbeln was von dem Gemampften übrig blieb. Die Reihe der Aufzählungen an Idiotien menschlichen Wahns die absolut Null Effekt oder Nutzen haben ist es nicht wert und wäre zu lang als seine Zeit daran zu vergeuden.


Trotzdem!

Wenn sich ein Gegenüber aufbaut und als überlegene Intelligenzbestie sich schickt dir nach dem Atem zu drohen, sollte man vielleicht einfach über die Situationen seiner tagtäglichen Toilette nachdenken und rasch relativiert sich die Überlegenheit zur Gleichheit im Ursprung!

 

In diesem Sinne

SPRUCHREIF-ost

 

07.01.2010

6:15 Uhr

2/55

 

 

Diese Ruhe am Morgen, noch bevor sich das Leben schickt der Zeit gerecht zu werden...nur ab und zu weiß wie Staubzucker der Krisel an Schnee flach über die Straße tanzt - nachdem eines der wenigen Autos dumpf vorrüber dröhnte...

Wie ich sie liebe diese Zeit, an dem die Meisten noch schlafen und die Ersten sich aus ihren warmen Betten quälen. Andächtig wie im Standbild die Straßenzüge, Bäume mit weißem Geäst und am Gemüseladen noch kein Treiben. Stiegen werden nachher schräg aufgestellt, frisches Obst feil bieten und schon von weitem mit üpppigen Angebot bunt reizen.

Wie das Obst und Gemüse wohl auf diese Kälte reagiert...

 

Windstill beginnen viele Morgende, bevor der Sturm des geschäftstüchtigen Tages auch den eisigen Wind mitzubringen scheint.

Der rote Transporter hält wie jeden Morgen vor dem Eckladen, die Backstube beliefert ihre Filialen doch noch ist niemand da...

Der Fahrer telefoniert, ob der Verkäuferin etwas passiert ist oder sie nur ihre Bahn verpasste...das Auto nicht ansprang.?

Bei dieser Kälte nichts außergewöhnliches wie man selbst erst kürzlich erfahren musste.

Immer wieder beginnt der Tag allmorgendlich erst ganz behäbig und verschlafen bevor er immer rasanter an Fahrt gewinnt. Jetzt noch könnte man sich auf diese Straße legen und in den Himmel schauen...sich eine der heute wenigen Schneeflocken auf die Stirn rieseln lassen..., keine Gefahr überfahren zu werden. Eine Stunde später hat man bereits Schwierigkeiten über die Straße zu kommen...immer wieder, jeden Tag der selbe Ablauf!

 

Wie behütet liegt ein jeder Morgen, noch dunkel scheint der Tag zugedeckt beschützt zu sein. Dann die Nebel aus den Niederungen und sich verziehende Schwaden ins Nichts stärker werdenden Lichtes. Man muß wohl kein Romantiker sein um diese Stimmung zu lieben, sie überhaupt zu bemerken und ganz wichtig - Zeit für sie zu haben, sich zu nehmen...

Beruhigt legt man sich mit den ersten Sonnenstrahlen ins weiche Bett, knotet und wickelt sich in die Decke so - wie man es bereits als Kind schon tat...

Und während nur die Nase noch erkennbar aus diesem Knäuel lugt, legen sich nach und nach die seidenen Tücher der Müdigkeit über das Gesicht, die Augen und den ganzen Körper...wickeln ihn ohne zu beschränken ein und stoßen ihn ab in einen See schwereloser Träume.

Weißer Kiel formt lautlos weiche Bugwellen über  deren Rücken Seerosenblätter wiegen. Eine Trauerweide schläft mit ihren Tentakeln im dunklen lauwarmen Wasser an der Oberfläche wie zu einen Teppich gebreitet. Im Schwanenhaus auf der kleinen Insel..., Ruhe.

Ein Fasan schreit aus dem angrenzenden Wald und wenig später flattern Enten mit platschenden Füßen zum Start in den Reigen intakter Natur...

 

In den Tag hinein zu schlafen bereichert ungemein...

Ein Geschenk, da man mit dem Erwachen des Lärms sich in sich zurück zieht und dann, wenn er sich langsam wieder legt - erwacht man wieder und gibt sich der ruhigen Dunkelheit...

 

Guten Morgen, gute Nacht...

SPRUCHREIF-ost

04.01.2010

16:50 Uhr / Frühstück

1/54

 

Natürlich, völlig klar... Warum soll das neue Jahr anders beginnen als das Alte endete!? Der verwirrte junge Mann stand mit Krämpfen auf, schleppte sich zum WC und öffnete den Deckel. Die Entscheidung ob er seinen Kopf drüber hängt oder sich auf die dann doch wieder herunter geklappte Klobrille setzt nahm ihm die Dringlichkeit des zu Verrichtenden. Der Kopf war es und so begann sein Morgen mit einem schmerzhaften Erbrechen bei welchem die Säure die nicht eh schon seit Stunden die Speisröhre maltretierte anscheinend nun erst ihre wahre Kraft zu entwickeln schien. Der Magen mutete gegen das Zwerchfell zu drücken was den ganzen Brustkorb wie benommen kaum ohne Schmerzen ein und ausatmen lies...

Was für ein Morgen und doch wie fast alle...

 

Die Brötchen liegen frisch aufgebacken zum Verzehr bereit und der Kaffee schlorkte unter herrlichen Duft in die Kanne, steht nun auch bereit um aus feinstem Porzellan getrunken zu werden. In Anbetracht dessen, das der gesamte Körper krampft und dem jungen Mann das Gefühl plagt in seinem Leib würde sich ein Stein befinden der die innen liegenden Narben bis zur Reißgrenze spannt - unter diesen Bedingungen bedarf es einem hohen Maß an Überwindung dann doch das Brötchen zu schneiden um es dann mit Butter zu beschmieren, mit einer dünnen Scheibe Käse belegt in den Mund zu schieben...

Ewiges Kauen schützt dennoch nicht davor, das der so gefertigte Brötchen-Käse-Butterbrei dennoch im Hals stecken bleibt und ein Würgegefühl hervorruft dem nur schwer nicht nachzugeben ist. Der Entschluß einen Kaffee darauf hinterher zu schütten um vielleicht so den Stau im Hals aufzulösen scheiterte schon in der Vergangenheit all zu oft.

 

Der Kaffee findet seinen Weg, der Brei bleibt wo er ist und jetzt beginnen als Bonus wie immer die stechenden Schmerzen des Magen, Darm Traktes.

 

Was das sein soll?

 

Tatsächlich gibt es viele Menschen die sich noch vor dem eigentlichen, ganz normalen Alltag erst um ihre körperlichen Defizite kümmern müssen und dabei ungeheuer an Kraft lassen die kaum noch Energie für anderes übrig lässt. Von hier aus einen Gruß an all jene die trotzend jeden Tag erneut den Kampf gegen die Umstände gewinnen um so am Leben teilhaben zu können...

Dem "Leidlosen" fallen die Umstände nicht auf, die ein Mancher auszuhalten und zu meistern hat!

 

Manches ändert sich nie!

Nebenbei...

SPRUCHREIF-ost

 

31.12.2009

2:22 Uhr

53/53

 

 

365 Tage hat so ein Jahr, Tage die wie im Fluge vergehen und ist man es sich selbst wert - zieht ein abschließendes Resümee, entdeckt man so einiges was dann doch nicht geschafft wurde. Man hat in jedem Fall wieder etwas dazu gelernt, Erkenntnisse erfahren wie auch so manches Foul.

Einige änderten fast ihr ganzes Leben und andere schlitterten noch tiefer in eine Mühle, die ihnen wohl auch noch das letzte Wohlgefühl zermalmen wird. Jeder ist seines Glückes Schmied und was wie ein Spruch schlimmster Phrase mutet, ist in sich völlig schlüssig und real.

Man ertappt sich all zu oft in Schuldzuweisungen deren Ursprünge immer bei einem selbst liegen, da man in jedem Moment die Zügel seines Lebens selbst in der Hand hält und wenn dies nicht mehr der Fall ist wird man sie irgendwann aus der Hand gegeben haben…

 

Vorsätze für das neue Jahr?

 

Das neue Jahr trägt nur eine andere Zahl am Ende und sicher klingt 2010 sehr futuristisch aber lassen wir uns nicht täuschen! Sind wir doch alle in unserem Wesen noch sehr altmodisch…  

Die Kleider einer Frau mögen sich mit den Jahrhunderten geändert haben doch die Frau an sich ist in ihrer biologischen Grundvorrausetzung noch immer die Frau geblieben die sie auch schon vor Jahrhunderten war!

Männer grenzt das nicht aus und obwohl wir es stetig mehr verstehen unsere Urtümlichkeit immer besser hinter „Moderne“ zu verstecken, erliegen wir mit uns selbst dann doch dem Gerüst eines Konstruktes absoluten Selbstbetruges.

Keine Frage, das Leben sollte man leben doch entscheidend ist hierbei wohl die Definition was das Leben ist?!

 

Wir purzelten nackt aus dem Schoße unserer Mütter und nicht jeder von diesen Müttern waren wir willkommen (das nur nebenbei), wuchsen wohl behütet und genährt heran um letztendlich in einen Kampf verwickelt zu werden dem uns nicht als Ursprung gedacht war.

Die Anhäufung sämtlichen Materials zur Zierde und zum Schmuck ohne dabei eine Grundfunktion des Überlebens inne zu haben, ist offensichtlicher wie es kaum sein kann eine Verirrung im intelligenten Quotienten unserer Spezies. Wir toben über Grundwertigkeiten und unabdingbare Notwendigkeiten unseres Daseins hinweg als würden wie sie nicht brauchen. Wir reizen jede Ressource aus und gehen dabei über Leichen und darüber hinaus…

Die Summe all unserer Art und Weisen kann eindeutiger nicht sein, doch je eindeutiger uns die Realitäten erscheinen umso größere Energie wenden wir auf um sie zu übergehen!

 

Im Laufe der Jahrhunderte wurde uns als Mensch unsere Herkunft zwar immer wichtiger, mit der Erkenntnis jedoch immer  intelligenter geworden zu sein erhoben wir uns weit über die metamorphose Möglichkeit ursprünglichen Bestandes hinaus und töteten damit ganze Volksstämme und Spezies auf diesem unseren einzigen Planeten ohne Chance auf Wiederkehr. Das wir uns selbst in einem Anfall blinden Rausches die Grundlage unserer Existenz nehmen spottet allem an vorhandener Groteske.  

Im Wahn immer schneller und höher hinaus zu müssen vergessen wir die unabdingbare Grundvoraussetzung der Bodenhaftung.

Im Glauben wahrhaftig Intelligent zu sein, intelligent genug zu sein um mit „Welt“ und „Dasein“ klar zu kommen übertrumpfen wir uns tagtäglich selbst bis in die letzte banale Möglichkeit die wir zu nutzen wissen.

 

Im Gefüge des Weltraums, im Gefüge unseres Sonnensystems  sind wir unwichtig und nicht existent. Trotzend unserer Produktion an biologischer Grundmasse wie auch geistigem Fortschritts, wenn auch nur durch unsere individuelle Existenz die Einfluss auf die Wandlung unseres Planeten hat, haben wir keinen Einfluss auf die Entwicklung planetarischer Abläufe und vorhandener Systeme in den Weiten der Unendlichkeit. Einfluss haben und könnten wir jedoch auch weiterhin auf den humanen Fortbestand unserer vielfältigen Spezies in unserem Lebenshorizont.

Besinnen wir uns nicht,  als unwichtiges Glied in den Weiten einer unendlichen Existenz an realem Dasein, auf unsere niedere und von heut auf morgen auslöschbare Einmaligkeit und erkennen nicht das in unserer Urtümlichkeit der Schlüssel zum Überleben liegt,  haben wir nicht nur den uns selbst gegebenen Rang als intelligentestes Wesens dieses Planeten verloren sondern auch den Fortbestand allen Lebens auf diesen Planeten in einer luxuriösen Kurzzeitphase im raschen Tod besiegelt.  

 

In einem Jahr scheint viel zu passieren, Menschen werden nach wie vor geboren und sterben. An einem Ort schneller als am Anderen und doch fällt das nicht ins Gewicht.

Vermeintlich unspektakuläre Entscheidungen und Erfindungen verändern nachhaltig und zerstören wichtige Grundkomponenten.

Viele Paare haben sich getrennt, manche im Einverständnis und andere im Streit – wieder Klügere meinten sie müssten sich töten.

Neue Paare fanden sich und so auch das eine Wort das Andere, ein schier unendlicher Kreislauf und wir sind mitten drin.

Der Lauf…

 

Jeder möchte so intensiv und breit Anteil haben wie möglich an diesem nicht nur für ihn einmaligen Leben doch wie bekommt man das wonach man sich sehnt?

Man kann es sich klauen und damit kurzzeitig froh sein, vielleicht auch bis an sein Lebensende aber glücklich wird man nur mit den Dingen die man für sich selbst geschaffen und erreicht hat. Sich seiner Herkunft und absoluten Integrität eines nur zusammen funktionierenden Gesamtgefüges bewusst zu sein und unter genau dieser Prämisse die Selbstverständlich sein sollte zu leben, macht einen jeden einzelnen Menschen wichtig und nur mit diesem Bewusstsein eines Gemeinschaftsdenkens wird man im Endresultat wahrhaft ausgefüllt, glücklich am Leben sein. Man muss es nur tun…

 

Schwätzer gibt es wie Sand am Meer, Neider die einem schon das Brot zur Butter nicht gönnen.

Kluge Menschen die schon im Ansatz negieren was der Andere für sich selbst gebar, um es dann doch meist für sich selbst zu nutzen…

Eine unüberschaubare Masse vertreibt sich lediglich die Zeit mit der Analyse der Art und Weisen des Tuns Anderer anstatt auch selbst etwas zu schaffen. Unglückliche und oft einsame Menschen die auf die Verlockung heutiger Zeit hereingefallen in sich brach liegen und sich neu Gebärendes in erster Linie als Angriff sehen. Bremsen jeglicher Art von Kreativität und Neuem…

Auch SPRUCHREIF-ost, ich ein unbedeutender Oli im Gesamtgefüge dieses Daseins begegnete unzähligen Menschen die nur dann zuhörten wenn sie im Glauben waren sie könnten davon profitieren. Schlau könnte man meinen doch dumm im Ansatz wenn man um den Zugewinn eines jeden individuellen Inhaltes in einem jeden noch so banalen Gespräches weis!

Menschen die einem versuchten das Gegenteil von dem was man tat zu suggerieren um selbst nicht beschissener da zu stehen, Menschen die einem die eigene Individualität nicht gönnten da sie ihre längst Anderen gaben.

Man erfährt so viel Schmerzhaftes und davon umso mehr wenn man sich einem breiten Publikum öffnet. Mensch ist berechenbar aber in seiner Art eben auch grausamer als jedes noch so zerstörerisches Unwetter gerade weil er auch den schlimmsten Voraussagungen entsprechen wird.

Ausnahmen bestätigen die Regel und gerade weil diese immer seltener werden erfreut man sich um so mehr dann doch einer zu begegnen und auch als solche anzunehmen, zu akzeptieren!

 

Loyalität und Wertigkeit, Toleranz und Akzeptanz…

 

Um sich selbst treu zu bleiben, ungeachtet all der Hinweise und Ratschläge derer die es eh immer besser wissen – muss man sich genau diesem Stellen und jegliche Form der Konfrontation als Zugewinn anerkennen.

Ich bedanke mich bei allen die mir und meinem Projekt unterstützend Hilfe leisteten und leisten, geschaffenes mit Respekt und Loyalität in ihrer Treue behandeln und jenen die  dem Mensch Oliver Sachse noch immer skeptisch und dem Projekt ablehnend gegenüber stehen. Gerade jenen die dem Inhalt des Projektes SPRUCHREIF-ost fragwürdig  oder gar ohne Kenntnisnahme gegenüber stehen, der meinen Person öffentlich denunzierend begegnen und sie auch deutlich zu deformieren versuchen gilt besonderer Dank. Jenen die sich bereits eine Meinung von Angesicht zu Angesicht bildeten und es aus eigener Überzeugung offen kundtun gilt Respekt doch allen Anderen die sich ohne eigenes Urteil einer Meinung anschließen gilt mein vollstes Mitgefühl.

 

Letztendlich ergeben alle zusammen ein Ganzes und das beschränkt sich zum Glück für uns alle nicht nur in der uns so ergebenen, logischen Naturwissenschaft Mathematik!

Seit Beginn meines Projektes hoffte ich auf ein komplettes Spektrum menschlicher Reaktion durch hervorgerufene Konfrontation.

 

Was soll ich dem Leser und Gast dieser meiner Seite sagen!?

Überwältigt von soviel Reaktion und der dadurch nötigen Legitimation meines Schaffens, wurde mir in diesem Jahr 2009 viel Kraft und Mut gegeben um nicht Müde zu werden. Jeder immer bestehende Selbstzweifel und jedes noch so hart ausfallende Eigengericht fand in der Nutzung der Homepage, dem Applaus bei den Live Auftritten und in vielen Gesprächen seine Berechtigung in den Resultaten.

Der Slogan SPRUCHREIF-ost, BILD – WORT – TON = AKTION und ganz wichtig „ Gemeinsam sind wir stark“ wird auch 2010 weiter für die Größe werben einen Schritt zurück zu gehen um damit zwei voran zu kommen. Jeder von uns ist einmalig und hat seine Berechtigung unter seines Gleichen im selben Maß!

Jeder kann sich weiter hinauslehnen als es ihm ein Anderer zugesteht, da im Fallen man die Konsequenz wie auch in jeder Art seines Tuns selber tragen wird. Mut zu sich und seinem ganz individuellen Fähigkeiten und Eigenheiten!

Wir sollten es uns wieder Wert sein und sind es unserem Leben schuldig, gemeinsam ist es leichter und schaffen wir das Unmögliche…

 

SPRUCHREIF-ost

 

Oli dankt für ein erfolgreiches Jahr 2009 

 

53  Einträge aus dem Jahr 2009 werden im Buch "SPRUCHREIF-ost im Wort" , welches im Jahr 2011 auch mit den Einträgen aus 2010 und 11 erscheinen wird nachzulesen sein. 

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Aktualisiert


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